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http://www.ots.at/pressemappe/1970/tuerkische-kulturgemeinde-in-oesterreich

www.ots.at/pressemappe/12402/zeitschrift-einspruch

 

Berichte über die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)

 

HAGIA SOPHIA: „WIR WOLLEN FRIEDEN UND KEINEN HASS“  
Austro-Türken wettern gegen Hagia Sophia als Moschee
https://www.heute.at/s/austro-tuerken-wettern-gegen-moschee-in-hagia-sophia-100093553

Erstes Freitagsgebet unter Polizeischutz

Bedauern auch in Österreich Von österreichischer Seite gab es ebenfalls Kritik, darunter von ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sieht einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia – damit verliere die Türkei zudem ihre Funktion als Brückenbauerin zwischen Ost und West. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sprach gegenüber Medien von „einer Entscheidung, die wir nicht nachvollziehen können“. Ein „Beitrag zur Völkerverständigung“ sei das jedenfalls nicht.

https://orf.at/stories/3174838/

Kritik reißt nicht ab

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag einen „Missbrauch der Religion“ durch die Politik. US-Außenminister Mike Pompeo hatte von einer „Verpflichtung“ Ankaras „zum Respekt gegenüber den Glaubenstraditionen und der diversen Geschichte“ der türkischen Republik gesprochen.

https://www.krone.at/2197968

Freitagsgebet in Hagia Sophia nach Umwandlung in Moschee
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee.

https://www.puls24.at/news/politik/freitagsgebet-in-hagia-sophia-nach-umwandlung-in-moschee/209963

Freitagsgebet in Hagia Sophia nach Umwandlung in Moschee
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee.
https://www.sn.at/politik/weltpolitik/freitagsgebet-in-hagia-sophia-nach-umwandlung-in-moschee-90580681

 

 Erstes Freitagsgebet in Hagia Sophia nach Umwandlung in Moschee
Kritik hatte es zuvor auch aus anderen Ländern gegeben. EU-Staaten bedauerten die Entscheidung der türkischen Regierung. Diese sei „ein weiterer Schritt der Türkei weg von Europa, den wir zutiefst bedauern und nicht nachvollziehen können“, hatte etwa Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) kommentiert. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag in einer Aussendung einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee.
https://www.tt.com/artikel/30743432/erstes-freitagsgebet-in-hagia-sophia-nach-umwandlung-in-moschee

 

Hagia Sophia: Erstes Freitagsgebet nach Umwandlung absolviert

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag in einer Aussendung einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/europa/2069102-Hagia-Sophia-Muslimisches-Freitagsgebet-findet-wieder-statt.html

Erstes islamisches Gebet nach Umwandlung in Moschee

Auch von österreichischer Seite gab es Kritik, darunter von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP). Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) sah am Freitag in einer Aussendung einen „Missbrauch (…) der Religion“ durch die Politik. Als „Unterstützer der modernen Türkei“ sei man gegen die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee. Mit der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee verliere die Türkei zudem ihre Funktion als Brückenbauerin zwischen Ost und West.

https://www.nachrichten.at/panorama/weltspiegel/hagia-sophia-orthodoxe-trauern-wegen-umwandlung-in-moschee;art17,3277804

 

HAGIA SOPHIA: „WIR WOLLEN FRIEDEN UND KEINEN HASS“
Kritische Stimmen aus dem islamischen Raum zur Umwandlung des Gotteshauses in eine Moschee mehren sich – Obmann der „Türkischen Kulturgemeinde in Österreich“ gegen „Missbrauch und Politisierung der Religion
https://www.pro-oriente.at/?site=ne20200722154903

Experte: Hagia-Sophia-Umwandlung hat mit Religion wenig zu tun

In Österreich äußerte sich zuletzt auch die „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“ (TKG) kritisch zur Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee. Als Demokrat könne er es mit seinem Gewissen und seinem Religionsverständnis nicht vereinbaren, „dass man die Hagia Sophia im 21. Jahrhundert, wo man eigentlich viel mehr christlich-muslimische Brückenbauprojekte bräuchte und dringend sucht, durch Missbrauch und Politisierung der Religion wieder in eine Moschee umwandelt“, sagte Obmann Birol Kilic

https://www.kathpress.at/goto/meldung/1915255/experte-hagia-sophia-umwandlung-hat-mit-religion-wenig-zu-tun

