Monat: Dezember 2019

23 12 2019
By: TKG 0

Türkische KULTURgemeinde: „Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2020!“

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) wünscht allen ein frohes und besinnlichesWeihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr 2020!  Wir alle sind Menschen mit Heimat und Gesinnung und nicht bloß Namen oder Nummern auf einem Ausweis!

Weihnachten ist ein Fest, welches von Gläubigen, weniger religiösen und nicht religiösen Menschen gleichermaßen  gefeiert wird.

Kaum jemand kann sich den Festlichkeiten im intimen Familienkreis oder bei Freunden entziehen.

Auch nicht alle aber zehntausende Menschen aus der Türkei in Österreich. Wir freuen uns genauso. Weil die besinnliche Stimmung viele Menschen aus der Türkei die Ihre „Neue Heimat“ als Österreich sehen auch sehr berührt und Freude bereitet.

Auch im neuen Jahr wollen wir das Gemeinsame vor das Trennende stellen, nicht nur in religiösen, sondern auch in politischen und alltäglichen Angelegenheiten und Fragestellungen weil die Werte Europas glauben wir sind stärker als Hass und Gewalt.

Warum ist die Tannenbaum-Kultur auch Türkisch

Die „Urtürken“ und der Tannenbaum- Nardogan Fest immer am 22.12

Die renitente 93-Jährige ist Altertumsforscherin Prof. Dr. Muazzez Ilmiye Çig behauptet sogar die Ursprünge des Weihnachtsbaumes in der zentralasiatischen Steppe ausfindig gemacht haben.

Vor langer Zeit, so schreibt sie, laut Spiegel Bericht „huldigten dort die Vorfahren der Türken einem Gott, den sie Ulgen nannten. Dieser Gott trug einen langen Bart und einen langen Mantel, und er wohnte in einem glitzernden Palast im Himmel.

Erreichen konnte man den Palast nur über einen gewaltigen Baum, der vom Mittelpunkt der Erde bis hin zu den Sternen ragte. Um Ulgen für die Wintersonnenwende zu danken, richteten ihm die Urtürken jedes Jahr am 23. Dezember ein großes Fest aus. Nun musste Ulgen irgendwie ihre Gebete erhören. Also beschmückten die Menschen einen Baum mit kleinen Schleifen, wobei jede Schleife einen Wunsch symbolisierte. Und dann luden sie ihre Verwandten ein, sangen und tanzten um den Baum. Ein Brauch, den später die Hunnen auf ihren Kampfrössern nach Europa brachten, wo ihn alsbald die Christen übernahmen. Eine interessante Theorie. Deswegen Lametta und Lichterketten überall in Istanbul. In Istanbul lassen sich auch konservative Muslime sogar  von der globalen Weihnachtsstimmung anstecken. Zumal die Festtanne wie oben beschrieben eh eine Erfindung der „Urtürken“  ist, sagt die renitente Altertumsforscherin Muazzez Ilmiye Çig.“
    

 

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) wünscht allen ein frohes und besinnlichesWeihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr 2020!

Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG)

 

 

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21 12 2019
By: TKG 0

Türkei-Urfa-Abrahams Geburtsort: המסע המופלא של גידי ואהרוני: עונה 1, פרק 6 המלא

Obmann der Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) Birol Kilic gratuliert Gidi Gov und Yisrael Aharoni aus Wien : “ Vielen herzlichen Dank.“
„השף ישראל אהרוני והזמר גידי גוב יוצאים למסע חובק עולם בעקבות טעמים, ריחות, צורות בישול, חומרי גלם ומאכלים מכל העולם. והפעם- הסיפור המקראי על אברהם אבינו ושבטו מתעורר לחיים: המערה שבה נולד, העיר אורפה היא אור כשדים וחרן. אורפה היא הבירה הקולינרית של טורקיה.“

Die Übersetzungen ( Video: Englisch, Deutsch, Türkisch-Untertitel) kommen…

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21 12 2019
By: TKG 0

Neue Studie: Genetische Abstammung zwischen westasiatischen Bauern und mitteleuropäischen Jägern

