Kategorie: Österreich

19 05 2020
By: TKG 0

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich gratuliert Andrea Mayer zur Ernennung zur Kultur-Staatssekretärin

Spitzenbeamtin Andrea Mayer wird Kulturstaatssekretärin der Republik Österreich der Grünen. „Herzlich willkommen, und  viel Erfolg für die Arbeit im Kultur-Staatssekretariat“, so gratuliert der Obmann der Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)  Birol Kilic der neuen Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer: „Wie freuen uns, hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen alles Gute  für die Arbeit im Kultur-Staatssekretariat

 

 

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21 04 2020
By: TKG 0

TKG: Appell an Regierung bezüglich Ramadan-Monat

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) wünscht allen Musliminnen, Menschen aus der Türkei und ihren Mitgliedern (TKG) in Österreich alles Gute für einen besinnlichen und schönen Ramadan.

Der Ramadan beginnt übermorgen. Die Regierung sollte bitte MuslimInnen, wie es auch bei anderen Religionen gemacht wurde,  alles Gute wünschen. Nicht mehr und nicht weniger.

In Österreich leben derzeit hochgerechnet mehr oder weniger rund 750.000 Angehörige aus dem muslimischen Kulturkreis, davon ca. 300.000 Menschen aus der Türkei, davon mehr als 100.000 UnternehmerInnen. Man sollte vor der muslimischen Bevölkerung keine Angst haben. Sie schätzen die Republik Österreich weil sie hier ihre Freiheit genießen können.

Viele der MuslimInnen sind schon österreichische Staatsbürger und rechnen die freiheitlich, demokratische, säkulare und rechtsstaatliche Grundordnung Österreich hoch an. Viele der AustromuslimInnen leben nicht in ihren Ursprungsländern, weil es in diesen Ländern keine pluralistische, rechtsstaatliche Grundordnung, beginnend mit Gewaltenteilung gibt, bzw. diese mit der Zeit durch reaktionäre Kräfte, Parteien und fundamentalistischen Sekten zerstört wurde. Die Mehrheit der MuslimInnen hat Erfahrung mit solchen Staatsordnungen gemacht und schätzt die Republik Österreich umso mehr.

Es ist für die MuslimInnen das höchste Gut in der Republik Österreich mit einer 100-jährigen demokratischen Verfassung und einem unabhängigen Verfassungsgericht leben zu dürfen.

TKG bekennt sich zu der österreichischen Verfassung und sieht diese als höchstes und für das Zusammenleben in Österreich einzig verbindliche Buch an. In Österreich leben Menschen aus vielen Schichten, unter anderen auch Menschen aus muslimischen Kreisen, die genauso Atheisten, Agnostiker oder Deisten sind. Aber man findet auch stark säkulare Gläubige und orthodoxe MuslimInnen darunter.

TKG empfiehlt in aller Freundschaft der österreichischen Regierung am Beginn des übermorgigen Ramadan Monats diesen Bürgerinnen alles Gute oder einen Besinnlichen bzw. segensreichen, schönen Ramadan zu wünschen. Ein Einfaches: „Schönen Ramadan!“ genügt auch.

Für die TKG ist es wichtig die Bürgerinnen in Österreich, Österreich als Staat und die österreichische Regierung transparent und wenn nötig auch sehr kritisch der türkischen Gemeinschaft Nahe zu bringen, damit andere Kräfte diese Kluft nicht ausnützen bzw. missbrauchen können.

Denn der Ramadan Monat ist auch ein Monat in dem Religionsmissbrauch aus dem Ausland durch reaktionäre, angebliche Vereine, Personen und Institutionen, die eigentlich politischen Parteien zugehören bzw. durch Regierungsvertreter, am meisten stattfindet. Hier muss die Regierung die Spreu vom Weizen trennen und allen MuslimInnen in Österreich bei ihrem wichtigsten, religiösen Fest einen direkten Kommunikationsweg öffnen, damit keine anderen Kräfte in Österreich, unter dem Vorwand Religionsfreiheit, diese Kluft ausnützen können. Man sollte hart in der Sache, aber höflich mit dem Umgang und mit gegenseitiger Empathie handeln.

Wir sollten hier im Namen des Friedens und des guten Zusammenlebens für das „viel gerühmte, viel geprüfte und viel geliebte“ Land Österreich einstehen.

