Kategorie: Österreich

29 06 2020
By: TKG 0

TKG: Versammlungsgesetz darf nicht missbraucht werden

Wir fordern auch alle Austrotürken in Österreich egal welche Versammlung bezüglich Türkei stattfindet zu respektieren und besonders friedlich und deeskalierend zur Kenntnis zu nehmen.

Wien (OTS) – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) hat die gesamte Demo in Wien mit mehreren MitgliederInnen von verschiedenen Perspektiven beobachtet (Mittwoch bis Samstag) und möchte als freie Think Tank Organisation zum Wohle der Gesellschaft und Vielfalt der Meinungen für die Gegenwart als unsere freie Meinung und Erkenntnissen für die Geschichte festhalten:

1) Die pauschale Dämonisierung der Austrotürken durch unzuverlässige, halbgebildete und reaktionäre Lumpen-Jugendliche mit „Graue Wölfe Zeichen“, „Allahu Ekber“ bzw. „Erdogan Rufe“ Ausrufen muss aufhören. Die Türken in Österreich, die mehrheitlich die Arbeiterklasse sind, haben mit den „autonomen Linken bzw. allgemein Linken“ politischen Richtungen kein Problem, ganz im Gegenteil, sie sind dankbar. Gerade diese „Linken“ haben seit 50 Jahren die Austrotürken vor Rassismus bzw. Unterdrückungen aller Art geschützt. Das muss man in aller Offenheit und Klarheit betonen. Wenn die Linken in Österreich unter dem Vorwand „Versammlung“, bei der es eigentlich um Frauenrechte geht, egal ob in Österreich oder in der Türkei, die Menschenrechte in der Türkei kritisieren, muss aufgepasst werden, dass hier nicht Terror Organisationen (Bilder), die auch in Österreich und in der EU als Terrororganisation gelten und die „Politischen Konflikte“ aus er Türkei nach Österreich importieren. Noch dazu in einen Arbeiterbezirk wo mehrheitlich Ausländer, Flüchtlinge und Austrotürken leben, erwarten wir zumindest in aller Freundschaft, dass diese Versammlungen in Zukunft auf den Heldenplatz verschoben werden. Gegen Rassismus und Faschismus in Österreich und in der Türkei ist die TKG Seite als antirassistische und antifaschistische NGO bekannt. Wir müssen aber unsere Heimat Österreich von den Nah-Ost Konflikten, wo Terror jeden Tag herrscht, fern halten die wir seit 40 Jahren Tag und Nacht kennen und für Österreich nicht wünschen. Die Austrotürken haben in der Türkei genug von Terror, Hass und Konflikten aus der Türkei oder bzw. aus dem Nahen Osten. Die Türken in Österreich wollen in Österreich Frieden.

2) Nicht nur die Mehrheit der Austrotürken in Österreich, sondern de facto alle Austrotürken in Österreich, haben mit den bedenklichen Jugendlichen unter denen sich mehrheitlich „türkische, kurdische, aber auch syrische, irakische und tschetschenische“ Herkünfte finden, ein Problem.

3) Mehrere seriöse, unabhängige türkische Vereine und die regionale türkisch-österreichische Presse, haben sich von den unbekannten Jugendlichen nicht nur distanziert, sondern diese scharf verurteilt und deeskalierend gewirkt, unter anderem die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG).

4) Nachdem die TKG die Wiener Polizei und das Innenministerium bezüglich lascher Arbeit der Polizei am Mittwoch und am Donnertag am Freitag mit einer APA OTS Aussendung gewarnt hat, um das Hab und Gut der türkischen UnternehmerInnen und Menschen zu schützen und die beiden Gruppen nicht aufeinander treffen zu lassen, haben wir am Freitag Abend gesehen, dass der Polizei Einsatz nicht mehr so lasch war. Alle Wege wurden nicht nur gesperrt, sondern durch einen größeren Polizei-Einsatz wurde der Schaden begrenzt. Wir danken den Polizei Wien die ab Freitag eine Ausgezeichnete Arbeit geleistet die wir in Zukunft noch verbessert sehen wollen.

