Monat: Juni 2019

23 06 2019
By: TKG 0

TKG gratuliert Imamoglu und den Istanbuler WählerInnen für die unglaubliche demokratische Reife

Wien (OTS) – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG) gratuliert dem neuen Bürgermeister Ekrem Imamoglu (54,3% Stimmen, mit mehr als 800.000 stimmen Mehrheit), welcher mit dem Slogan „Alles wird schöner werden“ aufgetreten ist, herzlich.

TKG wünscht allen IstanbulerInnen, nach dieser unglaublichen demokratischen Reife obwohl die Wahlen nicht fair waren, alles Gute aus Wien.

Man sollte der Türkei weiter vertrauen weil die Türkei ist in der Welt gerade ein Beispiel dafür, dass Demokratien nicht so leicht sterben.

TKG gratuliert genauso dem Kandidaten der AK Partei, Herrn Binali Yildirim (45% Stimmen), für seine schnelle (als erste) und persönliche Stellungnahme der Niederlage ohne Hetze, damit, keine Spannung in der Türkei sowie im Ausland (wie in Österreich) bei den aus der Türkei stammenden Menschen, aufkommen.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)
Obmann
DI Birol Kilic

„Istanbul-Wahl ein starkes Signal für die Demokratie“

https://tvthek.orf.at/topic/News/13869393/Magazin-1/14017721/Die-Folgen-der-Buergermeisterwahl-in-Istanbul/14517878

„Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) wünschte allen Istanbulern, „nach dieser unglaublichen demokratischen Reife, obwohl die Wahlen nicht fair waren, alles Gute aus Wien“. In einer Aussendung betonte TKG-Obmann Birol Kilic am Montag: „Man sollte der Türkei weiter vertrauen. Die Türkei ist in der Welt gerade ein Beispiel dafür, dass Demokratien nicht so leicht sterben.“

https://www.sn.at/politik/weltpolitik/freude-und-erleichterung-nach-oppositionssieg-in-istanbul-72370855

https://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/istanbul-wahl-ein-starkes-signal-fuer-die-demokratie;art391,3141521

https://volksblatt.at/erdogan-gegner-im-freudentaumel/

 

https://www.tt.com/ticker/15785702/freude-und-erleichterung-nach-oppositionssieg-in-istanbul

 

https://www.suedtirolnews.it/politik/freude-und-erleichterung-nach-oppositionssieg-in-istanbul

https://www.vn.at/newsticker/wiederholung-der-buergermeisterwahl-in-istanbul/1405455

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190624_OTS0026/tkg-gratuliert-imamoglu-und-den-istanbuler-waehlerinnen-fuer-die-unglaubliche-demokratische-reife

 

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17 06 2019
By: TKG 0

TKG begrüßt die parlamentarische Entscheidung zur Schließung des KAICIID

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG): „Die parlamentarische Entscheidung der Republik Österreich ist weder „purer Populismus, Symbolpolitik“ noch „unglaubliche Heuchelei“ sondern eine sachlich begründbare Entscheidung jenseits von Interesse und Macht.“

WIEN. Am 12. Juni 2019 beschloss der Nationalrat der Republik Österreich das „International König Abdullah bin Abdulaziz Zentrum“ für interreligiösen und interkulturellen Dialog, besser bekannt als KAICIID, in Wien zu schließen. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) begrüßt diese Entscheidung. Der bevorstehenden Schließung waren jahrelange Kritik – seit der Gründung im Jahre 2011 – an dem Zentrum und seiner Tätigkeit vorangegangen.