„Die größte jemals durchgeführte Studie mit dem Titel , “  INDOEUROPÄISCHE SPRACHEN STAMMEN AUS DER STEPP: ZENTRALASIEN “ hat  im September 219 eines gezeigt: Die menschlicher DNA wirft ein neues Licht auf die Herkunft von zentral- und südasiatischen Bevölkerungen. Im Fokus der Studie, an der Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien als Haupt-Senior-Autor beteiligt waren, steht der Ursprung der Landwirtschaft und der indogermanischen Sprachen.“ ( Quelle 1)

Die neue Studie erforscht die genetischen Besonderheiten am Übergang zwischen Jagd und Landwirtschaft im neolithischen Mitteleuropa. Es stellte sich heraus, dass die genetische Abstammung eines der Individuen eine nahezu ausgeglichene Spaltung zwischen westasiatischen Bauern und mitteleuropäischen Jägern und Sammlern aufweist. ( Quelle 2)

WIEN. Ein internationales Forschungsteam unter NHM Wien-Beteiligung untersuchte am archäologischen Fundort Brunn am Gebirge-Wolfholz (Österreich) eine rund 7.600 Jahre alte Siedlung der frühesten Bauernkulturen in Mitteleuropa und belegt den genetischen Austausch zwischen europäischen Jägern und Bauern aus dem Nahen Osten.

Seit 30 Jahren erforscht die Prähistorische Abteilung des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien die älteste bäuerliche Siedlung, die man in Mitteleuropa kennt – Brunn am Gebirge, Flur Wolfholz. Vor über 7.600 Jahren kamen Siedler aus dem Nahen Osten über Südosteuropa und brachten die bäuerliche Lebensweise in die mitteleuropäische Region, die damals nur sehr dünn besiedelt war. Mit der Ankunft der ankommenden Bauern mussten lokale Jäger und Sammler, die zu dieser Zeit in Europa lebten, Platz machen. Die Menschen wurden sesshaft und betrieben Vorratswirtschaft.

Die Siedlung wurde in den Jahren 1989 und 2005 ausgegraben, das Fundmaterial wird seither mit den neuesten Methoden von einem internationalen Team wissenschaftlich erforscht. Das Alter von Brunn konnte auf 5670-5050 v. Chr. bestimmt werden – die Zeit der Entstehung der Linearbandkeramischen Kultur. Der Name dieser ältesten bäuerlichen Kultur in Mitteleuropa leitet sich von der charakteristischen Verzierung der Gefäße mit einem Bandmuster aus runden und eckigen Spiralbogenlinien ab, deren Grundlage eine Welle von Migranten aus Anatolien (heute Türkei) bildete, die um 5800-5600 v. Chr. auftrat. Die Ausgrabungen ergaben eine Fundgrube an materiellen Kulturgütern sowie vier Bestattungen innerhalb des ersten Teils des Komplexes, wahrscheinlich ein Ritualzentrum einer der frühesten Agrargemeinden in Europa.

Ein von der Nature Publishing Group in Scientific Reports am 20. Dezember 2019 veröffentlichter Artikel beschreibt nun die Analyse der genetischen Abstammung sowie der Ernährung und Mobilität der dort beigesetzten Personen, die von einem interdisziplinären Team von Forscherinnen und Forschern aus den USA, Österreich und der Ukraine durchgeführt wurde.

Es stellte sich heraus, dass die genetische Abstammung eines der Individuen eine nahezu ausgeglichene Spaltung zwischen westasiatischen Bauern und mitteleuropäischen Jägern und Sammlern aufweist. Seine väterliche genetische Abstammung stimmte mit der Herkunft des Nahen Ostens überein, während seine mütterliche Abstammung für die Jäger und Sammler Europas charakteristisch war. Ein solches Abstammungsprofil macht dieses Individuum zu einem potenziellen Nachkommen einer Jäger-Sammler-Mutter und eines Bauernvaters der ersten Generation und weist somit eines der frühesten Anzeichen für eine Vermischung zwischen örtlichen Jägern und Sammlern und einheimischen Bauern auf. Der Leichnam wurde mit sechs Radiolarit-Trapezen bestattet, einer Art von lokalem Gestein, das in der Gegend des Plattensees abgebaut wurde – möglicherweise sein Geburtsort. In diesem Individuum vereinen sich symbolisch die beiden Gruppen der Bauern und der Jäger und Sammler, am Beginn der europäischen landwirtschaftlichen Revolution.

