Monat: Januar 2019

27 01 2019
By: TKG 0

Holocaust-Gedenktag „Wir müssen uns gemeinsam gegen diese Normalisierung des Hasses stellen“

Heute am 27.Januar gedenken wir-Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)- der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Wir müssen verhindern, dass „alte“ und „neue“ Formen des Antisemitismus und Rassismus alltäglicher Begleiter werden.Wir dürfen rassistischer und antisemitischer Hetze und Ausgrenzung keinen Raum geben.Ausgrenzung, Hetze und Vorurteilen müssen wir Aufklärung und Wachsamkeit der Zivilgesellschaft und des Rechtsstaates entgegenstellen. Religionen könnten besondere Akzente für den Frieden setzen – und zwar mit Besinnung auf den Kern aller Religionen zum Schutz der Menschenwürde.  Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen unter anderem auch MigratenInnen in Österreich zur Wachsamkeit mahnen

NO-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet warnt vor Ausgrenzung bestimmter Gruppen!

Wien. Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag hat die UNO-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet vor wachsenden Ausgrenzungstendenzen gewarnt. „Wir sehen heute eine starke Zunahme vieler Formen von Hass, einschließlich des Giftes des Antisemitismus‘ und anderer Angriffe auf Minderheiten“, erklärte sie in Genf.

Dazu gehörten auch körperliche Übergriffe auf Kinder und Erwachsene sowie Kampagnen gegen ganze Völker, ethnische Minderheiten und Migranten – „in einigen Fällen auch mit der Unterstützung durch Staatenlenker“, kritisierte Bachelet, ohne Namen zu nennen.

„Gegen die Normalisierung des Hasses“

Ebenso prangerte sie die steigende Tendenz an, die Ereignisse des Holocaust zu verharmlosen oder gar zu leugnen. „Wir müssen uns gemeinsam gegen diese Normalisierung des Hasses stellen“, unterstrich Bachelet. Es gelte, gemeinsam die „langsam wachsende Flut von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Versuche, bestimmte Gruppen ihrer Menschlichkeit und ihrer Rechte zu berauben“, zurückzudrängen.

Es sei wichtig zu bedenken, dass der Holocaust nicht mit den Gaskammern begonnen habe. „Dieser Hass entwickelte sich allmählich aus Worten, Stereotypen und Vorurteilen – durch rechtliche Ausgrenzung, Entmenschlichung und Gewalteskalation“, betonte die UNO-Kommissarin. Auch heute stehe man vor ähnlichen Tendenzen. „Angesichts solcher Versuche, Gruppen zu entmenschlichen und zu dämonisieren, müssen wir zusammenstehen in der Verteidigung der Menschenrechte.“ Nur dadurch könne sichergestellt werden, dass sich ein solcher Völkermord nie mehr wiederhole, unterstrich Bachelet.

Sie erinnerte an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau am 27. Jänner 1945. In dem größten Vernichtungslager der Nazis seien Menschen in den Gaskammern oder durch Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten und angebliche „medizinische“ Experimente getötet worden. „Zu den Opfern der Nazi-Lager gehörten neben Millionen Juden Hunderttausende Roma und Sinti, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle, Kriegsgefangene, politische Dissidenten und Mitglieder von Widerstandsbewegungen aus dem gesamten besetzten Europa“, so Bachelet. „An diesem Internationalen Tag des Gedenkens bringen wir für die Opfer dieses schrecklichen Verbrechens Respekt und Trauer zum Ausdruck.“( Wiener Zeitung)

 

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08 01 2019
By: TKG 0

TKG verurteilt den Gewaltakt gegen Frank Magnitz scharf

Es kann und darf keine Legitimation für einen gewalttätigen Angriff geben. Drei vermummte Täter und Brutalität sind für die Zukunft kein gutes Zeichen. Gewalt darf niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein.

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) verurteilt den Gewaltakt gegen den Landeschef der AfD in Bremen, Frank Magnitz, scharf.

In demokratischen Rechtsstaaten, wie es Deutschland und Österreich sind, darf Gewalt bzw. politisierter Hass, egal auf welcher Seite, nicht toleriert und akzeptiert werden.

Was in Deutschland passiert beeinflusst auch Österreich. Wir hoffen von den Polizeibehörden in Deutschland eine schnelle Aufklärung.

Wir kennen politische Gewalt und Morde, deswegen  wissen wir, dass diese Gewalt und Gewalttaten eine kettenförmige Reaktion in naher Zukunft auslösen können.  Gewalt darf niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein.

Wir erwarten als wehrhafte Demokraten von den Politikerinnen, Medien und NGOs in Deutschland und in Österreich hier die freiheitlichen demokratischen Grundstrukturen zu respektieren und nicht zu Hetzen. Wir müssen nicht die gleiche politische Weltanschauung, Abstammung, Religion bzw. Konfession haben. Wir sollten uns aber an die Goldenen Regeln des Zusammenlebens halten: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Wir wünschen Frank Magnitz baldige Genesung.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich
Obmann
DI Birol Kilic

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