Der Staat kann und muss Organisationen schließen, bei denen Religion als Vorwand missbraucht wird. Wenn fundamentale Menschenrechte missachtet werden und ein Verbot aller anderen Religionen, außer dem Wahhabismus, selbst im 21. Jahrhundert noch Staatsräson ist, dann kann und darf nicht unter dem Deckmantel für „interreligiösen und interkulturellen“ Austausch dieser Doppelbödigkeit eine Bühne und Scheinlegitimität gewährt werden. Und das gerade in Wien, wo sämtliche internationale Institutionen, wie zum Beispiel die UNO ihren einen Sitz haben. Die TKG betrachtet diese Irreführung der Öffentlichkeit mit großer Skepsis. Die Legitimität einer – per Selbstdefinition – international agierenden „religiösen“ Organisation, welche sich bei gröbsten Verstößen gegen fundamentale Menschenrechte kaum zu Wort meldet, ist mehr als zu hinterfragen.

Die Entscheidung des österreichischen Nationalrates ist weder „ purer Populismus,  Symbolpolitik“ noch „ unglaubliche Heuchelei“ , wie manche Kritiker in den letzten Tagen behaupten. Ganz im Gegenteil, viele Kritiker haben seit dem Jahre 2012 , wie zum Beispiel der Verfassungsrechtler Theo Öhlinger in seiner Kritik am Islamgesetz Frage aufgeworfen, warum die Finanzierungsvorschriften für Vereine nur für Moscheen, nicht aber für das KAICIID gelten (2) oder der österreichisch-jüdische Autor Doran Rabinovici mit folgenden Argumenten lautstark gewarnt: „Wer den Dialog wahrhaftig sucht, kann so ein Dialogzentrum nicht wollen. Nicht nur deshalb, weil die Hoffnung, dass das KAICIID in Riad die Gemäßigten zum Zug bringen würde, sich nicht bewahrheitete. Wichtiger ist, dass durch so eine Art des Dialogs der ganze Islam auf eine einzige islamistische Spielart reduziert und echte Dialogarbeit diskreditiert wird. Das Wiener Dialogzentrum war bisher eine saudische Fata Morgana. So ein Trugbild aus der Wüste ist gefährlich, weil es in die Irre leitet und eine Oase vorspiegelt, wo keine ist.“ (3)

Wir fassen in Namen der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) einige Punkte über das KAICIID nochmals zusammen, die zum Nachdenken anregen sollten:

1- Das KAICIID wird irreführender Weise gegenüber der Öffentlichkeit als Zentrale für „interreligiösen Dialog“ dargestellt. Mit einem an den Lebensrealitäten orientierten, der in Österreich lebenden Menschen, hat dieses „interreligiöse Dialogzentrum“ kaum etwas zu tun. Leider haben derartige Placebos dazu geführt, dass die Begrifflichkeit des „interreligiösen Dialogs“ mittlerweile zu einer sehr inflationär verkommenen Worthülse geworden ist. Worin genau dieser vermeintliche interreligiöse Dialog, dieses von Saudi-Arabien finanzierten Zentrums, bestanden haben soll, erschließt sich ausnahmslos den darin aktiven Personen. Dieses vermeintliche „interreligiöse Dialogzentrum“ wird von Kritikern in Österreich als ein Trojanisches Pferd für die „Nahost-Konflikte- Akteure und Interessen“ im EU-Raum sowie dem angrenzenden Balkan angesehen.

2- Den begrüßenswerten interreligiösen Dialog sucht man nicht mit den zahlreichen Muslimen, welche ihren Lebensmittelpunkt in Österreich haben, sondern gerade ausgerechnet mit jenen, die eine Auslegung reaktionär-puritanischen Strömung des Islams praktizieren. Dieser reaktionär-puritanischen Strömung des Islams ist man auch noch behilflich in Österreich und in Europa Fuß zu fassen und ihre bedenklichen Ansichten salonfähig zu machen. Das KAICIID bemüht sich – laut Eigendefinition – auch um die „soziale Eingliederung von Menschen, welche auf der Flucht in Europa sind“ und versucht somit Einfluss auf die europäischen Aufnahmegemeinschaften, durch einen Zwei-Säulen-Ansatz zu nehmen“.  welchen Einfluss der Wahhabismus auf Gesellschaften hat, ist mittlerweile in bestimmten Ländern und Regionen des Balkans unübersehbar.  Wollen wir als aufgeklärte, offene Gesellschaft solchen Einflüssen den roten Teppich ausrollen und unter einer falsch verstandenen „interreligiöse Dialog“ deren Ausbreitung mit staatlicher Unterstützung der Republik Österreich auch weiterhin zusehen?