Quelle 1: 

http://www.turkischegemeinde.at/2019/09/indoeuropaeische-sprachen-stammen-aus-der-stepp-zentralasien/Quelle 2

 

Neue Studie: Nature Publishing Group, Scientific Reports 2019
Interactions between earliest Linearbandkeramik farmers and central European hunter gatherers at the dawn of European Neolithization
Alexey G. Nikitin, Peter Stadler (NHM Wien), Nadezhda Kotova (NHM Wien), Maria Teschler-Nicola (NHM Wien), T. Douglas Price, Jessica Hoover, Douglas J. Kennett, Iosif Lazaridis, Nadin Rohland, Mark Lipson, David Reich
Der Artikel (Open Access) kann über folgenden Link abgerufen werden:

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18 12 2019
By: TKG 0

16. März 2020: Weltmusik – Konzertgala im Wiener Konzerthaus

Von Sufismus zu anatolischen Poeten – Die Türkei zu Gast in Österreich.

Einige der bekanntesten und berühmtesten Künstlerinnen und Künstler der Türkei realisieren gemeinsam mit den “Vienna Classical Players“ unter der Leitung von Martin Kerschbaum erstmals in Wien ein einzigartiges Musikprojekt. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) unterstützt dieses musikalische Ereignis am 16. März 2020 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.

In seiner symphonischen Dichtung „Mevlâna – The Alchemist“ vertont Sabri Tuluğ Tirpan die schönsten Gedichte des mittelalterlichen Gelehrten Dschalal ad-Dinar-Rumi und schlägt dabei zuletzt eine Brücke zu Johann Sebastian Bach.

Folgende Künstler und Künstlerinnen werden an diesem Abend auftreten:

Sopran:                    Zara

Bağlama:                 Erdal Erzincan

Ney Flöte:                Burcu Karadağ

Derwisch Tanz:      Su Güneş Mihladiz

Sprecher:                 Okan Yalabik

Klavier:                     Sabri Tuluğ Tirpan

Orchester:                Vienna Classical Players

Dirigent:                    Martin Kerschbaum

Ticketkauf:

https://konzerthaus.at/konzert/eventid/57406

Erdal Erzincan

Die Aufführung wird unter anderem von dem berühmten Virtuosen Erdal Erzincan begleitet, der nicht nur in der Türkei als eine lebende Legende gilt, sondern auch im Kaukasus und in Europa, wo er für seine virtuosen Fähigkeiten auf der Bağlama ebenfalls bekannt ist. Er spiegelt mit der Bağlama die Jahrtausende alte anatolische Kultur aller Zivilisationen wieder. Die Bağlama, was in etwa binden oder zusammenschließen heißt, ist eine türkische Laute. Sie stammt aus Anatolien, sowie dem Kaukasus und gilt als das traditionelle Begleitinstrument der so genannten Asik (Barden). Dies bedeutet etwa soviel wie „der Liebende“.

Zara

Die Sopranistin Zara ist eine beliebte türkische Folk-Sängerin und Schauspielerin.

Burcu Karadağ

Burcu Karadağ ist die einzige über Landesgrenzen hinaus bekannte Ney-Spielerin der Türkei. Die Längsflöte Ney spielt in der islamischen Mystik der Sufis eine zentrale Rolle. Burcu Karadağ gilt als Ausnahme-Musikerin in der männlich dominierten Tradition der Sufi-Musik, die sie durch Begleitung mit klassischen Instrumenten zeitgenössisch interpretiert.

Su Güneş Mihladiz

Su Güneş Mihladiz wird den Zusehern einen tänzerischen Einblick in den drehenden Derwisch Tanz geben.

Sabri Tuluğ Tirpan

Sabri Tuluğ Tirpan, der exzellente Pianist und Komponist, schreibt tolle Jazz-Stücke, bei denen er swingt als hätte er nie etwas anderes getan. Der zwischen der Türkei und Österreich pendelnde Künstler arangiert traditionelle türkische Volksweisen, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sich dieselben Melodien auch in anderen Ländern wiederfinden lassen. Seine Musik steht im Zeichen des kuturellen Austauschs und kann sowohl funky als auch sehr besinnlich sein.