Türkische Kulturgemeinde in  Österreich( TKG)

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20 04 2020
By: TKG 0

Bildung: Germanica Bildungsinstitut bietet Deutschkurse an

Das Germanica Bildungsinstitut bietet Deutschkurse an und hat von der Türkische Kulturgemeinde in Österreich um Hilfe bei der Bewerbung Ihre Leistungen gebeten. Gerne kommen wir dieser Bitte nach.

Das Germanica Bildungsinstitut schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein Bildungsinstitut mit 25 Jahren Erfahrung. Unser Sitz ist in Wien, in der unmittelbaren Nähe vom Westbahnhof. Bei uns haben mehrere Tausende von Menschen erfolgreich Deutsch gelernt und somit auch Sprachzertifikate erhalten.

Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen mithilfe von unseren Lehrwerken „GEMEINSAM“ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Sie wurden im Germanica Bildungsinstitut, als Materialien für den Deutschunterricht in der Erwachsenenbildung, entwickelt. In jedem Buch sind, die über QR-Codes und unsere Webseite erreichbaren, Video- und Hörbeispiele, als Beitrag zur Hör- und Videoschulung im Unterricht, vorhanden. Die QR- Codes befinden sich am Ende jedes Buches und sind über Mobiltelefone mit QR- Scanner abrufbar.

Mit viel Stolz können wir sagen, dass wir das einzige Bildungsinstitut in Österreich sind, das solche Lehrwerke für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache herausgegeben hat.

Diese Zeit der Selbstisolation, Ausgangsbeschränkung, Ungewissheit und schlechten Nachrichten können wir auch sinnvoll nutzen! Aber wie?

Wir schlagen Ihnen vor, Deutsch ohne soziale Kontakte zu lernen!

Viele brauchen gute Deutschkenntnisse, damit Sie ein Teil der österreichischen Gesellschaft werden oder eine bessere Arbeit finden können. Viele brauchen auch einen Nachweis über ihre Sprachkenntnisse, damit Sie Ihr Visum verlängern können. Unsere Sprachzertifikate sind in ganz Österreich anerkannt. Aus allen diesen Gründen haben wir uns entschieden, Online- Kurse abzuhalten.

Sie können ganz bequem von Zuhause am Online-Unterricht teilnehmen. Unsere Trainerinnen und Trainer stehen Ihnen für alle Fragen während des Unterrichts zur Verfügung.

Wir bieten Deutschkurse und Deutschprüfungen auf allen Niveaus, von A1 bis C2, an. Das Einzige, was Sie brauchen, ist ein Internetzugang.
Hier finden Sie Anweisungen, wie Sie sich für die Kurse anmelden können. Für alle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen Germanica Bildungsinstitut

www.germanica.at 

Tel.: 01 895 78 41

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11 04 2020
By: TKG 0

TKG: FROHE OSTERFEIERTAGE-HAYIRLI PASKALYA!

Wir wünschen unseren christlichen Freunden, allen MitgliedernInnen, Nachbarn und auch allen anderen, die dieses christliche Fest nicht begehen, frohe Osterfeiertage .

Türkische Kulturgemeinde in Österreich

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07 04 2020
By: TKG 0

Forderungen: Vor – während – und nach der Coronakrise: Gewalt an Frauen und Kindern gehen weiter

Vor – während – und nach der Coronakrise. Gewalt an Frauen und Kindern gehen weiter. Über wirksame gesetzliche Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kindern. TKG und AÖF im Videogespräch mit Frau Bundesministerin für Justiz Alma Zadic

Wien (OTS) – Aktuell kam es zu einer Videokonferenz  mit der Frau Bundesministerin für Justiz Alma Zadic. Anlass war der offene Brief, den die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) gemeinsam am 1. März – also noch vor der Coronakrise – an die Justizministerin und an die Bundesregierung gesendet haben.

Darin haben beide Vereine appelliert, mehr Verantwortung bei häuslicher Gewalt zu übernehmen und Morde sowie Mordversuche an Frauen* und Mädchen* zu verhindern. Vor der Coronakrise gab es bereits 6 Morde und 6 Mordversuche, mittlerweile haben die Mordversuche stark zugenommen (12 Mordversuche laut Medienberichte).

