Monat: Juli 2020

23 07 2020
By: TKG 0

TKG: „Hagia Sophia Entscheidung ist mir unserem Gewissen und Religionsverständnis nicht zu vereinbaren“

Ein souveräner Staat kann alle inneren und äußeren Angelegenheiten selbst entscheiden.

Es existieren auch ungeschriebene Gesetze.

Wir, die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG), bedauern trotzdem die Entscheidung am 10. July 2020 des höchsten Verwaltungsgerichts der Türkei, die eine nicht nur methodisch (usulen) gesehen verfassungswidrige, sondern auch eine zwingende populistische und politische Entscheidung bzw. als  Akte der Hilflosigkeit  die Hagia Sophia betreffend, ermöglicht hat.  („Ayasofya kararı esasen doğru  ama usulen yanlış karar/ Esas usula mukaddemdir“)

Es ist für uns als Anhänger und Unterstützer der modernen Türkei, sowie als wehrhafter Demokrat mit unserem Gewissen und Religionsverständnis nicht zu vereinbaren, dass man das Hagia Sophia Kirchen-Moschee-Museum im 21. Jahrhundert, wo man eigentlich viel mehr christlich-muslimische Brückenbauprojekte bräuchte und dringend sucht, durch das Missbrauchen und Politisieren der Religion wieder in eine Moschee umwandelt. Wir erheben hier Einspruch, weil das Hagia Sophia Museum Jahrzehnte lang für Völkerverständigung und religiöse Toleranz der modernen Türkei stand.

1935 wurde die Hagia Sophia unter Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der säkularen Republik Türkei, zu einem Museum („Ayasofya Müzesi“) umfunktioniert, das jährlich Hunderttausende Besucher anzieht. Das zeigt auch die Toleranz und Großzügigkeit Atatürks und des türkischen Volkes. Wir sind stolz darauf, mit der Hagia Sophia eine christlich-orthodoxe und islamische Vergangenheit zu haben.

Nicht die Türken haben Byzanz und Hagia Sophia im Jahre 1204 während des 4. Kreuzzugs vorsätzlich zerstört und geplündert, sondern die Venezianer und Franken: „Vor 800 Jahren, am 13. April 1204, eroberte das Heer des vierten Kreuzzugs Konstantinopel und zerstörte damit das Byzantinische Reich, das seit der Spätantike die christliche Vormacht im östlichen Mittelmeerraum gewesen war. Bis heute gilt dieser Kreuzzug als die große katastrophale Pervertierung des Kreuzzuggedankens schlechthin. Der vierte Kreuzzug, so folgerte man aus der Eroberung Konstantinopels, habe ein für allemal den intoleranten, ja fanatischen Geist der Kreuzzüge bewiesen. So sprach der Kreuzzugshistoriker Steven Runciman pathetisch davon, dass „es niemals ein größeres Verbrechen an der Menschheit gegeben hat als den vierten Kreuzzug“, und 2001 bat Papst Johannes Paul II. bei einem Besuch in Athen offiziell um Vergebung, für die im Namen der katholischen Kirche auf diesem Kreuzzug verübten Verbrechen. Die anhaltende Empörung erklärt sich daraus, dass der vierte Kreuzzug der Erste gewesen ist, der sich ausschließlich gegen Christen richtete. “ (Prof. Dr. Ralph-Johannes Lilie)

Wo keine Wahrheit ist, ist auch keine Liebe. Reden wir über die Wahrheit.

Was sagt der Koran? 

In der Sure Hac – Vers 40 im Koran heißt es, dass es verboten ist, alte Gotteshäuser in Moscheen umzuwandeln. Der Schutz der Gotteshäuser ist eine internationale Verantwortung für die Menschheit. Wir müssen alle Gotteshäuser schützen, ohne dabei religiöse Differenzen zu machen. Gott schützt alle Menschen, ohne dabei die Religion zu differenzieren. Gott spricht alle Menschen an, wodurch der Schutz der Gotteshäuser nicht nur eine islamische Angelegenheit, sondern eine Angelegenheit für alle Menschen ist und somit eine internationale Verantwortung entsteht.

Die Begründung für die in Sure Hac – Vers 40 verkündete Erlaubnis, trägt einen deutlichen Internationalen Charakter, der an die Menschheit gerichtet ist: nämlich „den Schutz von Klöstern, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen der Name Gottes oft genannt wird“. Mit diesen Worten bestätigt der Koran, dass die Moschee nicht der einzige Platz ist, der im Namen des einen Gottes gewählt wird. Wir verstehen das so, dass der Sure Hac – Vers 40 uns zu verstehen gibt, dass allen religiösen Gemeinschaften die Unversehrtheit ihrer Gotteshäuser zusteht. Wir interpretieren das somit so, dass nicht nur islamische Stätten geschützt werden sollen und weiteres auch, dass wir alle Recht auf Religionsfreiheit haben, bzw. das Recht, zu beten wo wir wollen. Somit sollen wir auch Kirchen und Synagogen schützen. Die Türkei hat diese Tradition bis jetzt verfolgt.