Widerstand gegen Erdogan-Plan
Türkische Kulturgemeinde in Österreich warnt vor Umwandlung der Hagia Sophia in Moschee
https://volksblatt.at/widerstand-gegen-erdogan-plan/

  • Einspruch für die Hagia Sophia

Warum die geplante Umwandlung des Weltkulturerbes in eine Moschee ein Sieg der Regierung gegen die säkulare Republik sein soll. Von Birol Kilic , 

https://kurier.at/meinung/einspruch-fuer-die-hagia-sophia/400955837

  • TKG wurde zur Krisensitzung im Kanzleramt eingeladen

05.07.20: Innenminister vermutet Einfluss aus der Türkei https://www.krone.at/2185654

 

 

 

  • 06.20: TKG: Versammlungsgesetz darf nicht missbraucht werden

https://brandaktuell.at/2020/06/29/karriere/tkg-versammlungsgesetz-darf-nicht-missbraucht-werden/

 

 

TKG distanziert sich von den Vorfällen in Favoriten

Die TKG suchte laut Presseaussendung mit über 30 türkischen NGO-Vereinen und mehreren Unternehmen in Favoriten das Gespräch. Demnach sei die türkische Community über die plötzliche Eskalation verwundert.

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) hat am Freitag in einer Aussendung den Rücktritt von FPÖ-Chef Norbert Hofer als Dritter Nationalratspräsident gefordert. Hintergrund der Forderung ist, dass Hofer bei einer Kundgebung am Dienstag in Wien gesagt hatte: „Ich fürchte mich nicht vor Corona, Corona ist nicht gefährlich. Da ist der Koran gefährlicher, meine Lieben, als Corona.“

 

Die Wogen gehen weiter hoch nach dem Koran-Sager von FPÖ-Chef Hofer. Der freiheitliche Wien-Chef Nepp attackiert die türkische Kulturgemeinde.

 

TKG hat einen offenen Brief an die Regierung geschrieben. Sie fordern, dass Frauen endlich ernst genommen werden

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) kritisierte Wiesinger und warf ihr vor, „als Ombudsfrau nicht geschlichtet, sondern polarisiert und provoziert“ zu haben. 

 

Am Montag meldete sich nun auch die Türkische Kulturgemeinde (TKG) zu Wort. In einem offenen Brief kritisiert sie Wiesinger scharf, wirft ihr gar „satanisierende Schlagzeilen gegenüber MuslimInnen und TürkInnen“ vor.

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) hat in einer Aussendung am Freitag davor gewarnt, „Probleme aufgrund von Kriegen im Nahen Osten“ nach Österreich zu „importieren“.

 

Nachdem sich mehrere islamische Verbände gegen den Beschluss im Nationalrat, das von Saudi-Arabien finanzierte „König-Abdullah-Zentrum-für den interreligiösen und interkulturellen Dialog“(KAICIID) in Wien zu schließen, ausgesprochen haben, meldete sich die liberal eingestellte „Türkische Kulturgemeinde Österreich“ zu Wort. „Der Staat kann und muss Organisationen schließen, bei denen Religion als Vorwand missbraucht wird. Wenn fundamentale Menschenrechte missachtet werden und alle anderen Religionen außer dem Wahhabismus verboten sind, dann darf nicht unter dem Deckmantel für „interreligiösen und interkulturellen Austausch“ dieser Doppelbödigkeit eine Bühne und Scheinlegitimität gewährt werden. Die Legitimität einer – per Selbstdefinition – international agierenden religiösen Organisation, welche sich bei gröbsten Verstößen gegen fundamentale Menschenrechte kaum zu Wort meldet, ist mehr als zu hinterfragen.“

 

 

  • 04.19: Notre-Dame: Türkische Kulturgemeinde in Österreich erschüttert (https://www.tt.com/artikel/15550940/notre-dame-tuerkische-kulturgemeinde-in-oesterreich-erschuettert)

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und ihre Vorstände und Mitglieder sind über den Brand der Kathedrale Notre Dame erschüttert und trauern mit allen Christen sowie allen anderen betroffenen Menschen, die hier nicht nur ein Gotteshaus, sondern ein Kulturerbe für die Welt und Menschheit sehen würden. Notre Dame „gehört uns allen“, sagte TKG-Obmann Birol Kilic in einer Aussendung.

