Monat: Januar 2017

31 01 2017
By: Redaktion 2 0

Ja zu „Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst“ -Österreichs Achillesferse: Säkularität

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich unterstützt diese Haltung.Ja zu „Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst“ – Nein zu „politisiertem Glauben“, egal welche Religion

Wien (OTS) – Laut dem neuen Regierungsprogramm soll im öffentlichen Raum, sowie in Ämtern ein Vollverschleierungsverbot eingeführt werden. Polizistinnen, Richterinnen und Staatsanwältinnen dürfen zudem kein Kopftuch tragen („Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst“). Für Lehrer soll das Kopftuchverbot allerdings nicht gelten, hieß es in Regierungskreisen.

 

Österreichs Achillesferse: Säkularität

Die Türkische Kulturgemeinde verlangt ein weltanschauliches Neutralitätsgebot und bittet religiöse Symbole in den privaten Bereich zu verlegen, egal welche Religion und Weltanschauung man vertritt. Dies ist notwendig, um ein echtes säkulares Leben in Österreich zu erhalten, da Österreich immer vielfältiger wird und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sich ändern und infolgedessen die Säkularität Österreichs „Achillesferse“ wird.

 

EGMR Urteil: Das Verbot sei nicht gegen Religionsfreiheit

Laut vielen Berichten hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem europaweit maßgeblichen Urteil das Verbot des Ganzkörperschleiers in Frankreich genehmigt. Die Richter wiesen in Straßburg die Beschwerde einer französischen Muslimin in allen Punkten zurück. Das Verbot sei keine Diskriminierung, es verstoße nicht gegen den Schutz des Privatlebens und auch nicht gegen die Meinungs- und Religionsfreiheit, hieß es als Begründung.

Noch dazu: Vollverschleierung, Nikab und Burka sind nicht durch den Koran gedeckt, sondern regionale, traditionelle Bräuche, die wir respektieren, die jedoch nicht durch die Glaubensfreiheit geschützt sind. Dies gilt insbesondere für öffentliche Ämter und Orte.

 

Der Freiheitlich-pluralistische Staat hat eine Aufgabe

Für die TKG bedeutet Toleranz nicht, alles anzuerkennen, was von außen an eine Gesellschaft herangetragen wird. Der weltoffene, säkulare, freiheitlich-pluralistische Staat hat die Aufgabe und das Ziel, hier eigene Maßstäbe zu setzen und diese zu verteidigen, um ein gemeinsames Leben mit allen Menschen, egal welche Religion, Rasse, Sprache, Farbe und Weltanschauung sie haben.

Allerdings lassen wir Meinungen, die auf die (politische) Instrumentalisierung von bestimmten Kleidungsstücken in Österreich bzw. in der EU abzielen, nicht gelten. „Vollschleier wie Burka und Nikab gehören nicht nach Europa. Sie stellen eine Kampfansage an die Werte der Aufklärung dar und sie degradieren Frauen zu Objekten männlicher Verfügungsgewalt“, oder Ähnliches schreiben viele Kommentatoren seit vielen Jahren.

 

Kopftuch und 3 Verse in Koran : Sure 24 Vers 31 und 60, Sure 33 Vers 59

Der Koran besteht aus 114 Kapiteln, die man Suren nennt. Jede Sure besteht aus 3-300 Versen. Die Gesamtzahl der Verse im Koran beläuft sich auf 6263. In drei Versen findet sich zwar die Formulierung „den Körper bedecken, besonders sexuelle Stellen“ (Sure 24 Vers 31 und 60, Sure 33 Vers 59), das Wort „Kopftuch“ selbst wird in diesen drei Versen aber in keiner Form erwähnt.  Darüber hat die Türkische Kulturgemeinde im deutschsprachigen Raum als einzige NGO eine Aufklärung über das Thema mit dem Titel:

TKG-Aufklärungsversuch: „Im Koran sucht man das „Kopf-tuch“ vergeblich! Burka, Burkini, Bushiya, Hijap, Chador(Abaya) und Nigab sowieso…“ veröffentlicht.

http://www.ots.at/redirect/turkischegemeinde6

 

„Das Kopftuch sei kein religiöses Symbol“

„Das Kopftuch sei kein religiöses und erst recht kein politisches Symbol“ , sagt der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Wir bitten den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, diese theologische Tatsache auch in allen Moscheen zu verbreiten und besonders die konservativen Moslems darüber zu informieren, dass das Kopftuch kein religiöses Symbol oder gar Pflicht ist.