Das Museum, die Hagia Sophia, jetzt im 21. Jahrhundert in eine Mosche zurück zu wandeln ist infolgedessen nicht unterstützbar. Nicht nur, weil die Mehrheit der Türkinnen und Türken in der Türkei sowie im Ausland diese Entscheidung sicherlich nicht unterstützen, ebenso nicht nur, weil es in der Nähe der Hagia Sophia genug andere wenig besuchte Moscheen gibt (in Istanbul sind gerade 3065 Moscheen gebaut worden), sondern auch, weil die Türkei dadurch eigentlich seine Funktion als Brückenbauer zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident sowie zwischen Süd und Nord verliert.

Nur weil in Griechenland oder auch im alten Cordoba de facto alle Moscheen in Kirchen umgewandelt wurden, sollte nicht durch den Wunsch nach Revanche, auch in der Türkei dieser Fehler gemacht werden. Darauf soll und kann man nicht stolz sein. In Europa leben über sechs Millionen Menschen, welche aus der Türkei stammen, woraus resultierend auch die Zahl der Moscheen und Cem Häuser  in Deutschland, Schweiz, Belgien, Österreich, Frankreich  bzw. in der EU  steigt . Mit der Umwandlung der Hagia Sophia wird in der Symbolpolitik ein falsches Signal an alle Muslime und Christen sowie an die gesamte Welt vermittelt.

Kein*e normale*r durchschnittliche*r türkische*r Staatsbürger*in, kurz die Mehrheit, will so eine Umwandlung des Hagia Sofia Museums.

Die kolportierten Zahlen, welchen nach 70 % der Türkinnen und Türken die Umwandlung unterstützen sollten, sind manipulierte Propagandaberichte, mit welchen die Opposition in der Türkei sowie die modernen Türkinnen und Türken im In- und Ausland unter Druck gesetzt werden.

Für die reaktionären Kräfte in der Türkei und deren verlängerten Arme in Europa gilt es, hier zuerst die Symbolwirkung der monumentalen Gebetsgebäuden zu definieren und de facto einen „Sieg“ gegen die säkulare moderne Republik Türkei und der Gründer der modernen Türkei Atatürk zu gewinnen, indem ein bedeutendes Museum zu einer Moschee transformiert wird.

Die christliche Welt sollte hier auf der Seite der modernen säkularen Türkei stehen und als Unterstützer dienen.

Die Türkei darf man an der Grenze der EU nicht verlieren.

Es ist wichtig, dass erkannt wird, dass die reaktionären Kräfte den Glauben sowie Gott für ihre Politik missbrauchen – etwas, das für den Weltfrieden bis jetzt nichts gebracht hat.

Man sollte Griechenland, Zypern, sowie die gesamte rechte Politik in Europa warnen und bitten, dass keine pauschalen Vorurteile gegen die Türkei, die Türkinnen und Türken sowie gegen die türkische Fahne mehr verbreitet werden sollen, wo die Spreu vom Weizen absichtlich nicht getrennt wird und pauschal „Dämonisierung“  stattfindet.  Diese Hetze kommt den reaktionären Kräften in der Türkei bloß zu nutzen.

Es muss mit dieser Scheinheiligkeit aufgehört werden.Wir, die TKG in Österreich, sind eine Think-Tank NGO, welche sich dazu verpflichtet fühlt, den pluralistischen, freiheitlichen, demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien zu folgen. Dazu gehört das Missbrauchen des Glaubens nicht! Ganz im Gegenteil.

Wir wünschen uns „Friede daheim und Friede in der Welt“, so wie Atatürk Innen- und Außenpolitik für die moderne Türkei definiert hat und damit eigentlich den Grundstein der modernen Türkei gelegt hat.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)

Links:

Einspruch für die Hagia Sophia

Warum die geplante Umwandlung des Weltkulturerbes in eine Moschee ein Sieg der Regierung gegen die säkulare Republik sein soll

https://kurier.at/meinung/einspruch-fuer-die-hagia-sophia/400955837

HAGIA SOPHIA: „WIR WOLLEN FRIEDEN UND KEINEN HASS“
Kritische Stimmen aus dem islamischen Raum zur Umwandlung des Gotteshauses in eine Moschee mehren sich – Obmann der „Türkischen Kulturgemeinde in Österreich“ gegen „Missbrauch und Politisierung der Religion“

https://www.pro-oriente.at/?site=ne20200722154903

„Wollen Frieden und keinen Hass“

In Österreich äußerte sich zuletzt auch die „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“ (TKG) kritisch zur Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee.

https://www.kathpress.at/goto/meldung/1915255/experte-hagia-sophia-umwandlung-hat-mit-religion-wenig-zu-tun

 

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23 07 2020
By: TKG 0

TKG unterstützt selbstverständlich Bekenntnisse zur österreichischen Verfassung

Wien/23.06.2020

Die Aussagen von Herrn Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka, in der er zum Bekenntnis zur Verfassung aufruft, werden nicht nur von der Türkischen Kulturgemeinde (TKG), sondern auch von anderen unabhängigen, freien österreich-türkischen Vereinen und Ihren MitgliederInnen unterstützt.

