Austellung: „Die Türken in Wien-Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ im Judischen Museum

Eine Ausstellung zur Bedeutung der Sefarden in Zentraleuropa und in Wien Vorletzte Woche wurde im jüdischen Museum in Wien die neue Ausstellung. Türken in Wien- Geschichte einer jüdischen Gemeinde eröffnet. Unter Sponsoren und Unterstützer war der Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) mit Obmann Birol Kilic auch dabei. Ausstellung: 12. Mai bis 31. Oktober 2010.   Wien. Gestern  wurde im jüdischen Museum in Wien die neue Ausstellung „Türken in Wien- Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ eröffnet. Zahlreiche Gäste erschienen zu der fröhlichen und historisch eindrucksvollen Veranstaltung, bei der auch eine Musikgruppe mit passender musikalischer Untermalung für gute Stimmung sorgte. Bereits vor 20 Jahren gab es im Rahmen der Museumseröffnung bereits eine vergleichbare Ausstellung zu diesem Thema, wenn auch zunächst nur provisorisch. Im Laufe der Zeit wuchs die antike Sammlung zu einer beachtlichen Größe mit Leihgaben aus der ganzen Welt. Dank der neuen Ausstellung öffnen sich die Türen des Museums erneut um die Geschichte einer teils unbekannten Gemeinde in Wien, nämlich jene der sefardischen Türken, zu erzählen.“Die wichtigsten Zeugnisse der sefardischer Lebenswelten in Wien wurden durch das NS-Regime im Zuge der Ermordung und Vertreibung der Mitglieder der sefardischen Gemeinde Wiens vernichtet. In der Nacht des Novemberpogroms 1938 stand der große Türkische Tempel in Flammen und wurde samt dem Gemeindearchiv vollständig zerstört. Damit ging ein wesentlicher Teil jüdischen Lebens in Wien mit einem Schlag zu Ende”, sagte Direktor Karl Albrecht-Weinberger in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung “Die Türken in Wien. Geschichte einer Jüdischen Gemeinde”, bei der zahlreiche Vertreter des diplomatischen Korps – allen voran der Botschafter … Austellung: „Die Türken in Wien-Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ im Judischen Museum weiterlesen