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) hat am Freitag die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Anrdern gelobt. „Das vorbildliche Verhalten und die Politik“ der Premierministerin nach dem Terrorakt gegenüber Muslimen im eigenen Land sei „mit Hochachtung und Dankbarkeit, nicht nur von vielen Menschen aus der Türkei in Österreich, sondern auch in Europa und in der Türkei, empfangen und geschätzt worden“, heißt es in einer Aussendung der TKG.

 

Doch eines vorweg: Nicht jeder Österreicher mit türkischen Wurzeln ist Anhänger der konservativen AKP, kritisiert die Türkische Kulturgemeinde. 

 

Online Talk zum Ansehen

 

„Viele Menschen aus der Türkei beginnen bei null und schaffen es durch Arbeit und den Zusammenhalt der Familie, etwas aufzubauen“, sagt Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich. Sie wünschten sich eine wirtschaftlich starke Türkei, die demokratisch rechtsstaatlich sei und in der die Kräfteteilung im Staat wiederhergestellt werde, damit wirtschaftliche Beziehungen und gegenseitige Investitionen steigen. „Andererseits existiert mit Sicherheit ein Teil von Anhängern dieser reaktionären Kräfte auch in Österreich“, sagt Kilic.

 

Im Interview mit der „Krone“ spricht der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde, Birol Kilic, über die Wahl des Datums für den Anschlag in Istanbul und auch darüber, wie sich Österreich vor Schläferzellen im eigenen Land schützen kann.

 

„Der tatöwierte und muskulöse Beamte ist dabei überaus rüde und unhöflich gewesen, hat den Hund sogar im Genitalbereich der Passagiere schnüffeln lassen“, so der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich, Birol Kilic, im Gespräch mit krone.at. „Das geschah ohne Distanz, als ob die Menschen keine Menschen wären“, so Kilic weiter. „Zudem waren die Passagiere ja gerade erst kontrolliert worden.“ Für die Aktion am Flughafen Wien hat Kilic jedenfalls wenig Verständnis. „Solche Aktionen sollten unbedingt vermieden werden“, warnte der Obmann. Die Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei seien sehr sensibel, mahnte Kilic zur Vorsicht. „Denn die Welt schaut nach Österreich. Und das Bild von Österreich darf durch solch eine unsensible Aktion, wie sie am Flughafen Wien passiert ist, nicht gestört werden.“

 

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) formulierte es etwas diplomatischer und rief zum Verständnis zwischen den beiden Ländern auf. Sie sollten „Empathie und Respekt zu inneren Angelegenheiten, besonders in diesen schwierigen Zeiten, zeigen“, heißt es in einer TKG-Aussendung vom Montag. Aufgrund dieser Demonstrationen seien „Menschen aus der Türkei mit immensen Schwierigkeiten konfrontiert“ worden, so die TKG. „Es entstanden Probleme, die die Bereiche Integration und Zusammenleben in Österreich massiv erschwerten. Viele Menschen fühlen sich verfolgt, erpresst und in ihrer freien Meinungsäußerung massiv eingeschränkt.“

 

Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG) ruft nach dem Einreiseverbot für den türkischen Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci in Österreich zu Verständnis zwischen den beiden Ländern auf. Beide Länder sollten „Empathie und Respekt zu inneren Angelegenheiten, besonders in diesen schwierigen Zeiten, zeigen“, heißt es in einer Aussendung der TKG vom Montag.

 

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) verurteilt die Inhaftierung von oppositionellen, demokratisch gewählten Abgeordneten in der Türkei. „In der Türkei und auch in Österreich ist die Meinungsfreiheit in der Verfassung festgeschrieben und sie ist ein wichtiger Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Aussendung. Mit ihrer Aussendung reagierte die TKG unter anderem auf die kürzliche Verurteilung des Abgeordneten der türkischen Oppositionspartei CHP, Enis Berberoglu, wegen Geheimnisverrats zu 25 Jahren Haft. Die TKG wünsche eine wirtschaftlich starke, unabhängige und demokratische Türkei. Sie fordere in der Türkei eine Rückkehr zum Rechtsstaat, einen umfassenden Friedensprozess und ein Wiederaufleben der Demokratie.