„Dass der Nationalratspräsident alle Muslime kurz nach der Präsentation der Dokustelle Politischer Islam zu einem Demokratiebekenntnis auffordert, riecht nach Generalverdacht.Das riecht im Anschluss an die Präsentation nach Generalverdacht. Wie: Wir trauen euch allen nicht so richtig, deshalb hört jetzt gut zu.“  (Der Standart, Jan Michael Marchart, 23.07.2020)

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) wird auch den 100. Jahrestag der Verfassung der Republik Österreich mitfeiern und dieses Ereignis durch Medien seinen Mitgliedern und den mehr als 400.000 Menschen aus der Türkei in Österreich nahebringen. Es muss klar sein, dass es den Rechtsstaat, die Gewaltenteilung, den Säkularismus und die freiheitlich demokratische Grundordnung, die durch die österreichische Verfassung gefestigt ist zu schützen gilt. Diese schützt jeden Menschen in Österreich, egal welcher Abstammung, Sprache, Religion oder Konfession er oder sie hat. Nicht nur das, die Türkische Kulturgemeinde in Österreich verlangt noch mehr Gewaltenteilung, Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit in

Österreich. Die Republik Österreich ist kein Selbstbedienungsladen für ausländische Fundamentalisten bzw. faschistische Organisationen, in dem man unter dem Vorwand Religionsfreiheit bzw. Demokratie und Solidarität, die gesamte mit Tränen, Schweiß und Blut gewonnenen Rechte der Verfassung der Republik Österreich aushöhlen kann.

TKG fordert: „Die Republik Österreich ist eine laizistische Republik“

Auf der anderen Seite darf die Republik auch kein Selbstbedienungsladen von Parteien, Bürokraten, Angestellten, Holdings, Medien, die demokratischen Wahlen bzw. ihre Macht missbrauchen werden.( Sprich: Institutionelle Korruption) Das Parlament ist sicher vor allem der  richtige Ort für die Diskussion über die Bekämpfung von Korruption und  zur Verschärfung des Korruptionsstrafrechts, zum Parteiengesetz, zum Lobbyistengesetz und zum Medientransparenzgesetz. Haben wir jetzt als TKG die erlaubten Grenzen( Nur über Islam und nur Opfer Spielen..) überschritten?

Bezüglich des laizistischen Islams, was sich der Nationalratspräsident der Republik wünscht, können wir das nicht nur unterstützen, sondern auch einen Schritt weiter gehen und den Begriff Laizismus in die Verfassung mit den folgenden Worten aufnehmen: „Die Republik Österreich ist eine laizistische Republik mit all seinen Gewaltenteilungen, dem Parlament und Bürokratiestruktur.“

TKG fordert  auch die Verankerung der Menschenwürde in der Verfassung genauso wie in Deutschland der Fall ist:  „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“  Warum findet in der österreichischen Verfassung  sich ein so expliziter Hinweis nicht?

Türkische Kulturgemeinde in Österreich( TKG)

https://www.derstandard.at/story/2000118926088/sobotkas-appell-an-muslime-ein-fatales-signal

https://kurier.at/politik/inland/sobotka-fordert-von-muslimen-bekenntnis-zur-verfassung/400979438

https://www.krone.at/2196725

https://www.derstandard.at/story/2000118913849/sobotka-fordert-oesterreichs-muslime-sollen-sich-zur-verfassung-bekennen

https://www.sn.at/politik/innenpolitik/sobotka-fordert-von-muslimen-bekenntnis-zur-verfassung-ein-90533704

https://www.diepresse.com/5843232/sobotka-verlangt-von-muslimen-bekenntnis-zur-verfassung

https://www.yenivatan.at/sobotka-fordert-von-muslimen-bekenntnis-zur-verfassung/

https://www.oe24.at/oesterreich/politik/sobotka-fordert-vom-islam-bekenntnis-zur-verfassung/438926067

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11 07 2020
By: TKG 0

Bosnien-Srebrenica: Völkermord mitten in Europa – Niemals vergessen!

WIEN. Anlässlich des Jahrestages des Völkermordes von Srebrenica, hat die Türkische Kulturgemeinde in Österreich am 11. Juli eine Gedenkveranstaltung an einem privaten Ort mit organisiert und wird heute teilnehmen.