An diesem Abend werden sowohl türkisch-anatolische traditionelle Werke, wie auch die symphonische Dichtung „Mevlana – The Alchemist“ von Sabri Tuluğ Tırpan, als Hauptwerk des Abends, zur Aufführung kommen.

Das Konzert bietet musikalische und tänzerische Einblicke in die traditionelle türkische Musik und verzaubert die Zuhörer und Zuhörerinnen unter anderem mit berührenden sufistischen Versen. Den aus Istanbul stammenden Komponisten und Pianisten Sabri Tuluğ Tirpan darf man einen echten Allrounder nennen, der in vielen Ländern Europas, in den USA, Kanada und natürlich auch in der Türkei von sich reden gemacht hat.

Martin Kerschbaum

Der gebürtige Österreicher absolvierte seine gesamte musikalische Ausbildung in Wien. Die Erfahrungen, die er als Orchestermusiker bei den Wiener Symphonikern sammeln konnte, prägen bis heute seine Arbeit als Dirigent.

Seine Karriere als Dirigent begann Martin Kerschbaum im Jahr 2000 mit einem Konzert der Wiener Symphoniker im Wiener Konzerthaus, nach welchem er in der Rezension der Zeitung Die Presse als „Entdeckung des Abends“ hervorgehoben wurde. Besonders erfolgreich war sein Beitrag zum offiziellen Mozartjahr 2006 mit einem Konzert im Wiener Konzerthaus als Chefdirigent der Vienna Classical Players unter dem Motto „Mozart und die Türken“ sowie mit einer Doppel-CD-Einspielung von Mozarts Violinkonzerten mit dem Solisten Rainer Honeck.

Neben CD-Einspielungen aller Haydn-Cello-Konzerte im Juni 2008, Mendelssohn Bartholdys Konzerten für Violine, sowie für Violine und Klavier 2009 und Dvoráks Cellokonzert 2010 fand auch eine Ersteinspielung von Franz Danzis Cellokonzert in e-Moll im selben Jahr große Beachtung. 2014 erschien mit dem Kärntner Sinphonieorchester eine CD mit einer Ersteinspielung von Franz von Suppés Concerto Nr. 2 und Kurt Schwertsiks 1. Violinkonzert.

Seit 2008 geht Martin Kerschbaum regelmäßig mit den K&K Philharmonikern auf Tournee nach Deutschland, Skandinavien, Italien, Frankreich und in die Schweiz. Mit diesem Orchester ist er auch seit 2009 als Gastdirigent bei den Beethoven-Tagen in Thiersee (Tirol) tätig.

Im August 2009 gab er im Rahmen eines großen Open-Air-Konzerts sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen. 2010 wurde er eingeladen, ein Konzert im Rahmen von „Kunst aus der Zeit“ mit Kompositionen von Johannes Maria Staud zu leiten. Wie 2013 leitete er auch im August 2015 ein Konzert im Festspielhaus unter dem Motto „Brass Meets Banda“. Dieses Abschlusskonzert eines internationalen Blasmusikcamps findet seither im 2 Jahresrhythmus statt.

2010 führte ihn eine Einladung von Maestro Wladimir Fedosejew erstmals nach Moskau, wo er das berühmte Tschaikowsky Symphonieorchester mit Werken von Haydn und Mozart dirigierte. Dem folgten weitere Einladungen für die Saison 2012 und 2017. Sein Debüt beim Orquesta de Córdoba in Spanien und beim Rundfunkorchester des WDR Köln gab Martin Kerschbaum jeweils im Jahr 2010; im Jahr 2014 debütierte er bei den Würzburger Philharmonikern.