 

Wendepunkt 1980-Koptuch wird poltisiert

Wir müssen aber leider seit 1980 besonders in islamischen Ländern feststellen, dass unter dem Vorwand, das Kopftuch sei ein religiöses Symbol, durch einige westliche Länder bei politischen Islamanhängern die Vollverschleierung als politisches Symbol salonfähig gemacht wurde. Dies löste in der Gesellschaft z. B in der Türkei eine Diskussion pro und contra Kopftuch aus, wo das Thema dann ein politischer Kampfbegriff für die pro Kopftuch Anhänger wurde. Diejenigen, die eine säkulare Einstellung hatten, wurden besonders bedroht, verletzt oder sogar ermordet. Wir wollen Österreich davor warnen, dass hier ein großes „Politisches Islam“ Spiel im Gang ist. Dies geschieht mit der Unterstützung von vielen österreichischen Intuitionen, Parteien und Medien, die das Problem unter dem Vorwand „Solidarität, Religionsfreiheit, Integration, Freundschaft und Freunderlwirstchaft“ versuchen zu verwässern bzw. zu vertuschen.

 

Der Staat ist verpflichtet

Es geht bei dieser Diskussion um öffentliche Ämter und nicht darum, was im Kopf stecke und womit dieser bedeckt sei. Es geht um das Neutralitätsgebot im öffentlichen Dienst. „Der Staat ist verpflichtet, weltanschaulich und religiös neutral aufzutreten. In den jeweiligen Ressorts wird bei uniformierten Exekutivbeamtinnen, sowie Richterinnen und Staatsanwältinnen darauf geachtet, dass bei Ausübung des Dienstes dieses Neutralitätsgebot gewahrt wird.“

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich unterstützt diese Haltung.

 

Türkische KULTURgemeinde in Österreich

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170131_OTS0149/tkg-vollverschleierung-in-oeffentlichen-aemtern-nein-danke

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28 01 2017
By: Redaktion 2 0

Aynur Temel: Ein Vorbild für unsere Jugend

Viyana’nın en önemli etkinliklerinden biri olan Viyana Filarmoni Balosu’nun (Wiener Philharmoniker Ball) açılış dansını bu yıl, Türk kökenli genç bir konuşmacı olan Aynur Temel yaptı.

 

Viyana balo sezonu kapsamında her yıl düzenlenen ve Avrupa’nın müzik başkenti olarak bilinen Viyana’nın en prestijli etkinliklerinden biri olan Filarmoni Balosu’nun bu yıl 76.sı gerçekleştirildi. 19 Ocak Perşembe akşamı, dünyaca ünlü Viyana Filarmoni Orkestrası’nın ev sahipliği yaptığı Musikverein salonunda gerçekleştirilen bu heyecan verici etkinliğin bu yılki açılış dansını Avusturya’da doğup büyüyen 16 yaşındaki Aynur Temel yaptı.  Aynur Temel, bu başarısıyla hem ailesini hem de Avusturya’da yaşayan Türk kökenli tüm vatandaşları gururlandırdı.

 

Yeni Vatan Gazetesine konuşan Aynur Temel, bir yıldan daha uzun süredir Elmayer Dans Okuluna devam ettiğini ve orada öğrendiklerini bu açılışta sergilemekten büyük mutluluk duyduğunu ifade etti. Tüm dersleri pek iyi olan Aynur Temel’in yıl sonu karnesinin hep taktirnameli olduğu öğrenildi. Şu anda liseye devam eden Aynur Temel’in hedefi ekonomi okumak. Tüm ailelere çocuklarının özellikle Almanca dilini çok iyi öğrenmeleri için teşvik etmelerini tavsiye eden Aynur,Avusturya’da mutlaka sosyal hayata karışmamız gerekiyor. Bunu için hem sosyal aktivitelere, hem de kültürel çalışmalara Avusturyalılar ile birlikte katılmamız gerekiyor. Aileme ve kardeşlerime bu vesile ile teşekkür ederim“dedi.