Der Völkermord ereignete sich im Juli 1995 in Folge des Bosnien-Krieges. Die Türkische Kulturgemeinde hat mit ca. 250 Personen an die mehr als 8000 Opfer des Völkermordes gedenkt. Noch heute werde neue Opfer geborgen und beigesetzt.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) fordert von der EU und von den Balkanstaaten, den Srebrenica Völkermord  und dessen Ursachen ohne Vertuschung genau zu erforschen. Die Frage welche wir ergründen möchten ist, wie es zu einem solchen Völkermord-Verbrechen mitten in Europa, vor den Augen der EU, kommen konnte? Könnten in Europa nochmals Srebrenica-ähnliche Völkermorde passieren? Was kann man dagegen tun? Es ist egal welche Seite und welche aktuellen gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Entwicklungen solche teuflischen Ausartungen begünstigen.

Bida Smajlovic, prays near the Memorial plaque with names of killed in Srebrenica massacre before watching the Trial in Hague Tribunal, in Potocari near Srebrenica, Bosnia and Herzegovina March 24, 2016. Bida lost her husband and brother, and dozens members of family. REUTERS/Dado Ruvic TPX IMAGES OF THE DAY

„Völkermord an tausenden Bosniaken bleibt ein dunkler Fleck in der europäischen Geschichte“, erklärte der österreichische Außenminister am 25. Jahrestag des Massakers. „Völkermord an tausenden Bosniaken bleibt ein dunkler Fleck in der europäischen Geschichte“, erklärte der österreichische Außenminister am 25. Jahrestag des Massakers am 11.Juli.2020. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat anlässlich des 25. Jahrestags des Massakers von Srebrenica betont, „der Völkermord von Srebrenica“ sei „das schlimmste Verbrechen in Europa seit Ende des zweiten Weltkriegs“ gewesen. Dieser Gedenktag diene „der Erinnerung an die tausenden Ermordeten, die ihr Leben in den Tagen nach dem 10. Juli 1995 verloren haben.“
„Völkermord an tausenden Bosniaken bleibt ein dunkler Fleck in der europäischen Geschichte“, erklärte der österreichische Außenminister am 25. Jahrestag des Massakers.

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat anlässlich des 25. Jahrestags des Massakers von Srebrenica betont, „der Völkermord von Srebrenica“ sei „das schlimmste Verbrechen in Europa seit Ende des zweiten Weltkriegs“ gewesen. Dieser Gedenktag diene „der Erinnerung an die tausenden Ermordeten, die ihr Leben in den Tagen nach dem 10. Juli 1995 verloren haben.“

„Der Völkermord an tausenden Bosniaken bleibt ein dunkler Fleck in der europäischen Geschichte“, so Schallenberg in einer Aussendung am Samstag. „Heute erinnern wir uns an die tausenden unschuldigen Opfer und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen“.

Schallenbergs deutscher Amtskollege Heiko Maas (SPD) hat eine weitere Aufarbeitung der damaligen Verbrechen angemahnt. „Am heutigen Tag sind wir mit unseren Herzen und unseren Gedanken bei den Opfern des Völkermords von Srebrenica und ihren Angehörigen“, erklärte Maas am Samstag. „Das Gedenken muss Ansporn sein, den Weg der Versöhnung und Aufarbeitung konsequent zu gehen.“

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich teilt die Schmerzen der Hinterbliebenen vom Bosnien-Srebrenica Völkermord und drückt auch heute nochmals Mitgefühl und Anteilnahme aus. Wir werden es niemals vergessen.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)

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10 07 2020
By: TKG 0

Türkische Kulturgemeinde (TKG) verweigert mit niemanden in Österreich das Gespräch

Wenn es um die Heimat Republik Österreich geht ist der Rest Einzelheiten.

In den letzten Tagen wurden einige Vereine in den österreichischen Zeitungen genannt, welche sich für ein Gespräch mit dem Innen- und Integrationsministerium treffen sollten, um über die aktuellen Geschehnisse in Favoriten zu sprechen.

Wir, die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG), wurden per Telefonat über diesen runden Tisch informiert und haben dafür zugesagt.

In den Medien wurde nun mitgeteilt, dass viele türkische und kurdische Vereine verweigert haben, an diesem geplanten Gespräch teilzunehmen. Wir als Think-Tank NGO gehören nicht zu diesen Verweigerern. Es geht um das friedliche Zusammenleben in Österreich.

Es geht um die freiheitlich demokratische und rechtsstaatliche Republik Österreich, wo niemand ein Herren- bzw. Untermensch ist. Wir sind dankbar in Österreich, trotz vieler Probleme,  in einem rechtsstattlichen Staate mit Gewaltenteilung, in Freiheit leben zu dürfen. Wir wissen es als wehrhafte Demokraten sehr zu schätzen und zu schützen.

