Monat: März 2019

22 03 2019
By: TKG 0

TKG: „Das vorbildliche Verhalten Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern“

Wien-Das vorbildliche Verhalten und die Politik der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern nach dem Terrorakt gegenüber Muslimen im eigenen Land ist mit Hochachtung und Dankbarkeit, nicht nur von vielen Menschen aus der Türkei in Österreich, sondern auch in Europa und in der Türkei, empfangen und geschätzt worden. Wir haben es mit einer großartigen Nation namens Neuseeland zu tun, die in der Zeit des Kummers, Schock, Leid und Angst nicht aufgibt, sondern eine beispielhafte Zusammengehörigkeit der Bürger und Bürgerinnen in einem Rechtstaat zeigt.

Premiermisterin Ardern und der moralisch bestirnte Himmel 

Der abendländische Philosoph Immanuel Kant hat von dem Himmel über mir und dem moralischen Gesetz in mir wie folgt erzählt: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“

Zum ersten Mal haben wir eine christliche Politikerin, die nicht nur im Inland, in ihrem Heimatland, nämlich in Neuseeland in dem nun Trauer, Kummer, Angst und Schmerz herrschen, Menschlichkeit und Empathie für alle seine BürgerInnen gezeigt hat. Sie hat auch Hoffnung für die Zukunft in den kantisch bestirnten Himmel nicht nur gemalt, sondern auch als kategorischen Imperativ in die Herzen der Menschen ornamentiert. Alle Menschen in Neuseeland sind ihre Bürger und Bürgerinnen. Sie sind im Schutz der parlamentarischen Demokratie Neuseelands. Diese vorbildliche Haltung und Nicht-Pauschalisierung und Nicht-Satanisierug anderer Religionen, Konfessionen, Kulturen, Nationen und Andersdenkenden wünschen wir uns auch für Europa, für die Türkei und für die Welt. Deswegen muss man heutzutage einen großen Dank an die Nation Neuseeland und seine Premierministerin aussprechen, weil ihre Aktionen in unserem Herzen wieder schöne Dinge in Gang gesetzt haben, die wir mit der Zeit noch definieren müssen

Was vor einer Woche in Neuseeland passiert ist, war ein niederträchtiger Terrorakt von einem, aus Australien stammenden „christlichen Bürger“, der sich als Nazi bekennt und sich wegen der Türkenbelagerung 1683 und dem Balkanmassaker das Recht herausnimmt, allen Muslimen und vor allem Türken in Europa und in der Welt mit Mord und Genozid zu drohen. Diese Gedanken, die der Terrorist sicher nicht alleine niedergeschrieben und veröffentlicht hat kennen wir aus Wien aus mehreren öffentlichen Diskussionen, Büchern, Soziale Medien und leider auch von PolitikerInnen. Das Kochbuch für diese Gedanken wird seit langem in mehreren Hauptstädten nicht nur in Europa, sondern in der Welt unter dem Vorwand Abendland versus Morgenland, Aufklärung bzw. Nahe-Ost Konflikte vorbereitet. Und zwar sogar von manchen sehr Intellektuellen Menschen, auch Philosophen die man unter dem Kulturclash salonfähig gemacht hat. Kurz gesagt: Wir sind nicht schockiert von den Gedanken des Terroristen, der wie IS Terroristen auch in den Laboren der Irakischen Gefängnissen von den vorhandenen „Theologie des Verachtens Kochbücher“ produziert wurde.

Stellvertretende transnationale Hybrid Krieg

Der Terrorakt in Neuseeland ist in die Geschichte eingegangen und wird jahrelang viele Geheimdienste, Wissenschaftler, Politiker, Journalisten und Sozialforscher beschäftigen.  Die Art und Weise, wie kaltblütig der Terrorist Menschen in einem den friedlichsten Ländern der Welt umgebracht und seine Tat gefilmt hat, hat eines gezeigt: Dieser stellvertretende transnationale Hybrid Krieg hat vorsätzlich Neuseeland als Laborland gewählt.