Martin Kerschbaum hat mit folgenden Orchestern als Dirigent zusammengearbeitet:

Wiener Symphoniker, Tschaikowsky Symphonie Orchester, Kölner Rundfunkorchester, Oldenburger Opernorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, Symphonieorchester Vorarlberg, Sinfonieorchester St.Gallen (Schweiz), Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Neue Philharmonie Westfalen, Würzburger Philharmonikern, Rundfunkorchester des WDR Köln, Wiener Concert-Verein, Salzburg Orchester Solisten, Orchester des Lehár Festivals Bad Ischl, Kammerorchester Belluno, Wieniawski Philharmonie Lublin, Tampa West Coast Orchestra, Cairo Symphony Orchestra, Philharmonie Koszalin, Sarajevo Philharmoniker, National Orchestra of Malta, Orchester der Oper Almaty, Städtisches Orchester Baden.

 

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16 12 2019
By: TKG 0

Gratulation: Alpaslan Deliloglu- Neuer Ikea Chef in Österreich

Der 44-jährige Türke Alpaslan Deliloglu ist neuer Geschäftsführer von Ikea Österreich. Laut Kleinen Zeitung will der Familienvater das Nachhaltigkeits-Bewusstsein des Unternehmens und seiner Kunden stärken.

Ikea Österreich hat eine neue Geschäftsführung: Der 44-jährige Türke Alpaslan Deliloglu folgt auf Viera Juzova.

Alpaslan Deliloglu war zuletzt vier Jahre lang stellvertretender Country Manager von Ikea Schweiz. Zuvor hat er in der Türkei eine abwechslungsreiche Karriere in unterschiedlichen Unternehmen
absolviert. Ursprünglich wollte er Diplomat werden. Um sein Studium (internationale Beziehungen, Politik und Wirtschaft) in Kirikkale (nahe Ankara) zu finanzieren, begann er nebenbei in einer Supermarktkette den Bereich Merchandising aufzubauen – und blieb dem Handel schließlich treu.

Auch gut: Aus der Türkei für das Thema Nachhaltigkeit 

Als Ikea sich ab 2004 in der Türkei etablierte, war Alpaslan Deliloglu mit an Bord. „Wir haben in sechs Jahren fünf Stores eröffnet und ich war immer beteiligt.“ Er war unter anderem Store Manager in Istanbul, und mit nur 37 Jahren Commercial Director für die gesamte Türkei. Auch für Österreich hat der neue Ikea-Geschäftsführer ambitionierte Pläne. Vor allem will er eine Bewusstseinsänderung bewirken, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht.

Alpaslan Deliloglu ist das zweitälteste von sechs Kindern und stammt aus einer kleinen Stadt im Südosten der Türkei. Mit fünf Jahren übersiedelte die Familie nach Izmir. Das Studium verschlug ihn nach Kirikkale.
Nach Wien ist er gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern gekommen.

Seine persönliche Leidenschaft gehört dem Lesen, aber auch dem Sport: Paddle Tennis, Tennis, Radfahren und Skifahren. Beim Fußball ist er auf Seiten der Zuseher zu finden.

39,1 Milliarden Euro Umsatz Möbelriese Ikea macht gute Geschäfte

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 erhöhte sich der Netteogewinn von 1,4 auf 1,8 Milliarden Euro. Die Verkaufserlöse legten um 5,3 Prozent zu.

Der schwedische Möbelriese Ikea macht weiter gute Geschäfte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr von September 2018 bis August 2019 sei der Umsatz auf 39,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Ikea-Mutterkonzern Ingka am Dienstag mit. Dies war ein Plus von 5,3 Prozent binnen Jahresfrist. Unterm Strich wuchs der Gewinn kräftig auf 1,81 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,46 Milliarden Euro) Alle drei Geschäftsbereiche – Ikea Möbelhäuser, die Investmentsparte sowie der Betrieb von Shopping-Zentren – hätten sich stark entwickelt.  (Quelle: Kleine Zeitung , Foto: © Kainrath/Ikea/KK)

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05 12 2019
By: Redaktion 3 0

TKG: Nikolaus! Ja zu einer Kultur des Teilens und Gebens

„Alle Jahre wieder wird leider auf die Austrotürken in Österreich durch gewisse Kreise eine Hexenjagd über die Nikolo-Weihnachtskultur veranstaltet. Wir müssen heuer leider laut, „Nein zu Nikolo-Rassismus und ja zu einer Kultur des Teilens und Gebens“ sagen. Jedes Kind kennt ihn, jedes Kind freut sich auf ihn! Unser Landsmann aus der Türkei „Nikolo“ kommt auch dieses Jahr zu den Wiener Kindern.“ so der TKG Obmann Birol Kilic.