5) Bei dieser Videoaufnahme (siehe unten) sieht man, dass hier die Polizei am Mittwoch den 24.06.2020 den Park, der Ort an dem die unbekannten Jugendlichen versammelt waren, aufgesucht hat. Vor dem nicht einmal 100 Meter entfernten Ernst-Kirchweger-Haus ist vor den Jugendlichen korrekterweise eine Front gebildet worden, plötzlich sind allerdings alle Polizisten verschwunden. Daraufhin sind die Jugendlichen, die sich durch Provokateure gehetzt gefühlt haben, in Richtung Ernst-Kirchweger-Haus marschiert. Viele Menschen fragen sich warum hat hier die Polizei, obwohl sie vor Ort war, diesen verlassen und den Jugendlichen freie Bahn gelassen? Keine normalen türkischen Jugendlichen, die in Wien sozialisiert sind und in die Schule gegangen sind, wollen in ihrem Bezirk so etwas aggressives, mit 0815 und für Österreicher sehr abstoßenden Ausrufen.

https://youtu.be/aQ8gAfOP5pM

Wir fordern den Rechtsstaat und die Republik Österreich hier auf die Hintermänner auszuforschen und die Spreu vom Weizen zu trennen um nicht die gesamten Türken in Österreich zu dämonisieren und gegen den Missbrauch der Versammlungsrecht die wir auch als Grund-und Freiheitsrecht respektieren und hochalten.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich ( TKG)

Bild: (c) Parlament

 

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26 06 2020
By: TKG 0

Die Türkische Community ist verwundert, distanziert sich und verurteilt die Ereignisse in Favoriten

Wien , 26.06.2020 / Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) hat mit über 30 türkischen NGO Vereinen und mit mehreren Unternehmern in Favoriten gesprochen, die sich verwundert gezeigt haben, dass die Ereignisse in den letzten zwei Tagen so dermaßen ausgeartet sind. Sie wollen damit nichts zu tun haben und distanzieren sich von diesen inakzeptablen Vorfällen und verurteilen diese scharf.

Sehr schockiert zeigt sich auch der Klein-Unternehmer Baba Kokerec, da seine Fenster von einer österreichischen Dame, die vermummt war, zerstört wurden. Nicht nur das, er wollte seinen Namen nicht nennen, da er sein kleines Geschäft auf den Beinen halten muss: „Ich stamme aus der Türkei und lebe friedlich in Wien. Ich kenne diese Jugendlichen und auch die gegnerischen Vereine nicht. Ich appelliere an die Menschen, die Probleme aus der Türkei bzw. zwischenmenschliche Probleme, nicht hier in Wien auszutragen.“

Die regionale türkische Presse hat nicht wie behauptet wird, Öl ins Wasser geleert, sondern ganz im Gegenteil über Facebook Live Schaltungen die gesamten türkischsprechenden Österreicher zur Beruhigung aufgefordert, damit die Spreu vom Weizen getrennt wird.

Bei mehreren türkischen Vereinen kennt niemand diese Jugendlichen, unter denen Türken, aber auch sehr viele unbekannte Personen aus verschiedenen Ländern sind.

Es sollte nicht das Wort „Allahu Ekber“ bzw. „Recp Tayyip Erdogan“ in Wien als Slogan verwendet werden um Österreicher bzw. auch alle Menschen aus der Türkei zu provozieren und in ein schlechtes Licht zu stellen. Das das eine Provokation ist, sagen auch alle türkischen Vereine in Österreich und distanzieren sich von diesen Jugendlichen.

 

Auf der anderen Seite gibt es sehr viel Kritik an der Polizei Wien. Wieso durften die Jugendlichen durch eine Einbahnstraße marschieren? Warum erlaubt die Polizei Wien solche Versammlungen, obwohl es am Mittwoch schon Eskalationen gab, mitten in der Favoritenstraße, in der viele Menschen aus der Türkei leben?