Die Forderungen der TKG und AÖF

Im offenen Brief waren viele Forderungen an die Justiz und die Regierung geknüpft, wie etwa endliche wirksame und effektive Maßnahmen zur Verhinderung von Frauenmorden und Gewalt an Frauen zu setzen, Frauen* ernster zu nehmen, wenn sie Anzeige erstatten, besonders gefährliche Täter rasch strafrechtlich zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen, die Anzeigeneinstellung zu reduzieren, lückenloser zu ermitteln, klare Richtlinien für Gefährlichkeitseinschätzungen und für U-Haftanträge zu erstellen. Die Coronakrise verschärft die Situation noch zusätzlich, die Anspannung in den Familien steigt, aber viele Verhandlungen werden verschoben oder ausgesetzt, Gefährder drängen trotz Ausgangsbeschränkungen und strengen Sicherheitsmaßnahmen das Besuchskontaktrecht ein, Frauen warten lange auf richterliche Beschlüsse wegen Kindesunterhaltsvorschüsse und vieles mehr.

Frau Rosa Logar GF von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und Frau Mag.a Sonja Aziz, Rechtsanwältin, die auch an der Konferenz teilnahmen regten an, den Ausbau der Digitalisierung (wie im Regierungsprogramm angekündigt) voranzutreiben, sodass Anträge trotz eingeschränkten Gerichtsbetriebes bearbeitet werden und mehr Gerichtsverhandlungen über Videokonferenzen stattfinden können. Frau Logar fordert die Justiz  die Untersuchungshaft zu Verhängen, wenn es Haftgründe gibt, insbesondere wenn Täter bereits wiederholt Gewalt ausgeübt und gedroht haben die Frau und/oder die Kinder umzubringen. Enorm wichtig ist auch, dass die Polizei in jedem Fall einer Anzeige wegen Gewalt ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt, auch bei Stalking und sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

 

Jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel

Birol Kilic Obmann der TKG, dem die Bekämpfung der Gewalt an Frauen, insbesondere bei Migrantinnen, ein großes Anliegen ist, stellt immer wieder fest, dass diese Frauen verstärkt von häuslicher Gewalt betroffen sind weil sie weniger Perspektiven haben aus einer Gewaltbeziehung auszubrechen. Ohne hier zu verallgemeinern, jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel, egal welcher Abstammung. Ein weiterer Grund ist auch, dass sie von Behörden (Polizei und Justiz) oft weniger unterstützt werden, aufgrund von Sprachbarrieren oder wegen Unverständnis für kulturelle Situationen. „Hier sollte die Bundesregierung, wie auch bei den Corona-Virus Informationen, häusliche Gewalt mit der emotionalen Sprache der Migrantinnen, sei es serbisch-kroatisch-bosnisch oder türkisch, versuchen, die Community zu erreichen. Die Kinder dieser Familien werden in Zukunft als Erwachsene Teil der österreichischen Gesellschaft sein und wir brauchen gesunde Bürger*innen, damit der Wert der freiheitlich demokratischen rechtsstaatlichen Grundordnung in Österreich geschätzt und geschützt wird“, so Kilic.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Verein AÖF ersuchen daher  um verpflichtende Schulungen auch für Jurist*innen, Anwält*innen, Staatsanwält*innen und Richter*innen einzuführen und für mehr Sensibilisierung bei Gewalt an Frauen, für ein besseres Verständnis für die Situation von Migrantinnen, von Traumatisierung, häuslicher Gewalt an Frauen und Täterstrategien und Manipulation von Gewalttätern. Darüber hinaus braucht es auch vermehrt geschulte Dolmetscher*innen, die über das spezifische Know How bei häuslicher Gewalt verfügen.

Justizministerin Zadic nimmt die gesamten Appelle sehr ernst

„Es bräuchte auch viel mehr ausgebildetes Personal mit mehrsprachigen Kenntnissen in den Männerberatungsstellen und bei Anti-Gewalttrainings, damit auch und Migranten und Männer allgemein mehr Verantwortung übernehmen für ihr gewalttätiges Verhalten. All das gehört zu Gewaltprävention. Frau Bundesministerin hat unsere Anliegen sehr ernst genommen und versprochen sich um unsere Anliegen Allgemein rasch zu kümmern. „, so die TKG und AÖF.

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19 03 2020
By: TKG 0

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