 

Birol Kilic, der Obmann der türkischen Kulturgemeinde Österreich, beobachtet die Entwicklung aufmerksam: „Alkohol ist im Koran zwar verboten, es steht aber nicht geschrieben, dass man nicht in ein Lokal gehen kann, wo Alkohol angeboten wird.“ Für ihn bedeutet der Trend, keinen Alkohol anzubieten, das Aufbauen einer Wir- und Ihr-Gesellschaft.

„Der Koran fordert, dass man sich, wo man hingeht, an die regionalen Werte und Gesetze anpasst und nicht eine Gesellschaft in der Gesellschaft gründet.“
Schon im letzten Sommer hatten die ersten Lokale begonnen, keinen Alkohol mehr anzubieten. Kilic spricht inzwischen von etwa 20 Lokalen. Das Etap ist eines der bekanntesten Adressen, wo Essen aus Kleinasienangeboten wird, weshalb es hier besonders auffällt.

 

Die Gruppierung „Türkische Kulturgemeinde“ übt heftige Kritik an der offiziellen islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, weil diese für die Radikalisierung den Boden bereitet habe. Ihr Obmann Birol Kilic, sagt die islamische Glaubensgemeinschaft IGGiÖ sei das Zentrum des politisierten Islam in Österreich: „Sie waren die Ursache, dass die Wahabisierung und Salafisierung in Österreich und auch im Balkan stattfindet. Aus dem Balkan kommen die salafistischen und fundamentalistischen Persönlichkeiten nach Österreich, die dann von der IGGiÖ salonfähig gemacht werden.“ Schon vor Jahren hätte die Glaubensgemeinschaft scharf vorgehen müssen gegen Radikale, stattdessen begebe sie sich jetzt in eine Opferrolle, kritisiert Kilic. Anlass ist eine Aussendung, in der die IGGiÖ den IS-Terrorismus verurteilt und im selben Atemzug über einen Übergriff auf zwei Kopftuchträgerinnen in Wien geklagt hat. „Natürlich aber ist die Glaubensgemeinschaft nicht mit den IS-Terroristen gleichzusetzen“, räumt Kilic ein.

 

Erdogan kommt und das spaltet die türkische Community in Österreich. Birol Kilic spricht von einem vergifteten Klima. Kilic ist Obmann des Vereins türkische Kulturgemeinde in Österreich, der mehr als 1.700 Mitglieder zählt. Die Beziehung zwischen Erdogans AKP und der UETD gleiche der Beziehung zwischen der CDU und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Für Birol Kilic ist dieser Vergleich „absurd“. Kilic: „Kein Konrad-Adenauer-Mitglied in der Türkei würde Menschen beleidigen, beschimpfen oder so eine Lobby machen für Merkel in der Türkei, wenn man Merkel kritisiert.“ Falls wie in Deutschland auch in Österreich zu Protesten kommt, hofft Kilic, dass sie friedlich verlaufen.

 

Birol Kilic, Obmann der türkischen Kulturgemeinde, hält dieses Vorgehen für verständlich – und begrüßt es sogar: „In Österreich wird eine Minderheit derart für politische Zwecke missbraucht, das hat man in der Form noch nicht erlebt. Natürlich ist das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung etwas Heiliges, und es geht auch nicht nur um Erdoğan. Es geht darum, Missbrauch dieser Art in Zukunft zu unterbinden.“ Türkischer Wahlkampf habe in Österreich ohnehin nichts zu suchen, betont er: „Die Politiker in Ankara können die Probleme der hier lebenden Türken nicht lösen. Sie haben hier nichts zu suchen.“ Kilic mahnt jedoch Augenmaß in der Debatte ein: „Die Türkei ist nicht gleich Erdoğan. Mit diesem Bashing treibt man die Menschen nur noch mehr in seine Arme.“

 

 