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) ruft das Innenministerium und die Polizei Wien hiermit dazu auf, die beiden Gruppen in dem Arbeiterbezirk Favoriten, nicht aufeinander zukommen zu lassen, das Hab und Gut der Menschen zu schützen und hier unter dem falschen Vorwand das Demonstrationsrecht nicht missbrauchen zu lassen. Was wird passieren wenn hier sich tatsächlich Terroristen einmischen. Hier muss nicht Öl ins Feuer gegossen werden. Wir warnen…

Die Mehrheit der Austrotürken will die Probleme aus der Türkei nicht importiert sehen. Man will im Arbeiterbezirk Menschen gegeneinander aufhetzen und hier kann die türkische Community nur der Verlierer sein. Diejenigen, die Probleme aus der Türkei oder der Welt nach Wien bzw. nach Österreich bringen und daraus Politik machen wollen, sind hier nicht willkommen. Wir haben in Österreich genug Probleme. Wir wollen unsere Energie für Österreich verwenden und nicht für den Missbrauch aller Werte inkl. Religionen bzw. Menschenrechte.

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18 06 2020
By: TKG 0

Virus-Parasit: Gestern Talmud heute Koran! TKG fordert Rücktritt des dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer

„Victim blaming oder blaming the victim, Täter-Opfer-Umkehr und Opferbeschuldigung ist die Beschreibung für ein Vorgehen, das die Schuld für einen Übergriff beim Opfer selbst sucht.“ Wird  in Österreich wieder Frechheit und Schamlosigkeit siegen?  Was bedeutet „Nie wieder/Never again“ bzw. “ So sind wir nicht“ (nach Ibiza-Video) in Österreich? Frage: Wie sind wir bitte? Hier eine Paradebeispiel  aus Wien …

 

Eine Analyse der Think Tank NGO „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“ (TKG) 

Der dritte österreichische Nationalratspräsident Norbert Hofer, hat vorgestern und gestern unter der Vorwand „Kritik“ eine Religionsgemeinschaft, dessen Anhänger und deren heiliges Buch mit einer Virus-Parasitär-Diktion (Krankheit: Corona-Virus) der Propaganda der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) entmenschlicht sowie diffamiert und sich dann in der Öffentlichkeit als Opfer dargestellt. Wir verurteilen diese nicht akzeptablen, dummen Drohungen mit welchen Herr Hofer politisches Kleingeld zu verdienen versucht bzw. mit welchen er sich als Held gegen den Koran und gegen Muslime zu verkaufen versucht. Das ist eine primitive Schande für einen Mann der das Amt des dritten Nationalpräsidenten besetzt.

Anstelle sich zu entschuldigen und versuchen die Aussage zu relativieren, hetzt Hofer weiter!

Zum Vergleich des Corana-Virus‘ mit dem Koran steht der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer weiterhin. Auf oe24.TV bestätigte er seine Meinung durch die Aussage: „Das ist mir nicht herausgerutscht.“

Fakt ist: „Corona ist ein Virus, ein Virus begegnet dem Organismus nur als Parasit. Das Virus als Parasit ist für die lebende Zelle ein unerwünschter, zehrender Gast, dessen Ansprüche vom Gastgeber mit pathogenen, toxischen, mutagenen, teratogenen oder onkogenen Schäden, die oft zum Tode führen, bezahlt werden müssen.“ (Quelle: Graf, Alfred. Viren Parasiten unseres Lebensraumes. Springer Verlag)

Somit versucht Hofer über den Koran und seine Anhänger ein Feindbild zu verbreiten, indem er das Corona-Virus als Parasit dem Koran gleichstellt. Er verwendet eine Methode, die wir alle aus der Geschichte des Antijudaismus bzw. Antisemitismus kennen. Damals wurde der Hass gegen die Juden und den Talmut verbreitet, heute ist der Hass mit den selben Argumenten gegen die Muslime und den Koran gerichtet (siehe der Film „Der Ewige Jude“).

1924/25 griff Adolf Hitler das Stereotyp in seiner Programmschrift ‚Mein Kampf‘ ebenfalls mit folgenden Worten auf: ‚Der Jude ist und bleibt der ewige Parasit (Virus), ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet, sowie nur ein günstiger Nährboden dazu einlädt.“ 

Gestern Talmud heute Koran

Unmoral im Talmud, München 1933

The burning of books in Berlin, 1933. Source: Bundesarchiv, Germany

In die Tiefen des Bösen: Wie die Nazis den Talmud für antisemitische Propaganda „rekrutierten“: https://blog.nli.org.il/en/nazisandthetalmud/

Es war der Talmud, mehr als jedes andere Buch, das die Nazis als schlüssigen Beweis für die Minderwertigkeit der Juden und die Rassengefahr des jüdischen Volkes verwendeten.