3- Der Hauptträger des KAICIID ist das Königreich Saudi-Arabien, dem der Umgang mit Menschenrechten leider sehr fremd ist. Der interreligiöse Dialog aus Sicht Saudi-Arabiens zeichnet sich durch blutige Auseinandersetzungen zwischen Wahhabiten (Sunnitisch), Sunniten und Schiiten, Alawiten (Syrien) und Aleviten (Türkei) aus. Andere religiöse Strömungen als der Wahhabismus sind in Saudi Arabien strengstens verboten. Für Juden besteht ein Einreiseverbot. Christen und andere Angehörige von Religionsgemeinschaften werden gerade nur geduldet. Saudi-Arabien und seinen Unterstützern fehlt, mit Verlaub, genau aus diesen Gründen, jede Legitimation auch nur den Anschein eines interreligiösen Dialogs erwecken zu können. Daran kann auch das Faktum nichts ändern, dass österreichische Firmen gute Geschäfte mit Saudi-Arabien machen, wie auch mit anderen Ländern, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden. KAICIID war z.B bis jetzt ebenso untätig gegen die international grassierende Genitalverstümmelung, der allein in Europa hunderttausende Kinder jährlich zum Opfer fallen.

4- Nach seiner eigenen Definition strebt das KAICIID an, „religiöse Würdenträger und politische Entscheidungsträger zusammenzubringen, um multilaterale Initiativen des sozialen Zusammenhalts und Konfliktlösungen zu entwickeln und umzusetzen.“ Das bedeutet, die Tätigkeit des KAICIID ist hauptsächlich politisch ausgerichtet. Aus diesem Grund genießen das KAICIID und seine Funktionäre auch diplomatische Immunität und sind von nationalem Recht weitgehend ausgenommen. Das war ein Hauptpunkt der bisherigen Kritik am KAICIID. Ob religiöse Würdenträger in politische Ziele eingebunden sind, ist belanglos, weil auch dadurch das Fehlen religiöser Ziele nicht kaschiert werden kann

5- Das KAICIID gibt an, weder eine Botschaft, noch eine „NGO“, noch eine politische Vertretung eines Staates zu sein. Trotzdem wurden dem KAICIID und seinen Mitarbeitern durch das Sitzabkommen diplomatische Privilegien und Immunität zugestanden. Dadurch kann die Arbeit kaum bis gar nicht von Außenstehenden eingehend geprüft werden. Dadurch genießt dieses Zentrum Vergünstigungen, welche anderen privaten Organisationen sonst nicht zustehen. Das war ein Hauptpunkt der bisherigen Kritik am KAICIID, weil religiöse Würdenträger keine politische Sonderstellung in Anspruch nehmen sollten und sich auch nicht staatsbürgerlichen Pflichten entziehen dürften! Vor allem dann nicht, wenn sie in politische Ziele eingebunden sind, was auch das Fehlen religiöser Ziele nicht kaschieren kann.

„International König Abdullah bin Abdulaziz Zentrum“ (KAICIID) hat rechtlich gesehen Botschaftsstatus und damit entzieht sich diese Organisation der Kontrolle unseres Rechtsstaates. Sh. Art. 4 bis 6 des folgenden Abkommens: Für uns sieht dies wie ein Knebelvertrag aus unter dem Vorwand Pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten). Warum wurde dann diese Institution und deren handelnde Akteure mit diplomatischen Immunitäten bzw. mit vielen Befreiungen (Steuer etc.) ausgestattet?