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich(TKG) stellt klar: Die austrotürkischen Familien in Wien und in ganz Österreich haben mit dem historischen Nikolaus und dem kostümierten „Nikolo“ (mit oder ohne Bart) kein Problem, ganz im Gegenteil, sie sehen dieses Fest als kulturelle Bereicherung und als Zeichen für das barmherzige Teilen und mildtätige Geben. Der  Nikolo der auch der Schutzheilige von Russen, Serben und Griechen  und der Schutzpatron der Seeleute, Fischer, Händler, Apotheker, Schüler, Kinder, Bäcker, Schnapsbrenner, Kerzenzieher, Pfandleiher – und sogar der Diebe usw. ist auch für Muslime genau wie für die Christen ein Vorbild der Nächstenliebe! „Für die Katholiken existiert die mildtätige Bischofsfigur, die am 6. Dezember brave Kinder belohnte, weiter. „In Holland hielten die Reformierten ebenfalls an ihrem Nikolaus fest“, erklärt Becker-Huberti. Als ihre Siedler in Nordamerika Nieuw Amsterdam, das heutige New York, gründeten, feierten diese auch dort ihren „Sinterklaas“. Aus ihm wurde schließlich der volkstümliche Santa Claus – der Weihnachtsmann, der heute in der Adventszeit weltweit anzutreffen ist und der vor allem den Umsatz ankurbeln soll.“

 

Die TKG  findet das gut und bittet, dass der Hl. Nikolaus nicht als Kultureller Rassismus-Keule gegen Muslime  und insbesondere Austrotürken verwendet wird! Stattdessen soll von Politikern, Gemeinden und Pädagogen eine gemeinsame Kultur der Nächstenliebe vermittelt werden.

 

Es schmertz-Nikolaus- Diffamierung! 

 

Die Türkische KULTURgemeinde in Österreich fordert außerdem, diesen alljährlichen „Nikolaus-Diffamierung“ besonders gegenüber den aus der Türkei stammenden Kindern, Kleinkindern und Familien zu unterlassen! Es schmertz…Dazu gehören auch die mittlerweile entlarvten Unwahrheiten, die sich um die Wiener Kindergärten und andere Einrichtungen drehen. In der Vergangenheit haben diese Artikel zu einer Unzahl von Irritationen, Hasspostings und Hetze in den Print- und Internet-Medien geführt.

 

Wer war Nikolaus?

 

Der  Nikolaus, er wirkte Ende des 3. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, stammt nicht aus New York oder aus Toronto und auch nicht etwa aus Rom, sondern aus der heutigen Türkei, nämlich aus der antiken lykischen Bischofsstadt Myra, dem heutigen Demre, in der Nähe der schönen Küstenstadt Antalya an der Südküste Kleinasiens.  In Demre steht auch heute noch sein (leerer) Sarkophag, die ruinöse, aber im 20. Jahrhundert restaurierte Basilika ist ein wichtiges Pilgerziel, besonders für griechisch-orthodoxe Christen. Die Gebeine kamen 1087 n. Chr. in die süditalienische Stadt Bari (Provinz Apulien) und werden, über die ganze Welt hinausgetragen, als Reliquien verehrt.

 

Wir sind stolz auf Bischof Nikolaus aus der Türkei

 

Wir, die Türkische Kulturgemeinde in Österreich und viele tausende türkische Familien in Österreich, sind sehr stolz auf „ihren“ Bischof Nikolaus, dessen Leben historisch belegt ist und dessen barmherzige Taten über den Erdkreis weitererzählt werden und die Kinderherzen erfreuen.  Wenn solch ein gutherziger Mensch und großes Vorbild aus dem eigenen Land stammt, wäre auch alles andere verwerflich! Im Gegenteil: Nikolaus von Myra ist auch für das Zusammenleben von Moslems und Christen ein perfekter Brückenbauer und ein pädagogisches Vorbild. Jedes kleine Kind, egal welcher Abstammung oder Herkunft, würde sich über die Geschichte vom Hl. Nikolaus freuen.