Eine der härtesten antitalmudischen Veröffentlichungen dieser Zeit ist eine Broschüre mit Karikaturen, die von der antisemitischen Zeitung „Der Hammer“ mit dem Titel „The Jewish Appearance“ veröffentlicht wurde. Der Künstler Karl Relnik zeichnete 35 eindeutig antisemitische Illustrationen und kombinierte dies mit Wörtern und Sätzen aus dem Talmud.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten im nationalsozialistischen Deutschland war Julius Streicher, Herausgeber der antisemitischen Zeitung „Der Stürmer“. Viele Nazi-Intellektuelle veröffentlichten in dieser Zeitung giftige und detaillierte Angriffe auf das Judentum und seine Literatur, vor allem gegen den Talmud. Während den Nürnberger Prozessen gab Streicher zu, den Talmud ausführlich gelesen zu haben. Er sah sich als führender Experte für jüdische Werke, hauptsächlich den Talmud.

Der Nationalsozialist Johannes Pohl schrieb auch zwei Bücher über den jüdischen Talmud – eine Broschüre mit dem Namen „Die Religion des Talmud“ und ein längeres Buch mit dem Namen „Talmud Geist“. In diesem Buch erklärt Pohl die Struktur des Talmud und die Verpflichtung jedes Juden, das zu erfüllen, was darin geschrieben steht, einschließlich Juden, die sich nicht als religiös definieren. Das Buch enthält zahlreiche Zitate, die den jüdischen Hass auf Nichtjuden und den Glauben betonen, dass Juden das auserwählte Volk sind. Es ist interessant festzustellen, dass das Titelbild des Buches aus einer zensierten Ausgabe von Maimonides ‚Hilchot Avodah Zara (Gesetze des Götzendienstes) stammt.

Der dritte Nationalratspräsident in Österreich Norbert Hofer, verwendet im Jahr 2020, im freiheitlich demokratischen Rechtsstaat Österreich, die selbe Diktion wie sie zu Zeiten des Nationalsozialismus existierte. Er satanisiert pauschal gegen den Koran und seine Anhänger, gegen eine Religionsgemeinschaft die in Österreich seit über 100 Jahren anerkannt ist. Zwar ist die Aussage von Hofer nicht gegen den Talmud gerichtet, aber auf der selben Ebene, mit der gleichen bekannten Diktion, gegen den Koran. So etwas von einem Nationalratspräsidenten ist nicht tragbar. Er versucht hier alle Muslime als Anhänger einer parasitären Religion mit dem Koran, welchen er als noch gefährlicher als das Corona-Virus bezeichnet und somit mit Parasiten vergleicht und damit kulturrassistisch dämonisiert, verachtet und de facto versucht, mittels geistlichem Freiticket, zu vernichten bzw. deportieren.

Wir sind gegen jeglichen Fundamentalismus, politisierten Glauben und genauso gegen Rassismus aller Art! Man sollte hier keine gesamte Religion verunglimpfen. Wir warnen! Solche Aussagen geben einem Fundamentalisten Kraft und bringen Terror nach Österreich.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich warnt in aller Höflichkeit und Offenheit: jede weitere Stunde, jeder weitere Tag, in welcher bzw. an welchem Hofer dieses Amt besetzt, ist ein Schlag gegen die demokratische Verfassung der Republik Österreich.

Wir leben in einem Land, in welchem die Würde der Menschen geschützt werden muss und in welchem Menschen aufgrund ihrer Glaubens- bzw. Religionsgemeinschaft weder direkt noch indirekt, mit einem parasitären Virus, wie das Corona-Virus, verglichen werden dürfen. Die Aussagen erfüllen unserer Meinung nach den Tatbestand der Verhetzung – Paragraf 283 und Paragraf 188 Herabwürdigung religiöser Lehren. Alle demokratischen Vertreter der Republik Österreich sind dazu verpflichtet, ihre freiheitlich demokratische Verfassung und Grundhaltung zu schützen. Aussagen wie, „Nie mehr“ bzw. „So sind wir nicht“ sollten ernst genommen und eingehalten werden.