Die Lage in der Türkei lässt liberale Austrotürken doppelt leiden, sagt Verleger Birol Kilic. „Man wollte in der Türkei eine selbstbewusste säkulare, freie, moderne Bürgertum-Mittelklasse, die vorhanden war und im Wachsen war, nicht haben“, erklärt der Wiener Verleger Birol Kilic im Interview mit der „Wiener Zeitung“. Er ist Vorsitzender der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG). „Den freiheits- und rechtsstaatsliebenden Leuten muss Mut zugesprochen werden, damit in der Türkei die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gewaltenteilung funktionieren“, appelliert Birol Kilic. Die liberale, säkulare türkische Community, egal, ob gläubig oder nicht, sei hierzulande im doppelten Sinn unter Druck, meint er. „Erstens von Kräften aus der Türkei, zweitens von Kräften aus Österreich, weil die Wörter Türke und Türkei ziemlich verantwortungslos kulturrassistisch verwendet werden. Dazu kommt noch die Islam-Debatte in allen Versionen, die durch die Flüchtlingskrise ihren Höhepunkt erreicht hat und am meisten den Austrotürken in Österreich geschadet hat und weiterhin schadet.“

 

Ein Interview über den Türken-Kurden Konflikt

 

Die TKG wertete den Tweet als „nicht nur bedenklich, geschmacklos und zum Fremdschämen, sondern vor allem auch gefährlich“.

 

Birol Kilic, Obmann der alevitischen „Türkischen Kulturgemeinde“, hat den Umgang der etablierten Parteien mit den Organisationen des politischen Islam schon vor Jahren kritisiert: „In die Politik schaffen es nur überangepasste Türken, die immer lächeln, sich als Super-Türken verkaufen, jedes Jahr drei Zentimeter mehr Bauchumfang haben, und nie offen reden. Unter dem Vorwand des Dialogs wird die Unwissenheit österreichischer Politiker über den politischen Islam ausgenutzt.“ Das war 2009.

 

Derlei Vorwürfe (dass Moscheen Hinterzimmer der Politik seien) kommen etwa von Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde: „Vorne wird gebetet und hinten beim Tee politisiert. Das hat da aber nichts zu suchen.“ Politik und Religion gehörten strikt getrennt.

Kilic verurteilt auch den türkischen Aktivismus in Österreich. Es werde versucht, die Angst der Menschen für politische Agitation auszunutzen. „Mich zwingt auch niemand, einen Tirolerhut zu tragen. Also sollen die Türken es unterlassen, am Heldenplatz in Wien nationalistische Parolen zu rufen. Sie nennen das eine Demonstration für die Demokratie – das ist eine Scheinheiligkeit sondergleichen.“ Kilic hält es für einen Fehler, dass Bundeskanzler Christian Kern am Donnerstag nur konservative Islamvertreter zum Gespräch eingeladen hat: „Man sollte bitte aufhören, die Probleme der Türken und Muslimeüber die Moscheevereine lösen zu wollen.“ Und was macht „den modernen Türken“ aus? – „Er hat dieselben Sorgen wie ein Österreicher: Job, Wohnung, Bildung, die Zukunft seiner Kinder“, erklärt Kilic, der nicht müde wird zu betonen: „Wir lieben die Türkei und wünschen ihr nur das Beste. Aber unsere Zukunft liegt in Österreich.“

 

Hakan Gördü, Vizepräsident der Union europäisch-türkischer Demokraten (UETD), und Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde, diskutierten am Dienstagabend in der „ZiB 2“ über die Pro-Erdoğan-Demonstrationen auf Österreichs Straßen.

 

„Die Regierungsparteien haben leider ab den 90er-Jahren unter dem Vorwand der Religionsfreiheit, wirtschaftlicher Integration und Solidarität Personen auf die Parteilisten gesetzt, die Repräsentanten des politischem Islam sind“, erklärt Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde. Er warnt auch vor negativen Auswirkungen durch Kampfparolen auf die Aufnahmegesellschaft. „Es darf nicht sein, dass Österreicher mit türkischen Wurzeln die 5. Kolonie einer ausländischen Regierung werden“, so Kilic.

 

Kritik an der Haltung der UETD kam von einem anderen Verband, der Türkischen Kulturgemeinde. Man dürfe seine politische Haltung nicht aus der Türkei importieren, sonst „werden wir Probleme bekommen“, sagte deren Obmann Birol Kilic. Die Mehrheit der Türken in Österreich hätten mit den Demos am Wochenende nicht zu tun.