 

Aynur Temel’in babası Ali Temel Yeni Vatan Gazetesine şunları söyledi:“Kızımla gurur duyuyorum ve onu sonuna kadar destekliyorum. Avusturya gibi medeniyetin olduğu ülkede, eğitim olanakları çok yüksek. Bundan mutlaka çocuklarımızı yararlandıralım. Biz okuyamadık ama çocuklarımıza meslek sahibi olmaları için her türlü desteği verelim.“

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27 01 2017
By: Redaktion 2 0

Türkei gewinnt mit „Home of Turquoise“

Türkei gewinnt mit „Home of Turquoise“ den Grand Prix CIFFT 2016 für den besten Tourismus-Film

 

Berlin/Frankfurt, 27. Januar 2017 – Der weltweit beste Tourismus-Film kommt aus der Türkei. Nach insgesamt 22 internationalen Preisen wurde der Film „Home of Turquoise“ des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei nun auch mit dem „Grand Prix CIFFT 2016“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2017 in der Julius-Raab-Halle, Wirtschaftskammer Österreich, in Wien statt. Auch dieses Jahr waren wieder über 1.500 Tourismusfilme am Wettbewerb beteiligt.

 

Unter der Regie von Daghan Celayir, der auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt der rund zweieinhalbminütige Imagefilm die Geschichte einer Kite-Surferin, die auf einer abenteuerlichen Reise das türkisfarbene Meer der türkischen Küsten entdeckt. Die Idee und die Umsetzung entstanden in einem sechsmonatigen Prozess. Insgesamt wirkten 65 Personen zwölf Tage lang bei den Dreharbeiten entlang der 800 Kilometer langen Süd-West-Küste an Land und unter Wasser mit. Den imposanten Soundtrack, der im Fame’s Orchestra Studio mit 72 Musikern aufgenommen wurde, konzipierte Mario Takoushis. Für die musikalische Untermalung sorgte der britische Komponist Alastair King, der bereits für den Soundtrack von Harry Potter verantwortlich war.

 

Der Film wurde im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei in Zusammenarbeit mit Turkish Airlines produziert. Seit seiner Veröffentlichung ist der Film bereits mehr als 60 Millionen Mal im Internet angeschaut und bei den größten TV-Sendern sowie in Kinos vor allem in Europa und Nordamerika ausgestrahlt worden.

 

Der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=NIy073bOKSA

 

Über CIFFT

 

CIFFT steht für Comité International des Festivals du Film Touristique. 1989 haben sich unter der Federführung des Internationalen Tourismusfilm-Festivals „Festival der Festivals“ die Veranstalter der bedeutendsten internationalen Tourismusfilm-Festivals zum C.I.F.F.T.- Komitee zusammengeschlossen. Aus allen preisgekrönten Filmen der beteiligten Filmfestivals wird am Ende des Jahres nach einem Punktesystem der Gesamtsieger ermittelt. Er erhält als bester Tourismusfilm des Jahres den Grand Prix C.I.F.F.T. bei der feierlichen Preisverleihung in Wien überreicht.

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27 01 2017
By: Redaktion 2 0

„Wissen um den Holocaust weitergeben“

In seiner Rede zum heutigen Holocaustgedenktag, am 27. Jänner 2017 am Heldenplatz in Wien, zitierte der Präsident der Israeltischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, den Schriftsteller und Nobelpreisträger Imre Kertész mit den Worten: „Seit Auschwitz ist nichts geschehen, was Auschwitz aufgehoben, was Auschwitz widerlegt hätte“

 

Präsident Deutsch erinnerte an den Beginn der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, die mittels drastischer Maßnahmen wie Berufsverboten, Boykott von Geschäften, der Erlassung der „Nürnberger Gesetze“, Schulverweis jüdischer Kinder, Aufenthaltsbeschränkungen etc. jüdische Familien in die Armut, Isolation und Verzweiflung trieben. Nochmals führte er vor Augen, wozu aufgehetzte Bürger fähig waren, die, verstärkt von Einheiten der SA, SS und Hitlerjugend, in der Nacht von 9. auf 10. November 1938 alleine in Wien 49 Synagogen und Bethäuser zerstörten, 4038 Geschäfte verwüsteten und 27 Juden ermordeten. Von den 6000 verhafteten Juden wurden mehr als die Hälfte nach Dachau deportiert. Das Ausmaß der Gräueltaten, die Dimension der Vernichtungspolitik und das ungeheure Leid der Opfer müsse für immer Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses bleiben, mahnte Oskar Deutsch in seiner Rede.