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19 05 2020
By: TKG 0

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich gratuliert Andrea Mayer zur Ernennung zur Kultur-Staatssekretärin

Spitzenbeamtin Andrea Mayer wird Kulturstaatssekretärin der Republik Österreich der Grünen. „Herzlich willkommen, und  viel Erfolg für die Arbeit im Kultur-Staatssekretariat“, so gratuliert der Obmann der Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)  Birol Kilic der neuen Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer: „Wie freuen uns, hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen alles Gute  für die Arbeit im Kultur-Staatssekretariat

 

 

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21 04 2020
By: TKG 0

TKG: Appell an Regierung bezüglich Ramadan-Monat

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) wünscht allen Musliminnen, Menschen aus der Türkei und ihren Mitgliedern (TKG) in Österreich alles Gute für einen besinnlichen und schönen Ramadan.

Der Ramadan beginnt übermorgen. Die Regierung sollte bitte MuslimInnen, wie es auch bei anderen Religionen gemacht wurde,  alles Gute wünschen. Nicht mehr und nicht weniger.

In Österreich leben derzeit hochgerechnet mehr oder weniger rund 750.000 Angehörige aus dem muslimischen Kulturkreis, davon ca. 300.000 Menschen aus der Türkei, davon mehr als 100.000 UnternehmerInnen. Man sollte vor der muslimischen Bevölkerung keine Angst haben. Sie schätzen die Republik Österreich weil sie hier ihre Freiheit genießen können.

Viele der MuslimInnen sind schon österreichische Staatsbürger und rechnen die freiheitlich, demokratische, säkulare und rechtsstaatliche Grundordnung Österreich hoch an. Viele der AustromuslimInnen leben nicht in ihren Ursprungsländern, weil es in diesen Ländern keine pluralistische, rechtsstaatliche Grundordnung, beginnend mit Gewaltenteilung gibt, bzw. diese mit der Zeit durch reaktionäre Kräfte, Parteien und fundamentalistischen Sekten zerstört wurde. Die Mehrheit der MuslimInnen hat Erfahrung mit solchen Staatsordnungen gemacht und schätzt die Republik Österreich umso mehr.

Es ist für die MuslimInnen das höchste Gut in der Republik Österreich mit einer 100-jährigen demokratischen Verfassung und einem unabhängigen Verfassungsgericht leben zu dürfen.

TKG bekennt sich zu der österreichischen Verfassung und sieht diese als höchstes und für das Zusammenleben in Österreich einzig verbindliche Buch an. In Österreich leben Menschen aus vielen Schichten, unter anderen auch Menschen aus muslimischen Kreisen, die genauso Atheisten, Agnostiker oder Deisten sind. Aber man findet auch stark säkulare Gläubige und orthodoxe MuslimInnen darunter.

TKG empfiehlt in aller Freundschaft der österreichischen Regierung am Beginn des übermorgigen Ramadan Monats diesen Bürgerinnen alles Gute oder einen Besinnlichen bzw. segensreichen, schönen Ramadan zu wünschen. Ein Einfaches: „Schönen Ramadan!“ genügt auch.

Für die TKG ist es wichtig die Bürgerinnen in Österreich, Österreich als Staat und die österreichische Regierung transparent und wenn nötig auch sehr kritisch der türkischen Gemeinschaft Nahe zu bringen, damit andere Kräfte diese Kluft nicht ausnützen bzw. missbrauchen können.

Denn der Ramadan Monat ist auch ein Monat in dem Religionsmissbrauch aus dem Ausland durch reaktionäre, angebliche Vereine, Personen und Institutionen, die eigentlich politischen Parteien zugehören bzw. durch Regierungsvertreter, am meisten stattfindet. Hier muss die Regierung die Spreu vom Weizen trennen und allen MuslimInnen in Österreich bei ihrem wichtigsten, religiösen Fest einen direkten Kommunikationsweg öffnen, damit keine anderen Kräfte in Österreich, unter dem Vorwand Religionsfreiheit, diese Kluft ausnützen können. Man sollte hart in der Sache, aber höflich mit dem Umgang und mit gegenseitiger Empathie handeln.

Wir sollten hier im Namen des Friedens und des guten Zusammenlebens für das „viel gerühmte, viel geprüfte und viel geliebte“ Land Österreich einstehen.