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008559

Interessant ist auch was der Vorstand von KAICIID, seit der Diskussion um die Schließung, auf ihrer offiziellen Webseite verfasst hat. Dieses Statement birgt politische Sprengkraft in sich: „KAICIID is not an embassy, or NGO, or in any way the policy arm of any state, including Saudi Arabia. It is not a sinister extension of any state’s influence or strategies. […] To misunderstand this amounts to a wilful ignoring of basic facts and outcomes, revealed easily through even the most basic research of the Centre’s activities.“

https://www.kaiciid.org/news-events/news/kaiciid-board-endorses-centres-mission-after-austrian-vote

6- Das KAICIID ist, nach der eigenen Darstellung, vorwiegend in Ländern aktiv, in denen islamische Gruppen Staatsgebilde islamischer Prägung gegen eine nicht-islamische Mehrheit errichten wollen; darunter Zentralafrikanische Republik, Nigeria, Myanmar. Man hört nicht, dass das KAICIID dort das Blutvergießen eingeschränkt oder verhindert hätte. Wenn das „interreligiöse Dialogzentrum“ KAICIID wirklich ernstgenommen werden möchte, sollte es seinen inhaltlichen Schwerpunkt auf den intrerreligiösen Konflikt innerhalb der muslimischen Welt legen, der jährlich zahllose tausende Todesopfer fordert und hier durch eine durchdachte Kooperationen in Erscheinung tritt. Denn der wahre und dauerhafte Frieden beginnt immer zuerst im eigenen Haus.

7- Wenn Menschenrechte angesprochen werden, dann kann deren Auslegung nicht in Saudi-Arabien beginnen. Deshalb war es auch falsch, Saudi-Arabien die führende Rolle durch Geld im KAICIID zu überlassen, wo sehr viele PolitikerInnen und ihre Söhne, Tochter, Verwandten für die PR Lobby in Österreich zum Fremdschämen durch sehr hohe materiellen Interessen gedeckt wurden. Die KritikerInnen in Österreich wurden mit Hilfe von hochbezahlten PR-Agenturen versucht, mundtot oder lächerlich zu machen bzw. als Querulant zu bezeichnen. Insbesondere seit der Gründung im Jahre 2011 des „interreligösen Dialogzentrums“ in Wien, welches von Saudi-Arabien finanziert wird, wurden seither dutzende Hinrichtungen von Gegnern des saudischen Regimes durchgeführt. Der Mordauftrag am Regimekritiker Jamal Kashoggi in der saudischen Botschaft in Istanbul, stammte, wie die informierte Öffentlichkeit mittlerweile weiß aus Saudi Arabien. Der Krieg gegen jemenitische Schiiten, welcher gegenwärtig einer der größten humanitären Katastrophen und hunderttausenden Toten und Verletzten den Weg geebnet hat und von Saudi-Arabien angeführt wird, sollte auch den letzten Abgeordneten des österreichischen Parlamentes die Augen öffnen. Ein Dialog mit jenen Kräften, die gegen fundamentale Grundsätze der Menschenrechte verstoßen, darf keine Plattform für Scheindialoge gegeben werden.

Deswegen war die Entscheidung absolut richtig, das KAICIID in Wien zu schließen und dem Schein ein Ende zu bereiten.

Wir als Türkische Kulturgemeinde in Österreich als Think Tank NGO stehen weiterhin als konstruktive Ansprechpartner und Brückenbauer zwischen den Kulturen, Ländern und Religionen gerne den Mitgliedern des Nationalrates und der Zivilgesellschaft zur Verfügung. Woran wir uns jedoch niemals beteiligt haben und werden, ist Heuchelei und Augenauswischerei.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich

 

Quellen:

Bild:

https://www.kaiciid.org/de/who-we-are/%C3%BCber-uns

(1)
Datum: 05.10.2011

Die Presse: Dialogzentrum der Saudis in Wien löst hitzige Debatte aus

https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/698385/Dialogzentrum-der-Saudis-in-Wien-loest-hitzige-Debatte-aus