 

Dass immer mehr Überlebende des Holocaust sterben, hinterlasse eine nicht zu schließende Lücke. Mit Zeitzeugen wie Ari Rath und Leo Luster, die vor kurzem gestorben sind, erinnerte der Präsident der IKG an Menschen, welchen die Weitergabe ihrer Erfahrungen, vor allem auch an die Jugend, von großer Wichtigkeit war. „Es liegt nun in der Verantwortung der nachfolgenden Generationen, sich der Vergangenheit bewusst zu bleiben und dafür zu sorgen, dass mit dem Verlust der Zeitzeugen diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät.Der Holocaust konnte in meinem Werk niemals in der Vergangenheitsform erscheinen.“ Diese Worte drücken nicht nur die unmenschliche Dimension des Verbrechens aus, sondern auch die Unmöglichkeit dieses Verbrechen der Geschichte zu überantworten und zu vergessen.“, so der Appell des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch.

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26 01 2017
By: Redaktion 2 0

Nusret Gökçe ist der heißeste Metzger der Welt

Noch etwas Salz gefällig? Kein Problem für Metzger und Restaurantbesitzer Nusret Gökçe, der zur Zeit das Web mit seinen – nennen wir es einmal besonders würzigen – Moves begeistert!

 

 

Dabei wird nicht nur die Zubereitung von Fleisch, sondern besonders das Würzen dessen mit Salz so gefeiert, dass sich der Türke bereits über mehr als 1,4 Millionen Instagram-Follower freuen darf!

 

Wenn Nusret Gökçe Fleisch zubereitet, kommt dies eher einem Erlebnis gleich. Denn der türkische Metzger weiß nicht nur sich dabei mit Sonnenbrille, stahlharten Oberarmmuskeln und discotauglichen Outfits in Szene zu setzen, das Würzen und Schneiden von Steak, Rippchen und Co. wirkt wie eine perfekt einstudierte Choreo. Von seinen Fans wird er inszwischen liebevoll #SaltBae genannt, denn niemand zuvor hat jemals mit einer solch erotischen Hingabe Fleisch gesalzen wie er…

 

Vom Metzger zum Kult-Koch

 

Was für die meisten Köche tagtägliches Würzen mit einer Prise Meersalz ist, ist für Nusret eine Passion und das weiß er gekonnt in Szene zu setzen. Sein Move des Salzens ist inzwischen im Netz ein absoluter Trend und wird unter dem Hashtag #SaltBae immer weiter verbreitet.

Auch internationale Stars wie Torhüter Manuel Neuer sind bereits auf den Geschmack gekommen und haben den Kult-Koch in seinem Restaurant besucht.

 

2glory.de/metzger-nusret-goekce/9898

 

kurier.at/leben/niemand-salzt-fleisch-so-hingebungsvoll-wie-salt-bae/242.599.242

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12 01 2017
By: Redaktion 2 0

Schallaburg Museum baut Brücken

Von 18. März bis 5. November 2017 präsentiert die Schallaburg die Ausstellung ISLAM. Im Fokus steht das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Traditionen.

 

Ausgangspunkt sind Begegnungsräume von heute: Anhand vertrauter Situationen im täglichen Zusammenleben werden in acht Kapiteln u.a. in bewohnt, besprochen oder bekleidet aktuelle Fragen, historische Entwicklungen und unterschiedliche Sichtweisen in den Mittelpunkt gerückt. Sie laden zu einer vertieften kulturellen Begegnung ein. Im Austausch mit den Gästen sollen möglichst viele Stimmen hörbar werden, sollen auch Unsicherheit und Ungewissheit zulässig sein. Die Ausstellung schafft einen Raum, in dem diese Kultur der Begegnung möglich ist, bereichert und Lust auf ein Mehr an Auseinandersetzung macht.

 

Als Leitung des inhaltlichen Teams steht der Schallaburg Lisa Noggler-Gürtler zu Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und muslimischen Communities nähert sich die Ausstellung diesem Thema. Für die Entwicklung der Vermittlungsdidaktik zeichnet Wolfgang Schmutz verantwortlich.

 

Um sich auf den Dialog in der Ausstellung ISLAM vorzubereiten, wurde gemeinsam mit dem inhaltlichen Team eine eigene Workshopreihe für die Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler auf der Schallaburg konzipiert. In einer Zeitspanne von einem halben Jahr entwickelt diese Gruppe gemeinsam mit pädagogischen Expertinnen und Experten aus Deutschland und Österreich Ansätze und Inhalte für die Vermittlung.

 

In einer öffentlichen Vortragsreihe gibt die Schallaburg Einblicke in diesen Prozess und macht sichtbar, womit sich die Kulturvermittlung im Vorfeld der Ausstellung beschäftigt. Die öffentliche Vortragsreihe startete am 21. Oktober 2016 und endet am 10. März 2017.