Türkische Kulturgemeinde in  Österreich( TKG)

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20 04 2020
By: TKG 0

Bildung: Germanica Bildungsinstitut bietet Deutschkurse an

Das Germanica Bildungsinstitut bietet Deutschkurse an und hat von der Türkische Kulturgemeinde in Österreich um Hilfe bei der Bewerbung Ihre Leistungen gebeten. Gerne kommen wir dieser Bitte nach.

Das Germanica Bildungsinstitut schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein Bildungsinstitut mit 25 Jahren Erfahrung. Unser Sitz ist in Wien, in der unmittelbaren Nähe vom Westbahnhof. Bei uns haben mehrere Tausende von Menschen erfolgreich Deutsch gelernt und somit auch Sprachzertifikate erhalten.

Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen mithilfe von unseren Lehrwerken „GEMEINSAM“ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Sie wurden im Germanica Bildungsinstitut, als Materialien für den Deutschunterricht in der Erwachsenenbildung, entwickelt. In jedem Buch sind, die über QR-Codes und unsere Webseite erreichbaren, Video- und Hörbeispiele, als Beitrag zur Hör- und Videoschulung im Unterricht, vorhanden. Die QR- Codes befinden sich am Ende jedes Buches und sind über Mobiltelefone mit QR- Scanner abrufbar.

Mit viel Stolz können wir sagen, dass wir das einzige Bildungsinstitut in Österreich sind, das solche Lehrwerke für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache herausgegeben hat.

Diese Zeit der Selbstisolation, Ausgangsbeschränkung, Ungewissheit und schlechten Nachrichten können wir auch sinnvoll nutzen! Aber wie?

Wir schlagen Ihnen vor, Deutsch ohne soziale Kontakte zu lernen!

Viele brauchen gute Deutschkenntnisse, damit Sie ein Teil der österreichischen Gesellschaft werden oder eine bessere Arbeit finden können. Viele brauchen auch einen Nachweis über ihre Sprachkenntnisse, damit Sie Ihr Visum verlängern können. Unsere Sprachzertifikate sind in ganz Österreich anerkannt. Aus allen diesen Gründen haben wir uns entschieden, Online- Kurse abzuhalten.

Sie können ganz bequem von Zuhause am Online-Unterricht teilnehmen. Unsere Trainerinnen und Trainer stehen Ihnen für alle Fragen während des Unterrichts zur Verfügung.

Wir bieten Deutschkurse und Deutschprüfungen auf allen Niveaus, von A1 bis C2, an. Das Einzige, was Sie brauchen, ist ein Internetzugang.
Hier finden Sie Anweisungen, wie Sie sich für die Kurse anmelden können. Für alle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen Germanica Bildungsinstitut

www.germanica.at 

Tel.: 01 895 78 41

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11 04 2020
By: TKG 0

TKG: FROHE OSTERFEIERTAGE-HAYIRLI PASKALYA!

Wir wünschen unseren christlichen Freunden, allen MitgliedernInnen, Nachbarn und auch allen anderen, die dieses christliche Fest nicht begehen, frohe Osterfeiertage .

Türkische Kulturgemeinde in Österreich

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07 04 2020
By: TKG 0

Forderungen: Vor – während – und nach der Coronakrise: Gewalt an Frauen und Kindern gehen weiter

Vor – während – und nach der Coronakrise. Gewalt an Frauen und Kindern gehen weiter. Über wirksame gesetzliche Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kindern. TKG und AÖF im Videogespräch mit Frau Bundesministerin für Justiz Alma Zadic

Wien (OTS) – Aktuell kam es zu einer Videokonferenz  mit der Frau Bundesministerin für Justiz Alma Zadic. Anlass war der offene Brief, den die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) gemeinsam am 1. März – also noch vor der Coronakrise – an die Justizministerin und an die Bundesregierung gesendet haben.

Darin haben beide Vereine appelliert, mehr Verantwortung bei häuslicher Gewalt zu übernehmen und Morde sowie Mordversuche an Frauen* und Mädchen* zu verhindern. Vor der Coronakrise gab es bereits 6 Morde und 6 Mordversuche, mittlerweile haben die Mordversuche stark zugenommen (12 Mordversuche laut Medienberichte).