Es geht um ein „vielgeprüftes und viel geliebtes Land“, die Republik Österreich, wo das Vereinsgesetz nicht von Parteien mit Tempelgemeinden und die von der EU anerkannten terroristischen Organisationen aus dem Ausland, als Selbstbedienungsladen bzw. Hinterland verwendet wird. In diesem Fall sollte, wie bis jetzt, das berühmte österreichische Sprichwort:
„Leben und leben lassen“ bzw. „Eine Hand wäscht die andere“ nicht mehr gelten. Es reicht nämlich…

Als Think-Tank Organisation warnen wir: „Die Brandstifter bzw. Brandbeschleuniger dürfen weder als Feuerlöscher noch Experten, insbesondere bezüglich der Probleme in Favoriten, wie Integration bzw. ähnliche Probleme, ab jetzt nicht mehr salonfähig gemacht werden“

In Favoriten haben stellvertreterkriegsähnliche Zustände stattgefunden, die in Zukunft Österreich große Probleme verursachen werden, welche sich niemand wünscht. Deswegen erwarten wir von den Parteien und Medien in aller Freundschaft nicht Hetze, sondern zum Wohle der Republik Österreich, große Vorsicht. Man kann nicht vorsätzliche, Menschen verächtliche Verhetzung als Berichterstattung bzw. Kommentar unter dem Volk, mit den Steuergeldern des Bundes und der Städte sowie Versicherungen, Lebensmittelketten, Banken etc., die in diesen Zeitungen ein Inserat buchen, verbreiten.  Es schmerzt…Wir rufen alle zur Verantwortung!

Wir waren die Ersten, die am Freitag vorletzte Woche sofort mit sehr vielen Vereinen und Personen in Wien Kontakt aufgenommen haben, um die Geschehnisse aus erster Hand zu erfahren und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

De facto, die Mehrheit der Menschen aus der Türkei in Österreich, egal ob sie sich türkisch oder kurdisch fühlen, haben mit den jüngsten Ereignissen in Favoriten, welche wir scharf verurteilen, nichts zu tun!
Trotzdem wurden leider viele dieser Kurdinnen und Kurden bzw. Türkinnen und Türken in der Öffentlichkeit dämonisiert, worüber wir Einspruch erheben.

Die angebliche Vertreter der TürkInnen bzw. KurdInnen bzw. MuslimInnen vertreten weder KurdInnen, noch TürkInnen, noch MuslimInnen.

Aber in den Medien wird der Kurde bzw. der Türke bzw. die Muslime für die Ereignisse leider pauschal verantwortlich gemacht.

Die Mehrheit dieser Menschen ist friedliebend sowie besonnen, lebt seit über fünfzig Jahren in Österreich und identifiziert sich mit vielen schönen österreichischen Werten, wie Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung etc.

Diese Menschen wollen weder aus dem Nahen Osten, aus der Türkei, noch aus dem balkanischen Bereich importierte Konflikte hier in Österreich, insbesondere nicht in Arbeiterbezirken wie Favoriten, in welchen sehr viele Menschen aus verschiedenen Kulturen und Nationen leben.

Sie wollen diese schmutzigen importierten Kriege nicht vor ihren eigenen Haustüren sehen, weil ihnen das Zusammenleben mit verschiedenen Nationen und Religionen unter der Rot-Weiß-Roten Fahne sehr wichtig ist.

Das sagen alle Menschen, mit welchen wir im Namen der TKG in den letzten Tagen Interviews und Gespräche geführt haben. Für diese Menschen ist Österreich die neue Heimat mit vielen Pflichten und Rechten, die in der österreichischen Bundesverfassung festgeschrieben wurden und am 30. Oktober 2020 hundert Jahre alt wird. Hier ist es wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen und die Wörter „Türke“ oder „Kurde“ nicht so inflationär mit Gewalt, Terror, Mord, Kriminalität unter dem Vorwand „Aufklärung“ zu verwenden und vermischen.

Keine politische Partei in Österreich oder aus anderen Ländern, darf in Österreich eine Religionsgemeinschaft oder Kultusgemeinde gründen und die Religionsfreiheit in Österreich oder das Islamgesetz missbrauchen. Keine politische Partei darf aus dem Ausland in Österreich, weder eine Kirche noch eine Mosche betreiben. Eine der Wurzeln der Probleme liegt hier und man sollte das Problem nicht unter dem Vorwand „wir sind ein Rechtsstaat“ unter den Teppich kehren.

Es geht um die freiheitliche, demokratische, säkulare Republik Österreich, die wir, egal wann und wo, unabhängig als wehrhafte Demokraten schützen werden.