 

Dritter öffentlicher Vortrag

Fr 20. Jänner 2017, 19.00 Uhr

Thema: „Kultur im Dialog! Dialog als Methode in der Kulturvermittlung und Erwachsenenbildung“

Vortragende: Gundula Avenarius, Kultur im Dialog, Berlin

Ort: Schallaburg, 3382 Schallaburg 1

Freier Eintritt!

Welche grundlegenden Prinzipien bedingen das Lernen von Menschen in Ausstellungen? Wie kann eine dialogisch verstandene Kulturvermittlung darauf Bezug nehmen? Und was bedeutet dies für ein methodisches Vorgehen?

 

Gundula Avenarius berät und trainiert unter dem Namen Kultur im Dialog Abteilungen der Bildung, Vermittlung und Besucherdienste in Museen und Gedenkstätten mit dem Schwerpunkt dialogische Vermittlung. Aktuell entwickelt sie in einem interdisziplinären Team museumspädagogische Zugänge für die Jugendarbeit in Moscheegemeinden.

 

Weitere Vortragstermine auf der Schallaburg:

Fr 17. Februar 2017, 19.00 Uhr

„Kommunikationsprozesse in Ausstellungen als Möglichkeitsraum Konflikte (kennen)zu lernen“

Karin Schneider, Wien

Fr 10. März 2017, 19.00 Uhr

„Politische Salafiyya und gewalttätiger Extremismus“

Moussa Al-Hassan Diaw (Vorstandsmitglied der NGO DERAD-Netzwerk sozialer Zusammenhalt, Extremismus-Prävention und Dialog, Wien)

 

 

Weitere Informationen:

– Detailinformationen Schallaburg

– Hauptfolder ISLAM als PDF

– Ausstellungssujet ISLAM

– Illustration „Schubladendenken“ © tuffix

Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website: www.schallaburg.at

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11 01 2017
By: Redaktion 2 0

TKG begrüßt das EGMR-Urteil zum Schwimmunterricht

Integration statt Separation ist der richtige Slogan für ein gutes Zusammenleben

 

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrecht (EGMR )zum gemischten Schwimmunterricht für junge muslimische Mädchen als Sieg des Rechts und der Weisheit.

 

Das Interesse an der Integration der beiden Kinder und damit am Besuch sämtlicher schulischer Fächer sei höher zu gewichten, als die privaten Interessen der Eltern, die eine Dispens aus religiösen Gründen gewünscht hatten, heisst es im Urteil.

 

Die Strassburger Richter setzen damit einen Schlusspunkt unter einen jahrelangen Rechtsstreit. A.O (41) hat den Schweizer Pass – sollte also in der Schweiz integriert sein und die hiesige Rechtsordnung akzeptieren.

 

Das Bundesgericht in der Schweiz begründete seine Praxisänderung mit den wachsenden Forderungen nach Integration.

 

Dazu gehöre auch, die Teilnahme an den Unterrichtsfächern inklusive Sportunterricht durchzusetzen – zumal Schwimmen eine wichtige Fähigkeit sei. Dieser Praxis ist das Bundesgericht in der Schweiz bis heute treu geblieben.

 

Weder im Koran noch in den Überlieferungen Mohammeds(Hadith) gebe es einen klaren Hinweis darauf, der einen gemeinsamen Unterricht verbiete. TKG bezeichnet die Kleidervorschriften und die strikte Trennung der Geschlechter als historisches Produkt der männlichen patriarchalischen Herrschaft. Theologisch (Koranische Islam) lasse sich dies nicht begründen. Der Islam veränderte die Gesellschaft und die Ansicht von den Frauen radikal vor 1400 Jahren, obwohl das Patriarchat im Arabien des siebten Jahrhunderts tief verwurzelt war. Der Koran spricht vor 1400 Jahren Frauen ausdrückliche Rechte zu: auf Erbschaft, unabhängiges Eigentum, Scheidung und das Recht, vor Gericht als Zeugin auszusagen . Er verbietet vor 1400 Jahren willkürliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen und wendet sich gegen Zwang in der Ehe und in Gemeinschaftsangelegenheiten.

 

Integration statt Separation ist das richtige Slogan für ein gutes Zusammenleben aller Menschen und die Schule muss ein Ort der Bildung und der Integration sein. Dazu zähle auch der Schwimm- und Sportunterricht der teil des gesellschaftlichen Lebens in Europa ist.