Datum: 9.7.2012

König-Abdullah-Zentrum in Wien „eine Farce“

https://derstandard.at/1339639819248/Interreligioeser-Dialog-Koenig-Abdullah-Zentrum-in-Wien-eine-Farce

(2)
Datum: 10.10.2014

Wiener Zeitung: IS-TERROR: Das Geld der Saudis

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/668974_Das-Geld-der-Saudis.html

(3)
Datum: 9.2.2015
Das Wiener Dialogzentrum als Fata Morgana

https://derstandard.at/2000011480279/Das-Wiener-Dialogzentrum-als-Fata-Morgana

 

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04 06 2019
By: TKG 0

Gesegnetes und friedliches Ramadan Fest

Wir wünschen allen MuslimenInnen und unseren MitgliederInnen ein gesegnetes und friedliches Ramadan Fest in unserer schönen Heimat Österreich.

Wir wünschen uns wegen Ramadan Fest für alle Menschen in Österreich, egal welcher Religion sie angehören oder nicht angehören, friedliche und glückliche Tage. Wir wünschen uns für unsere neue Heimat das Beste, das Schönste und das Tugendhafteste.

Ramazan Bayramınız  içtenlikle  kutlarız. Ramadan Mubarak.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich
Obmann
Dipl.-Ing. Birol Kilic

(c) Bild-Vadi Restaurant

 

 

Allg. Informationen:

Ramadan ?

Ramadan heißt übersetzt so viel wie „der heiße Monat“. Gemeint ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. An einem Tag in diesem Monat soll der Koran auf die Erde gesandt worden sein. Dieser Zeitpunkt wird auch „Nacht der göttlichen Bestimmung“ genannt und wird hauptsächlich am 27. Ramadan gefeiert. Da der Termin durch den Koran jedoch nicht genau festgelegt ist, gibt es hier Unterschiede. In Deutschland wird dieser Zeitraum nach Angaben des Zentralrates der Muslime in Deutschland exakt astronomisch berechnet. Gefastet wird den gesamten Monat lang jeweils von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, in diesem Jahr vom 6. Juni bis zum 4. Juli.

Darauf verzichten die Muslime im Ramadan

Nach dem muslimischen Gesetz bedeutet Fasten die Enthaltung von bestimmten Dingen: Verboten sind der Verzehr von Speisen und Getränken, Rauchen, Geschlechtsverkehr und Trunkenheit, so die Informationsplattform „islam.de“. Außerdem sind üble Nachrede, Verleumdung, Lüge und Beleidigung streng untersagt. Schweigen gehört ebenfalls zur Enthaltsamkeit im Ramadan.

Jeder Muslim, der geistig zurechnungsfähig, volljährig und körperlich dazu im Stande ist, muss fasten. Auch Minderjährige können fasten, hier gibt es aber ein Unterscheidungsvermögen. Schwangere, Kranke und Kinder sind nicht zum Fasten verpflichtet, wie die Informationsseite „islam.de“ bekannt gibt.

Schwangere und Kranke müssen die versäumten Fastentage aber nachholen. Laut einer Statistik, auf die sich das „National Bureau of Economic Research“ der USA bezieht, fasten die meisten schwangeren Muslimas trotzdem. Dadurch reduziere sich häufig das Geburtsgewicht des Kindes und die Länge der Schwangerschaft, wodurch körperliche und geistige Behinderungen der Kinder viel wahrscheinlicher würden.

Ramadan Fest beendet den Fastenmonat

Am Ende des Fastenmonats, nach 29 beziehungsweise 30 Tagen, feiert man das Fest des Fastenbrechens, auch als kleines Fest oder Zuckerfest bekannt. Die Vorbereitungen beginnen bereits in den letzten Tagen des Fastenmonats.