Die Republik Österreich darf kein Selbstbedienungsladen werden. Die AustrotürkInnen und AustrokurdInnen haben für Österreich in den letzten fünfzig Jahren, sei es als Arbeiter*innen, Krankenpfleger*innen, Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen etc. sehr viel geleistet.

Sie wünschen sich nur das Beste für das Land Österreich.

Nein!
Nein zur Vernebelung,
Vereinfachung, Infotainment, Fortschreibung, Oberflächenpolitur, Egomanie, Anpassung, Belehrung, „Anything goes“, Fatalismus!

Ja!
Ja zur Aufklärung statt Vernebelung,

Differenzierung statt Vereinfachung,

Analyse statt Infotainment,

Utopien statt Fortschreibung,

Tiefenschärfe statt Oberflächenpolitur,

Empathie statt Egomanie,

Widerspruch statt Anpassung,

Auseinandersetzung statt Belehrung,

Werte statt „Anything goes“.

Gestaltungswille statt Fatalismus!

Ja zur wehrhaften, freiheitlich demokratischen und rechtsstaatlichen Republik Österreich!

Die TKG in Österreich wird alle Bemühungen und Maßnahmen unterstützen, die die säkulare Verfassung der Republik Österreich unterstützen.

Ohne Scheinheiligkeit…„Scheinheiligkeit ist die Sprache der Korrupten“

Türkische Kulturgemeinde in Österreich ( TKG)

Links:

TKG: VERSAMMLUNGSGESETZ DARF NICHT MISSBRAUCHT WERDEN

TKG: Versammlungsgesetz darf nicht missbraucht werden

Die Türkische Community ist verwundert, distanziert sich und verurteilt die Ereignisse in Favoriten

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02 07 2020
By: TKG 0

TKG: „Einspruch für die Hagia Sophia“

KURIER Gastkommentar 

In der Türkei wird immer wieder ein Pseudoproblem im Bezug auf die Hagia Sophia erschaffen. Aktuell wird nach einem erneuten Umwidmungsaufruf vom obersten Verwaltungsgerichtshof „Danistay“ am 2. Juli eine Entscheidung erwartet.

„Aktuell wird nach einem erneuten Umwidmungsaufruf vom obersten Verwaltungsgerichtshof „Danistay“ am 2. Juli eine Entscheidung erwartet. Kein normaler, durchschnittlicher türkischer Staatsbürger, kurz: die Mehrheit, will so eine Umwandlung.“

https://kurier.at/meinung/einspruch-fuer-die-hagia-sophia/400955837?fbclid=IwAR1U0v2-tvaUizxjhQbEXohm0N3jMhjyzzrKVCm0wwxt4nu1dbo6G_F_PoE

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02 07 2020
By: TKG 0

Offener Brief an den 1.Parlamentspräsidenten und an alle Parlamentarier der Republik Österreich

„Kein  Buch (Koran, Bibel, etc.) darf man mit dem Corona-VIRUS vergleichen….“

Mehrere austrotürkische NGOs haben sich am 30.06.2020 vor dem österreichischen Parlament bei einer Versammlung, die von der Polizei Wien genehmigt wurde, zusammengefunden um einen schwarzen Kranz niederzulegen. Der Kranz drückt Enttäuschung, Entsetzen und Trauer aus und ist ein Protest gegen den 3. Nationalratspräsidenten Norbert Hofer aufgrund seiner Aussage: „Der Koran ist gefährlicher als das Corona (Virus).“ Die Vereine haben sich, wie von der Polizei gebeten wurde, vor dem originalen Parlament versammelt, wo auch die Presse dabei war. Nachher wurde der schwarze Kranz bei dem aktuellen Parlamentssitz von zwei Personen niedergelegt. Das Ereignis hat in der türkischen Presse in der Türkei, in europäischen türkischen Zeitungen sowie im Fernsehen große Aufmerksamkeit erhalten. Es wurde auch ein offener Brief an den Parlamentspräsidenten und an alle Parlamentarier beim Parlamentssekretariat abgegeben. Unten veröffentlichen wir die Bilder und den offenen Brief. Auf einem Plakat wurde folgendes verlautbart: „Kein  Buch (Koran, Bibel, etc.) darf man mit dem Corona-VIRUS vergleichen. Wir fordern den Rücktritt des 3. Nationalratspräsidenten der Republik Österreich!“

 

Offener Brief an den 1.Parlamentspräsidenten und
an alle Parlamentarier der Republik Österreich

Kranzniederlegung der unabhängigen türkischstämmigen NGO’s vor dem Parlament.
Kein heiliges Buch (Tora, Talmud, Bibel, Koran etc.) darf man mit dem Corona-Virus vergleichen.
Wir fordern den Rücktritt des 3. Nationalratspräsidenten der Republik Österreich wegen dieser Nazidiktion!

Sehr geehrter Herr Parlamentspräsident Mag. Sobotka!

Sehr geschätzte Parlamentarier der Republik Österreich!