Die Forderungen der TKG und AÖF

Im offenen Brief waren viele Forderungen an die Justiz und die Regierung geknüpft, wie etwa endliche wirksame und effektive Maßnahmen zur Verhinderung von Frauenmorden und Gewalt an Frauen zu setzen, Frauen* ernster zu nehmen, wenn sie Anzeige erstatten, besonders gefährliche Täter rasch strafrechtlich zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen, die Anzeigeneinstellung zu reduzieren, lückenloser zu ermitteln, klare Richtlinien für Gefährlichkeitseinschätzungen und für U-Haftanträge zu erstellen. Die Coronakrise verschärft die Situation noch zusätzlich, die Anspannung in den Familien steigt, aber viele Verhandlungen werden verschoben oder ausgesetzt, Gefährder drängen trotz Ausgangsbeschränkungen und strengen Sicherheitsmaßnahmen das Besuchskontaktrecht ein, Frauen warten lange auf richterliche Beschlüsse wegen Kindesunterhaltsvorschüsse und vieles mehr.

Frau Rosa Logar GF von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und Frau Mag.a Sonja Aziz, Rechtsanwältin, die auch an der Konferenz teilnahmen regten an, den Ausbau der Digitalisierung (wie im Regierungsprogramm angekündigt) voranzutreiben, sodass Anträge trotz eingeschränkten Gerichtsbetriebes bearbeitet werden und mehr Gerichtsverhandlungen über Videokonferenzen stattfinden können. Frau Logar fordert die Justiz  die Untersuchungshaft zu Verhängen, wenn es Haftgründe gibt, insbesondere wenn Täter bereits wiederholt Gewalt ausgeübt und gedroht haben die Frau und/oder die Kinder umzubringen. Enorm wichtig ist auch, dass die Polizei in jedem Fall einer Anzeige wegen Gewalt ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt, auch bei Stalking und sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

 

Jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel

Birol Kilic Obmann der TKG, dem die Bekämpfung der Gewalt an Frauen, insbesondere bei Migrantinnen, ein großes Anliegen ist, stellt immer wieder fest, dass diese Frauen verstärkt von häuslicher Gewalt betroffen sind weil sie weniger Perspektiven haben aus einer Gewaltbeziehung auszubrechen. Ohne hier zu verallgemeinern, jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel, egal welcher Abstammung. Ein weiterer Grund ist auch, dass sie von Behörden (Polizei und Justiz) oft weniger unterstützt werden, aufgrund von Sprachbarrieren oder wegen Unverständnis für kulturelle Situationen. „Hier sollte die Bundesregierung, wie auch bei den Corona-Virus Informationen, häusliche Gewalt mit der emotionalen Sprache der Migrantinnen, sei es serbisch-kroatisch-bosnisch oder türkisch, versuchen, die Community zu erreichen. Die Kinder dieser Familien werden in Zukunft als Erwachsene Teil der österreichischen Gesellschaft sein und wir brauchen gesunde Bürger*innen, damit der Wert der freiheitlich demokratischen rechtsstaatlichen Grundordnung in Österreich geschätzt und geschützt wird“, so Kilic.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Verein AÖF ersuchen daher  um verpflichtende Schulungen auch für Jurist*innen, Anwält*innen, Staatsanwält*innen und Richter*innen einzuführen und für mehr Sensibilisierung bei Gewalt an Frauen, für ein besseres Verständnis für die Situation von Migrantinnen, von Traumatisierung, häuslicher Gewalt an Frauen und Täterstrategien und Manipulation von Gewalttätern. Darüber hinaus braucht es auch vermehrt geschulte Dolmetscher*innen, die über das spezifische Know How bei häuslicher Gewalt verfügen.

Justizministerin Zadic nimmt die gesamten Appelle sehr ernst

„Es bräuchte auch viel mehr ausgebildetes Personal mit mehrsprachigen Kenntnissen in den Männerberatungsstellen und bei Anti-Gewalttrainings, damit auch und Migranten und Männer allgemein mehr Verantwortung übernehmen für ihr gewalttätiges Verhalten. All das gehört zu Gewaltprävention. Frau Bundesministerin hat unsere Anliegen sehr ernst genommen und versprochen sich um unsere Anliegen Allgemein rasch zu kümmern. „, so die TKG und AÖF.

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19 03 2020
By: TKG 0

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