 

Unterdessen übt auch der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich, Birol Kilic, Kritik: „Ein vollständiges Versagen der Bildungsverantwortlichen unter dem Deckmantel von Integration und Religionsfreiheit.“

 

Zusätzlich gibt es noch etliche Organisationen, die den Vertretungsanspruch der IGGiÖ mediengerecht anzweifeln und deren Vertreter offen anfeinden. Etwa die Initiative Liberaler Muslime Österreichs (ILMÖ), bei der es sich laut dem Handbuch „Muslime in Österreich“ um einen „kleinen Personenkreis, der offenkundig keine größeren Anstrengungen zur Ausweitung macht“ handelt. Unter „sonstige Gruppierungen“ fällt laut Standardwerk auch etwa die Türkische Kulturgemeinde Österreich, geleitet von Birol Kilic.

 

Unterdessen übt auch der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich, Birol Kilic, Kritik: „Ein vollständiges Versagen der Bildungsverantwortlichen unter dem Deckmantel von Integration und Religionsfreiheit.“

 

Angesichts der dramatischen Lage im Irak hat die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) das Vorgehen der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS, früher ISIS) kritisiert. Sie würde die Religion „missbrauchen und gar nichts mit dem wahren Islam“ zu tun haben, erklärte der Verein am Dienstag via Aussendung. Die TKG forderte eine Distanzierung aller muslimischen Glaubensgemeinschaften von der IS.

 

  • 07.14: Türkische Kulturgemeinde fordert Ende der Hetze (https://kurier.at/chronik/wien/tuerkische-kulturgemeinde-fordert-ende-der-hetze/77.592.804)
  • Nach der Aufregung rund um den Auftritt des UETD- Vorstandsvorsitzenden Abdurrahman Karayazili in der ZIB24 am 25. Juli fordert die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) „alle Menschen aus der Türkei“ dazu auf, sich von der massiven Hetze gegen ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter zu distanzieren und „die Täter mit schärfsten Sanktionen“ strafrechtlich zu verfolgen.

 

  • 01.13: Lego droht Anzeige wegen Volksverhetzung (https://www.derstandard.at/story/1358304400783/lego-droht-anzeige-wegen-volksverhetzung)

Genau hier aber sieht Ata Sel, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der Türkischen Kulturgemeinde, auf derStandard.at-Anfrage das Problem: „Hier werden zu Tempeln Assoziationen bei Kindern geweckt, die nicht stimmen. Wir sind keine Fundamentalisten. Wir wollen nur sensibilisieren, das ist unser demokratisches Recht.“ Das Spielzeug sei sicher nicht für Kinder zwischen neun und 14 Jahren geeignet, „vor allem in Hinblick auf ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen in Europa“.

 

Gastkommentar von Herrn Kilic

  • 08.11: Große Enttäuschung über IGGiO-Präsident Fuat Sanac https://www.derstandard.at/story/1311802597245/fuat-sanac-grosse-enttaeuschung-ueber-iggioe-praesident-fuat-sanac

 

Österreichs Politik stärke konservative Kräfte, anstatt säkuläre TürkInnen zu unterstützen, kritisiert Birol Kilic von der Türkischen Gemeinde. Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich, sieht das anders: antitürkische Hetze und negative Berichterstattung führten erst dazu, viele TürkInnen zum Rückzug in die Moschee zu bewegen. Die politische Mitte fördere den politischen Islam, dabei sollte sie säkuläre TürkInnen unterstützen, meint Kilic. + Interview

 

Bei der Parlamentswahl am Sonntag in der Türkei sind laut dem Obmann der türkischen Kulturgemeinde in Österreich, Birol Kilic rund 50.000 türkische Staatsbürger aus Österreich wahlberechtigt.

Zur Stimmabgabe müssen sie allerdings in die Türkei reisen. Kilic, sprach sich am Mittwoch gegenüber der APA aus Gründen der Integration gegen die Möglichkeit einer Stimmgabe in Österreich aus.