Wien, 30.06.2020

Wir sind heute, am 30. Juni 2020, hier vor dem Parlament mit ca. 30 unabhängigen, austro-türkischen NGOs zusammengekommen, um mit diesem in schwarzer Farbe gehaltenen Kranz unser Entsetzen, unsere Trauer und unsere Bedenken zu äußern.

Dieser schwarze Kranz ist ein Symbol für unser Vertrauen an die österreichische, freiheitliche und demokratische Grundordnung und unseren starken Glauben an den Rechtsstaat. In diesem Jahr 2020 begehen wir die hundertjährige Verfassungsgeschichte der Republik Österreich. Wir sehen die österreichische Verfassung als unser einziges verbindliches, schützendes, Grenzen aufzeigende Rechtsgrundlage, welche wir mit seinem Wertekanon respektieren und als ersten und letzten Hafen für unsere Würde, Rechte und Pflichten ansehen.

Der 3. Nationalratspräsident der Republik Österreich hat bei einer öffentlichen Veranstaltung gesagt: „Der Koran ist gefährlicher als das Corona (Virus) “  Der 3. Nationalratspräsident der Republik Österreich hat am nächsten Tag bei Ö24 seine Aussage weder relativiert noch zurückgenommen, sondern mit der Aussage: „Es ist mir nicht aus dem Mund gerutscht“ gekontert. Er hat die österreichische Geschichte nach dem Nationalsozialismus im Jahre 1945 im Juni 2020 erneut mit solchen Nazi-Diktion einbetoniert. Eine Person, welche ein derartiges Gedankengut vertritt, schadet der Republik, schadet dem Parlamentarismus und ist für die Würde des Hohen Hauses untragbar. Hier, kann und darf man nicht, nach halbherzigen Aussagen von manchen im Parlament vertretenen Parteien schulterzuckend zur Tagesordnung übergehen.

Wir möchten mit dieser Kranzniederlegung vor dem Parlament unseren Anspruch und zu gleich unsere Bestürzung gegen die unerträglichen Aussagen des 3. Nationalratspräsidenten der Republik Österreich in aller Offenheit zum Ausdruck bringen. Herr Hofer hat mit seiner Nazi-Diktion 800 000 Menschen, die in Österreich leben (2 Milliarden Muslime weltweit) – in seiner Funktion als 3. Nationalratspräsident der Republik Österreich einem Virus( Parasit, Krankheit) gleichgesetzt und dadurch entmenschlicht bzw. dehumanisiert sowie als Krankheit bezeichnet, welche es zu vernichten bzw. beseitigen gilt.

Herr Hofer hat als 3. Nationalratspräsident, nachdem er alle Muslime und ihr heiliges Buch als Virus in einer Nazi-Diktion dämonisiert und einem Parasiten gleichgesetzt hat, bei einer darauffolgenden Sendung auf „ServusTV“  noch mehr Öl ins Feuer gegossen. Indem er sich in einer verzerrten Darstellung der Opfer-Täter-Umkehr in übelster Form bedient hat. Hofers Worte in der Sendung: „Hoffentlich sind nicht alle Muslime solche Terroristen.“

Die goldene Regel, als Grundsatz der praktischen Ethik, besagt: „Behandle andere so wie du von Ihnen behandelt werden willst“. Der berühmte kategorischen Imperativ des Philosophen Immanuel Kant lautet: „Handle nach denjenigen Maxima, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Unsere Frage an den höchsten Vertreter des Volkes der Republik Österreich: „Würden Sie so eine Nazi Diktion (Siehe „Jüdischer Parasit, Virus Sprache“ NSDAP) nach 1945 oder nach dem Ibiza Video, bei dem es geheißen hat: „So sind wir nicht“, egal ob Sie gläubig sind oder nicht, akzeptieren?“ Falls nicht fordern wir Sie als 1. Nationalratspräsidenten in aller Höflichkeit auf, die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, um den 3. Nationalratspräsidenten der Republik Österreich abzuwählen. Er hat mehrfach bewiesen, dass er für das Ansehen der Republik und die Würde des Amtes nicht würdig ist.

Wer in einer der höchsten Funktionen des Staates als 3.Nationalratspräsident der Republik Österreich und unseres Parlaments, solche verhetzenden Aussagen (Tatbestand der Verhetzung – Paragraf 283 und Paragraf 188 Herabwürdigung religiöser Lehren) vertritt, tätigt und noch bestätigt, muss umgehend von seiner Funktion als 3. Nationalratspräsident abgelöst werden. Nur so ist der Schaden vom Hohen Haus, vom Parlament und den anderen Parlamentariern abzuwenden.