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08 01 2017
By: Redaktion 2 0

TKG verurteilt LKW-Terroranschlag in Jerusalem als widerlich und tragisch

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) schreibt in seiner Aussendung wie folgt: „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten bei den Opern und den Angehörigen derer, die bei dieser Tragödie ihr Leben in Jerusalem verloren haben.“

 

Am Sonntag lenkte ein 28-jähriger Terörist einen Lastwagen in eine Gruppe von Soldaten in Jerusalem. Dabei kamen mindestens vier Menschen ums Leben, 17 weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Der Attentäter wurde erschossen.

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01 01 2017
By: Redaktion 2 0

“Lanet olsun bu terörü yapanlara, destekleyenlere ve sevinenlere!“

Yeni yılın ilk saatlerinde İstanbul-Ortaköy’de, bir mekanda yeni yıl münasebetiyle toplanan insanların kurşunlara hedef edilerek öldürülmeleri ve yaralanmaları sadece Türkiye’de değil yurtdışında yaşayan aziz vatanlarına karşılıksız gönülden seven ve en iyisini dileyen milyonlarca insanı derinden üzmüş ve sarsmıştır. Avusturya Türk KÜLTÜR Cemiyetinin konu ile alakalı açıklaması şöyle.

 

Bu katliamı yapanların indirilmiş din olan İslam’ın üyeleri olan müslümanların yapmış olması acıları azaltmamakta. Tam tersine arttırmaktadır.

 

Bu elim hadise nedeniyle Avusturya Türk KÜLTÜR Cemiyeti ve üyeleri adına Türkiye’nin ve kurbanların yakınlarının acılarını gönülden paylaşır, canlarını kaybedenlere Yüce Allah’tan rahmet, yaralılara acil şifalar dileriz.

 

‚Irkı, inancı, mezhebi, dili, rengi ve  geldiği ülke ne olursa olsun,  indirilmiş dinin sahibi Allah katında bir masumun katledilmesi, alemin katledilmesidir. Katil ya da katiller savunmasız, masum insanları hedef almış, alemleri katletmiş, yaralamıştır.‘ denir. Doğrudur.  Lanet olsun bu teröristlere, destekleyenlere ve sevinenlere.

 

Sözde Kur’an’dan bahseden ama özünde uydurulmuş şirkin dibi olan bu İslam dairesinde hareket eden dinin mensuplarına, teröristlere ve bu terörün arkasında buluna tüm kişi, kurum, kuruluş ve devletlere lanet olsun.

 

Türkiye’de yıllardır nefret körükleyen, sen ben ayrımını devamlı gündemde tutan, laik anti laik, Türk Kürt diye insanları birbirine düşüren siyasiler, bürokratlar, medya temsilcileri ve  din adamı diye geçinip sözde İdris ama özünde yıllardır İblislik yapan Allah’n,  ‚Aman o yaman aldatıcı seni Allah diye kandırmasın‘ diye özellikle Lokman Süresi 33. ayetinde ve Ankebut Süresinin genellinde uyardığı  ‚Şeytan-ı Evliyalar‘ artık defolun….

 

Kindar bir nesil istemiyoruz. Dinimizin siyallaşmasını, suistimal edilmesini, sömürüsünü ve  özellikle din bezirganlığı yapılmasını istemiyoruz.

 

Resmen ve alenen dış güçlerin Irak ve Suriye’de yol açtığı ter savaşını bağıra bağıra Türkiye içine taşıyarak ülkeyi adeta şiddet teolojinin bataklığı  terör üzerinden siyasi, manevi ve manevi olarak nemalanıp sonradan sahtekarca göz yaşı döken İblislerin askerleri defolun….

 

Bu terörü anlamsızlaştırmanın tek çaresi katiller ve zihniyetleri karşısında kinleri toprağa akıtıp masumiyetin genel geçer çatısı altında birleşmektir.

 

Bu şiddet teolojisinin terörist evlatlarına ve bunu destekleyen iç ve dış güçlere hayır demeye davet ediyoruz. Hedef terörü kurumsallaştırıp bu teröre insanları alıştırmak ve akabetinde tepkisiz hale getirip kendi demokrasi dışı, cumhuriyet düşmanı, medeni dünyada kazanılmış değerleri yok eden sistemi oturmak isteyenlere hayır diyelim.

 

Avusturya Türk Kültür Cemiyeti

Başkan

Birol Kılıç

www.turkischegemeinde.at

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