Der „christliche terrorist“ ist nur eine Wirkung von dem multikausalen, vielschichtigen und langen vorbereiteten Krieg. Die Verursacher feiern in ihren Luxusgebäuden, manche mit Wein, manche mit Tees.

 

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15 03 2019
By: TKG 0

TKG: Der Terroranschlag in Neuseeland – Christchurch ist ein Anschlag gegen die Menschheit

Wien (OTS) – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) verurteilt den teuflischen Terror gegen die Muslime in der Moschee in Neuseeland – Christchurch und ruft alle Politiker, Medien, Autoren, Publizisten und Verantwortliche in der Welt und insbesondere in Österreich dazu auf, nicht unter dem Vorwand Kritik gegen Andersgläubige bzw. Nationen, Kulturen zu Hetzen.

Wir wissen nicht, wer hinter diesem unmenschlichen Terror steht. Wir wissen aber, dass in Österreich sehr viele Brandstifter und Brandbeschleuniger unter dem Vorwand Aufklärung und Repräsentanz, mit einem Feuerwehranzug, einen irreversiblen Brand setzen können und leider wollen.

Die Muslime in Österreich, insbesondere die Menschen aus der Türkei, wollen keine Hetze gegenüber ihren Glauben und/oder ihrer Abstammung und sie wollen sich von niemanden außer sich selbst als Bürger/Citoyens vertreten wissen, vor allem nicht durch „politisierte Glaubensgesellschaften“ die eigentlich de facto wie eine „kripto politische Partei“ auf vielen Ebenen arbeiten und Hochzeiten tanzen und damit die Atmosphäre in Österreich leider zum Nachteil der gesamten Muslime vergiften.

Die Türkische Kulturgemeinde teilt die Schmerzen mit den Hinterbliebenen und trauert mit ihnen.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)

 

 

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08 03 2019
By: TKG 0

TKG – WELTFRAUENTAG: „NEIN ZU GEWALT GEGEN FRAUEN-365 TAGE IM JAHR“

Anlässlich des Weltfrauentages ruft TKG ohne Wenn und Aber zu Aufklärung und Solidarität gegen Gewalt an Frauen auf. Gewalt an Frauen, unabhängig davon, welche Religion, welche Kultur und welche Staatsbürgerschaft der Täter hat.

Die Agentur der europäischen Union für Grundrechte (FRA) veröffentlichen verschiedene Studien zur Gewalt gegen Frauen. Darin kommt sie zu dem Ergebnis im Jahre 2018 auch, dass ca. 31% aller Frauen in der EU seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und sexuelle Gewalt erfahren haben. In Österreich gibt die Polizei bekannt, dass jeden Tag durchschnittlich 20 Wegweisungen von Männern aufgrund der Gewalttätigkeit gegen eine Frau geschehen, das macht im Jahr 7300 Gewaltfälle, die von der Polizei registriert wurden. Die Zahl der nicht registrierten Fälle ist vielleicht noch höher.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sollte in Österreich nicht ein Lippenbekenntnis sein, sondern beginnend vom Kindergarten bis zur Reife des Kindes, besonders bei Männern, Werte für die gesamte Gesellschaft bilden. Bei der Gewalt gegen Frauen spielen kulturelle, soziale und wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Um das zu beheben, unterstützt die TKG die in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Grundgesetze, wo die Würde des Menschen das höchste Gut der Gesellschaft darstellt und in allen Ebenen zu schützen ist.

Wir wissen, dass die Mehrheit der Menschen aus der Türkei keine Scharia und keinen religiösen Staat fordern und besonders in ihren Familien Frauen, Mütter und Töchter hochschätzen und unterstützen und vor allem Frauen und Männer gleich sehen. Sie haben mit österreichischen Werten und der österreichischen Verfassung nicht nur kein Problem, sondern vermitteln diese verinnerlichten Ansichten auch ihren Kindern. Gewalt gegen Frauen kennt keine regionalen, religiösen und kulturellen Grenzen. Deswegen fordern wir Solidarität, nicht nur am 8. März am Weltfrauentag, sondern 365 Tage im Jahr, gegen Gewalt an Frauen, unabhängig davon, welche Religion, welche Kultur und welche Staatsbürgerschaft der Täter hat.

