Monat: Dezember 2018

24 12 2018
By: TKG 0

Türkische KULTURgemeinde: „Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!“

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr 2019! Warum  ist der Tannenbaum-Kultur  auch Türkisch?

Wir alle sind Menschen mit Heimat und Gesinnung und nicht bloß Namen oder Nummern auf einem Ausweis!

Weihnachten ist ein Fest, welches von Gläubigen, weniger religiösen und nicht religiösen Menschen gleichermaßen  gefeiert wird.

Kaum jemand kann sich den Festlichkeiten im intimen Familienkreis oder bei Freunden entziehen.

Auch nicht alle aber zehntausende Menschen aus der Türkei in Österreich. Wir freuen uns genauso. Weil die besinnliche Stimmung viele Menschen aus der Türkei die Ihre „Neue Heimat“ als Österreich sehen auch sehr berührt und Freude bereitet.

Auch im neuen Jahr wollen wir das Gemeinsame vor das Trennende stellen, nicht nur in religiösen, sondern auch in politischen und alltäglichen Angelegenheiten und Fragestellungen weil die Werte Europas glauben wir sind stärker als Hass und Gewalt.

Der Tannenbaum-Kultur ist auch Türkisch

Die „Urtürken“ und der Tannenbaum- Nardogan Fest immer am 22.12

Die renitente 93-Jährige ist Altertumsforscherin Prof. Dr. Muazzez Ilmiye Çig behauptet sogar die Ursprünge des Weihnachtsbaumes in der zentralasiatischen Steppe ausfindig gemacht haben.

Vor langer Zeit, so schreibt sie, laut Spiegel Bericht „huldigten dort die Vorfahren der Türken einem Gott, den sie Ulgen nannten. Dieser Gott trug einen langen Bart und einen langen Mantel, und er wohnte in einem glitzernden Palast im Himmel.

Erreichen konnte man den Palast nur über einen gewaltigen Baum, der vom Mittelpunkt der Erde bis hin zu den Sternen ragte. Um Ulgen für die Wintersonnenwende zu danken, richteten ihm die Urtürken jedes Jahr am 23. Dezember ein großes Fest aus. Nun musste Ulgen irgendwie ihre Gebete erhören. Also beschmückten die Menschen einen Baum mit kleinen Schleifen, wobei jede Schleife einen Wunsch symbolisierte. Und dann luden sie ihre Verwandten ein, sangen und tanzten um den Baum. Ein Brauch, den später die Hunnen auf ihren Kampfrössern nach Europa brachten, wo ihn alsbald die Christen übernahmen. Eine interessante Theorie. Deswegen Lametta und Lichterketten überall in Istanbul. In Istanbul lassen sich auch konservative Muslime sogar  von der globalen Weihnachtsstimmung anstecken. Zumal die Festtanne wie oben beschrieben eh eine Erfindung der „Urtürken“  ist, sagt die renitente Altertumsforscherin Muazzez Ilmiye Çig.“
    

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr!

Türkische KULTURgemeinde in Österreich
Obmann
DI Birol Kilic

 

 

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18 12 2018
By: TKG 0

Rechtstaat Österreich ist mit dieser unabhängigen Höchstgerichts  Erkenntnis ein Vorbild 

Die Stellungnahme der Die Türkische KULTURgemeinde (TKG) in Österreich bezüglich der letzten Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs ist wie folgt:

„Es war kein Mitglied der TKG davon betroffen, jedoch haben wir sehr viele Anrufe und Gespräche mit Betroffen führen müssen, bei welchen wir stets eines gesagt haben: Haben Sie vertrauen an die Höchstgerichte in Österreich. Die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes ist eine Einzelfallentscheidung die sicher eine Präzedenzwirkung, dessen Entscheidung sich zum Maßstab anderer solcher Fälle entwickelt wird, hat. Hier hat der Verfassungsgerichtshof in seiner gestrigen Erkenntnis die Beweismaterialien erstens als nicht tauglich erklärt und zweitens die Beweislast nicht an den Bürgern sondern bei der Behörde als Erkenntnis klargestellt.  Das Verfahren vor dem VfGH ergab, dass der fragliche, nicht authentische und hinsichtlich seines Ursprunges und des Zeitpunktes seiner Entstehung nicht zu ordenbare Datensatz kein taugliches Beweismittel für die Feststellung der Annahme einer fremden Staatsangehörigkeit darstellt.Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtes Wien (VGW) zum Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft infolge des (behaupteten) Wiedererwerbes der türkischen Staatsangehörigkeit aufgehoben. Der Beschwerdeführer ist durch das angefochtene Erkenntnis im verfassungsgesetzlich gewährleisteten Recht auf Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz verletzt worden, so der VfGH. Das VGW hat im vorliegenden Fall seine Verpflichtung zur amtswegigen Ermittlung des maßgeblichen Sachverhaltes in qualifizierter, in die Verfassungssphäre reichender Art und Weise verletzt. 

Soweit das VGW seine Entscheidung auch darauf stützte, dass der Beschwerdeführer seine Mitwirkungspflicht verletzt habe, weil er keinen Auszug aus dem türkischen Personenstandsregister vorgelegt habe, hielt der VfGH fest, dass das Vorliegen der Voraussetzungen für den Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft von der Verwaltungsbehörde bzw. vom Verwaltungsgericht festzustellen ist. Auf eine allfällige Verletzung der Mitwirkungspflicht des Betroffenen ist dabei zwar Bedacht zu nehmen. Diese enthebt die Behörde aber nicht ihrer Verpflichtung zur amtswegigen Ermittlung des Sachverhaltes. Keinesfalls darf die Beweislast für den (Nicht-)Wiedererwerb der türkischen Staatsangehörigkeit ohne weiteres auf den Betroffenen überwälzt werden.

Wir leben in einem freiheitlich, demokratischen Rechtsstaat mit Gewaltenteilung.  Es ist etwas sehr wertvolles ein Bürger der Republik Österreich zu sein. Deswegen sollten insbesondere Menschen aus der Türkei nicht mehr die Politik aus der Türkei nach Österreich importieren. Wir erwarten, dass man in Zukunft bei den Wahlen in der Türkei insbesondere Menschen aus der Türkei in Österreich, in Ruhe lässt. Wir wünschen uns eine freiheitliche, demokratische, rechtsstaatliche und wirtschaftlich starke Türkei.  Republik Österreich könnte besonders mit dieser unabhängigen Höchstgerichts  Erkenntnis ein Vorbild sein.“

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