Während einer Hungersnot soll Nikolaus von Myra in der Türkei seinen darbenden Mitbürgern Getreide verschafft haben, indem er einige Kaufleute, deren Schiffe im Hafen von Myra vor Anker lagen, veranlasste, ihre für den Kaiser in Byzanz bestimmten Schiffsladungen nicht an ihren ursprünglichen Bestimmungsort zu bringen, sondern in die hungernden Städte und Dörfer Kleinasiens zu liefern. Als die Händler mit beklommenen Herzen weitersegelten und sich fürchteten, mit leeren Händen nach Hause zu kommen, waren die Schiffe plötzlich auf wunderbare Weise wieder vollständig beladen. Diese Legende gab den Anlass, dass neben den Kaufleuten auch die Getreidehändler, Müller und Bäcker den heiligen Nikolaus zu ihrem Zunftpatron auserkoren. Die unzähligen Patrozinien christlicher Gotteshäuser, die dem Hl. Nikolaus geweiht sind, geben davon ein beredtes Zeugnis.

Noch viele andere Legenden werden vom Hl. Nikolaus erzählt. Eine bekannte Geschichte ist, dass ein verarmter Mann sich genötigt sah, seine drei Töchter als Prostituierte zu verkaufen, weil er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten konnte. Nikolaus, damals noch nicht Bischof und selbst ohne entsprechende Mittel, erfuhr von der Notlage und warf in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. Der Vater hatte nun genug Geld für die Mitgift und war nicht mehr genötigt, seine Töchter zu verkaufen. Aufgrund dieser Legende wird der Heilige oft mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln dargestellt. Diese Geschichte ist auch der Anlass für den Brauch, den Kindern Kleinigkeiten zum Naschen zu schenken. Dieser Brauch des Schenkens verlagerte sich später in reformatorischer Zeit auf das Weihnachtsfest. Der Rest ist bekannt.

 

„Wer Zwietracht sät, wird Hass ernten!“ 

 

Um dieses Kulturgut zu bewahren, erwarten wir von den Verantwortlichen in der Politik, den Gemeinden bei den Medien und von Pädagogen, die alljährlich über das Fest berichten oder es veranstalten, diese Tradition des „Nikolo“ an unsere christlichen und muslimischen Kinder weiterzugeben und nicht Zwietracht zu säen! Wir alle sollten mit diesem Brauchtum verantwortungsvoll umgehen und nicht die türkischen Kinder und Familien diskriminieren, als wären sie gegen den „Nikolo“. Auch die Gemeinde Wien hat nie die Nikolo-Feiern mit einem kostümierten Nikolaus untersagt, wie es in den letzten Jahren falsch in den Medien kolportiert wurde. Man ist lediglich davon abgekommen, professionelle Nikoläuse zu bestellen, da man der Meinung ist, dass dies die den Kindern bekannten Erwachsenen Personen übernehmen sollen.

Der Hl. Nikolaus darf nicht als Rassismus-Werkzeug gegen Muslime missbraucht werden! Wir sind gegen diesen „Neo-Rassismus“, also einen kulturellen Rassismus, der einen Keil zwischen die Nationen und Religionen treiben möchte oder eine Gemeinde deswegen zu Unrecht verleumdet. Wie wir gezeigt haben, eignet sich gerade der Hl. Nikolaus dazu überhaupt nicht. Dennoch versuchen alljährlich verschiedene Gruppen und Parteien, daraus politisches Kleingeld zu schlagen.

Wir wollen verhindern, dass eine Gruppe von Menschen, die eine andere Religion, Konfession oder Nationalität hat, jedes Jahr wieder auf’s Neue pauschal diskriminiert wird. Wir Austro-Türken lieben den humanistischen, christlichen Nikolaus, unseren Landsmann, und wir sind stolz auf ihn! Nein zu Nikolo-Kultureller Rassismus. Ja zu einer Kultur des Teilens und Gebens.

 

Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)

 

http://www.n-tv.de/reise/Myra-die-Heimat-des-Nikolaus-article591191.html

Christentum stammt aus der Türkei?

http://www.turkischegemeinde.at/?s=Christentum

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