Türkische KULTURgemeinde in Österreich

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01 03 2019
By: TKG 0

TKG Stellungnahme: Parlament-IFES Antisemitismus Studie!

TKG begrüßt die Idee des Parlamentspräsidenten, das gesellschaftliche Problem „Antisemitismus in Österreich“ umfassend und auf wissenschaftlicher Basis zu beleuchten.

WIEN. Eine IFES Studie im Auftrag des Parlaments sieht in Österreich einen „Kern-Bodensatz“ für Antisemitismus von zehn Prozent.

TKG Haltung bezüglich Antisemitismus: Wir alle – Juden, Christen, Muslime, Agnostiker, Atheisten und Andersgläubige – wir alle müssen aufstehen, wir alle müssen Menschlichkeit in den Mittelpunkt rücken – und wir dürfen nicht wegschauen.  Um es mit Elie Wiesels Worten zu sagen: „Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit.“  Mit diesen Aussagen sind wir einverstanden aber unter der Voraussetzungen wie zum Beispiel ohne Scheinheiligkeit, Verleumdungen und  Pauschalisierung gegenüber  andere Glaubensrichtungen unter dem Vorwand wir kämpfen gegen Antisemitismus.. Die  Politik sollte die alte, früher stigmatisierte Minderheit der Juden nicht so an die Brust drücken, um die neue Minderheit, die Muslime, zu stigmatisieren. Die Juden sollten nicht missbraucht werden, um die Muslime pauschal  in Österreich und in der EU allgemein als unverträglich zu kennzeichnen.

In den Berichten haben wir folgendes gelesen: „Laut einer Studie des Instituts IFES, ist der Antisemitismus bei jenen Menschen in Österreich, die türkisch oder arabisch sprechen, weit verbreitet . Das zeige sich auch durch eine signifikante Ablehnung des Staates Israel. Der Aussage „Wenn es den Staat Israel nicht mehr gibt, dann herrscht Frieden im Nahen Osten“ stimmten insgesamt zehn Prozent zu.  Arabisch sprechende Menschen stimmten mit 70 Prozent zu, bei türkischsprachigen war es knapp die Hälfte.“

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) begrüßt die Idee von Parlaments Präsident Wolfgang Sobotka mit der folgenden Aussage: „Österreich sei keine Insel der Seligen, weswegen das gesellschaftliche Problem des Antisemitismus auch in Österreich umfassend und auf wissenschaftlicher Basis beleuchtet werden müsse.

Die nötige Äquidistanz

Das Mindeste was wir als TKG bitten ist folgendes: Die Wissenschaftler und Studien sollen die nötige Äquidistanz, wissenschaftliche Reife und Unabhängigkeit gegenüber den Auftraggebern, den Protagonisten und gegenüber dem Thema transparent und ohne Hütchenspiele zu spielen vorweisen. 

Wichtige Frage

Die wichtige Frage welche vor allem beantwortet werden sollte ist folgende: Ist der Anti-Judaismus/Antisemitismus ein Produkt der Nahost-Konflikte bzw. der Israelisch-Palästinensischen-Konflikte oder eine religiöser Konflikt, der auf den Koran basiert, welcher für die Muslime das einzige korrektiv Wirkung habende Indikator Mittel (Furkan: wahr und nicht wahr) bezüglich der Religion „Islam“ ist?

Link

https://www.krone.at/1874136

https://kurier.at/politik/inland/antisemitismus-studie-sieht-kern-bodensatz-von-zehn-prozent/400421900

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5587801/Studie_Arabische-und-tuerkische-Migranten-sind-judenfeindlicher

https://www.ifes.at/

https://derstandard.at/2000098783773/Studien-Zehn-Prozent-der-Menschen-in-Oesterreich-antisemitisch-Anteil-ruecklaeufig

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