Zuerst war der Talmud der Parasit( Siehe „Jüdischer Parasit- Virus“ Diktion der NSDAP), mehr als jedes andere Buch, das die NSDAP als schlüssigen Beweis für die Minderwertigkeit der Juden und die Rassengefahr des jüdischen Volkes und Religion verwendeten. Der Talmud ist das Hauptwerk der „mündlichen Lehre“, das Diskussionen jüdischer Gelehrter aus mehreren Jahrhunderten umfasst. https://blog.nli.org.il/en/nazisandthetalmud/

Der dritte Nationalratspräsident in Österreich Norbert Hofer verwendet im Jahr 2020, im freiheitlich demokratischen Rechtsstaat Österreich, die selbe Diktion wie sie zu Zeiten des Nationalsozialismus existierte. Corona ist ein Virus, ein Virus begegnet dem Organismus nur als Parasit.

3. Nationalratspräsident der Republik Österreich Hofer dämonisiert pauschal gegen den Koran und alle Muslime aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit (Hauptbuch: Koran), gegen eine Religionsgemeinschaft Islam (Hauptbuch: Koran) die in Österreich und die seit über 100 Jahren in Österreich anerkannt ist.

Hofer versucht in der Funktion als 3. Nationalratspräsident der Republik Österreich alle Muslime in Österreich und in der Welt als Anhänger einer parasitären Religion mit dem Koran, den er kulturrassistisch dämonisiert und verachtet unserer Meinung nach, mittels geistigen Freiticket, zuerst zu deportieren und wenn nicht dann zu vernichten.

Sie Herr 1. Nationalratspräsident und alle ParlamentarierInnen sind gefordert, ihren Worten des „Nie wieder“ auch Taten folgen zu lassen.

Kein heiliges Buch (Tora, Talmud, Bibel, Koran etc.) darf man mit dem Corona-VIRUS(Parasit) vergleichen. Wir fordern den Rücktritt des 3. Nationalratspräsidenten der Republik Österreich wegen dieser Nazidiktion.

Hochachtungsvoll,

Die unabhängigen austro-türkischen Vereine in Österreich
Wien, 30.06.2020

http://www.turkischegemeinde.at/2020/06/virus-parasit-gestern-talmud-heute-koran-tkg-fordert-ruecktritt-des-dritten-nationalratspraesidenten-norbert-hofer/

https://www.sondakika.com/haber/haber-avusturya-da-kuran-i-kerim-e-hakaret-eden-irkci-13375956/

https://odatv4.com/sondakika.php?n=avusturyada-kurani-kerime-hakaret-eden-irkci-lider-istifaya-cagrildi-30062006

https://www.internethaber.com/avusturyada-turk-stklerden-kuran-koronadan-daha-tehlikeli-diyen-asiri-sagci-lidere-istifa-cagrisi-2111440h.htm

https://havadis.at/haber/avusturyada-turk-stklerden-kuran-koronadan-daha-tehlikeli-diyen-asiri-sagci-lidere-istifa-cagrisi-h13785.html

 https://www.haberler.com/avusturya-da-turk-stk-lerden-kur-an-koronadan-daha-13375484-haberi/

https://www.arti49.com/avusturya-meclisinin-onune-siyah-celenk-biraktilar-norbert-hofere-istifa-cagrisi-2345360h.htm

https://www.yenivatan.at/3-meclis-baskani-nazi-dilli-hofere-istifa/

https://www.haberjournal.at/m/avusturya/avusturyadaki-turk-stk-lardan-norbert-hofer-e-istifa-cagrisi-h18594.html

https://havadis.at/haber/avusturyada-turk-stklerden-kuran-koronadan-daha-tehlikeli-diyen-asiri-sagci-lidere-istifa-cagrisi-h13785.html

 https://www.virgulat.com/turk-stk-lardan-parlamento-onunde-basin-aciklamasi/7451/

https://www.yeniakit.com.tr/haber/kuran-i-kerime-hakaret-eden-naziye-istifa-cagrisi-1317519.html

https://www.yenialanya.com/haber/4937121/kurani-kerime-hakaret-eden-irkci-lider-istifaya-cagrildi

https://www.haber7.com/dunya/haber/2990771-kuran-i-kerime-hakaret-eden-irkci-lidere-istifa-cagrisi

 https://www.mynet.com/tv/embed/6521719/1?placement=featured_video

https://www.nethaber.com/gundem/kuran-i-kerime-hakaret-eden-lidere-istifa-cagrisi-25371

http://sohbet34.org/kuran-i-kerime-hakaret-eden-irkci-ondere-istifa-daveti.html/

http://www.sanalbasin.com/mobil/kuran-i-kerime-hakaret-eden-naziye-istifa-cagrisi-36729509/

https://www.dunyabulteni.net/avrupa/kur-an-i-kerim-koronadan-daha-tehlikeli-diyen-politikaciya-istifa-cagrisi-h471259.html

Kronen Zeitung, 01.07.2020

 

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