Vorher muss jeder Muslim eine pflichtmäßige Spende entrichten, die auch als Almosensteuer des Fastenbrechens bekannt ist. Sie kommt Bedürftigen zugute und gehört nach Angaben des Verbandes der islamischen Kulturzentren zu den wichtigsten Pflichten eines Moslems. Anschließend wird drei Tage lang gefeiert, dieses Jahr vom 7. bis 9 Juli.  Der erste Tag ist dabei laut „islam.de“ der Familie gewidmet. Obwohl das „große“ Opferfest im Pilgerfahrtsmonats eigentlich das höchste Fest der Muslime ist, wird das Fastenbrechen traditionell größer und umfangreicher gefeiert, ähnlich wie Weihnachten bei den Christen .(tkg, dpa)

 

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03 06 2019
By: TKG 0

TKG wünscht der Expertenregierung viel Erfolg

Österreich ist seit dem 27. Mai 2019 nicht mehr das alte Österreich und sicher auch kein Selbstbedienungsladen!

Die Republik Österreich erlebt die turbulentesten Zeiten seit der Gründung der 2. Republik, welche nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland für große Aufmerksamkeit sorgen.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) als verfassungspatriotische säkulare Think Tank NGO wünscht der neuen Expertenregierung nicht nur viel Kraft, sondern Augenmaß, Geduld, Besonnenheit und viel Erfolg.

Wir danken dem Herrn Präsidenten Van der Bellen herzlich als Anker der Stabilität der Republik Österreich.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)

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01 06 2019
By: TKG 0

HÄUSLICHE GEWALT

Wir möchten mit diesem Beitrag darauf hinweisen, dass es Hilfsmöglichkeiten in der Türkei für Frauen die unter körperlicher Gewalt des Partners leiden, gibt!
Da oft die Scham und Angst überwiegen und diejenigen sich nicht trauen um Hilfe zu bitten, machen wir hier stellvertretend einen Beitrag.

KEINER MUSS SICH SCHLAGEN LASSEN!

Hier möchten wir euch Zufluchtsorte, Schutzmöglichkeiten, Hilfsorganisationen, Anwälte und ähnliches aufzeigen.❤️

Die FRAUENHÄUSER İN DER TÜRKEİ heissen „MOR ÇATI”.
Fast jede größere Stadt hat eine „Sube“ = Filiale.
Hier ein Link zu der Organisation. Die Webseite ist auf englisch und türkisch verfügbar:
https://www.morcati.org.tr/tr/

ANWÄLTINNEN İN ALANYA:
http://www.hurriyet.com.tr/…/avukatlar-kadina-siddete-dikka…

ONAR ISTANBUL bietet auch Beratung an. Sie haben auch eine Facebook Präsenz:
https://m.facebook.com/nardernek/

FRAUEN SCHUTZ- UND SOLİDARİTÄTSZENTREN (Webseite auch auf englisch verfügbar).
Vor Jahren super moderne staatliche Projekte, mit Bewachung, Psychologinnen, Ärztinnen und Krankenschwestern ausgestattet. Haben auch neue Identität ermöglicht. http://www.siginaksizbirdunya.org/…/48-siddet-onleme-ve-izl…

WEITERE Ansprech- und Hilfeadressen, auch „ulusal“; dörfliche Frauen, Frauen im Osten (Frauenmenschenrechte) http://www.kadinininsanhaklari.org/hakkimizda/biz-kimiz/

EİNE WEITERE ADRESSE GEGEN GEWALT GEGEN FRAUEN:

http://morsalkim.org.tr/biz-kimiz/

ABSCHLİESSEND NOCH EİN SEHR HİLFREİCHES DOKUMENT:

Hilfsorganisationen und Gewaltpräventions- und Überwachungszentren
mit Ortsangabe und Telefonnummern in der ganzen Türkei:
https://lookaside.fbsbx.com/…/Informationen%20Hilfsorganisa…

 

HİER ERFAHRUNGSBERİCHTE VON BETROFFENEN:

“Habe leider genug Erfahrung damit: Ruft die Polizei! Die bringt Euch zum nächsten Arzt, um Verletzungen festzustellen. Auf der Polizeiwache könnt ihr einen Dolmetscher rufen lassen. Die Anzeige wird aufgenommen. Gleichzeitig sollt Ihr einen ANNÄHERUNGSVERBOT einfordern (das geht problemlos) – auf Türkisch UZATLASTIRMA KARARI (sorry, schreibe mit deutscher Tastatur). Der Täter darf sich Euch dann 1 Monat nicht nähern. Das wird kurzfristig automatisch durch Staatsanwaltschaft und Gericht bestätigt (Polizei schickt das dahin, es ergeht dann ein Gerichtsbeschluss). Jede Polizeiwache (karakol) hat eigentlich eine Beamtin, die sich um Opfer häuslicher Gewalt kümmert – das nennt sich KADIN MASASI. Wenn der Täter gegen das Verbot verstößt, sofort Polizei Bescheid sagen, der ist dann erst einmal weg. Wenn das Annäherungsverbot ausläuft, wird dich die Beamtin jede Woche anrufen und fragen, ob alles in Ordnung ist, du gehst zur Wache und unterschreibst jede Woche. Wenn du nicht in Ruhe gelassen wirst durch den Täter, ergehen gegen ihn weitere Maßnahmen. Nehmt die Anzeige nicht zurück, bis zur Gerichtsverhandlung dauert es ein paar Monate. Auch VERBALE Gewalt könnt und solltet ihr anzeigen.
[…] Das Annäherungsverbot ist natürlich auch ein Wegweisungsbeschluss für die Wohnung. Der darf sich der Täter auch nicht mehr nähern.“

„Die Unterlassungsklage ist hier in der Türkei ganz einfach… Ihr geht entweder zum Karakol oder zum Staatsanwalt direkt… Die Papiere gehen direkt zum Richter. Der wird entweder innerhalb 24 Std. den Paragraphen erlassen oder ablehnen. Es bedarf keiner Vernehmung da es eine Notsituation ist. Deshalb besser direkt beim Gericht beantragen. Am nächsten Tag holt ihr euch den Erlass (karar) beim Gericht ab. Ihr habt dann die Kopie. Das Gericht schickt dann eine zu eurem Wohnort Karakol das Original. Karakol ruft euch an oder kommt zu euch wegen eurer Unterschrift. Dem anderen wird der Erlass auf die gleiche Weise vorgetragen. Um den Peiniger aus eurem Leben zu entfernen – als Sofortmassnahme ruft ihr Karakol oder die Polizei direkt an. Zu Gewalt gehört, Schimpfen (küfür), handgreiflich werden und auch hoher Alkoholkonsum. Er wird sofort mitgenommen und darf die Wohnung erst mal nicht betreten. Der Paragraph gegen Gewalt schützt euch am Anfang. Es gibt gegen Wiederholung / Wiederhandlung Androhung von Zwangsmassnahmen…
[…] Gibt nicht auf, dass Leben ist zu schön dafür 🎶🌻☮️💗

„Jede Adliye (Gericht) in der Türkei verfügt über eine Abteilung, die euch Hilfestellung gibt. Sie setzen Schreiben auf, beraten und ihr bekommt Prozesskostenhilfe. Diese Abteilung gibt es auch für Minderjährige.“

„Wenn ihr geringes oder kein Einkommen habt, dann könnt ihr auch zur Anwaltskammer gehen (avokat barosu), dort wird man euch Hilfestellung geben und einen Anwalt, der euch umsonst vertritt.“

WİR HOFFEN, WİR KÖNNEN BETROFFENEN DAMİT HELFEN!

Quelle: Für Deutsche in der Türkei, Rückkehrer, Auswanderer u Langzeiturlauber

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