 

 

  • 10.19: „Erdogan weiß genau, dass er uns in der Hand hat“ (https://www.krone.at/2027249)

Der Obmann der türkischen Kulturgemeinde, Birol Kilic ist laut eigenen Aussagen „kein Verteidiger der Erdogan-Politik“. Die Türkei habe aber laut einer Vereinbarung das Recht, in Teile Syriens einzumarschieren, um die Sicherheit gegen terroristisch eingestufte Militärorganisationen wie die PKK und die YPG, zu gewährleisten. Auch damals in Afrin habe Erdogan lediglich Flüchtlinge zurückgebracht: „Er hat dort Ordnung geschafft.“ Den Vorschlag der FPÖ, keine türkischen Staatsbürger mehr einzubürgern, findet Kilic „traurig“ und eines Rechtsstaats wie Österreich nicht würdig: „Dann wäre Österreich ein Willkürstaat, dann haben wir keine Werte mehr.“ Er appelliert aber gleichzeitig an die in Österreich lebenden türkischen Staatsbürger, den türkischen Konflikt nicht nach Europa zu transportieren.

 

Die „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“ (TKG) wünschte allen Istanbulern „nach dieser unglaublichen demokratischen Reife, obwohl die Wahlen nicht fair waren, alles Gute aus Wien“. In einer Aussendung schrieb Obmann Birol Kilic: „Man sollte der Türkei weiter vertrauen. Die Türkei ist in der Welt gerade ein Beispiel dafür, dass Demokratien nicht so leicht sterben.“

 

„EU for you!“ – das erste umfassende Schulbuch in der EU, das Aufgaben und Funktionsweise, die Institutionen und die Geschichte der Europäischen Union leicht verständlich für junge Menschen ab 14 Jahren erklärt, ist völlig neu überarbeitet in der 6. Auflage im Wiener G&G-Verlag erschienen. Zusätzlich gibt es Ausgaben in Kroatien, Slowenien, Estland, Rumänien, Montenegro und auch eine türkische Auflage des Wiener Verlegers Birol Kilic. 

 

Die Luft steht noch ehe ein Diskutant am Podium sitzt. 750 Menschen wollen hören, was „islamischer Antisemitismus“ für den deutschen Publizisten Henryk M. Broder, den Obmann der türkischen Kulturgemeinde in Österreich, Birol Kilic, die Autoren Laila Mirzo und Michael Ley sowie Heinz-Christian Strache in seiner Funktion als Gastgeber und Vizekanzler bedeutet. Doch nur 400 Interessierte finden im Kursalon Hübner Platz.

 

Vizekanzler Strache will Türken in Zukunft die Staatsbürgerschaft kategorisch verwehren. Ein Vorstoß, den auch der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde nachvollziehen kann. + Interview mit Herrn Kilic

 

Obmann Birol Kilic erklärt, warum es für ihn, einen gläubigen Muslim, und die säkular orientierten Mitglieder der TKG „selbstverständlich ist, dass unsere Kinder im Kindergarten keine politischen oder religiösen Zeichen tragen“. (Interview)

 

 

Es wurden jene Einrichtungen geschlossen, in denen unser Glaube für die Politik missbraucht wurde“, kommentierte Birol Kilic, der Chef des Türkischen Kulturvereins.

 

  • 03.17: Doppeltes Spiel mit türkische Pässen- Interview – „Das Interesse zu wählen ist gering“

(https://www.krone.at/558053)

 

Die „ ZiB2“ lud zu diesem heiklen Thema (gewalttätige Fahnenschwinger auf Wiens Straßen)  Birol Kilic von der türkischen Kulturgemeinde und (ausgerechnet!) Hakan Gördü von der umstrittenen, weil Erdogan-nahen UETD ins Studio. „Österreich ist kein türkisches Hinterland“, mahnte er. Außerdem seien die „Gott ist groß“-Rufe bedrohlich, wiewohl sie eigentlich nicht mehr als „ein Halleluja“ darstellten.

 

 

 

Birol Kilic brandmarkt in seinem Gastkommentar auf derStandard.at mehrmals den so genannten „politischen Islam“ und verweist auch in diesem Zusammenhang auf den IGGIÖ Präsidenten Sanac. Und auch wenn er sich unsachliche Momente in seinem Kommentar nicht verkneifen hat können, was eingedenk der Bedeutung des Themas sehr wichtig gewesen wäre, gebe ich dem Herrn in der Sache recht: Es gibt politisierende Personen und Gruppierungen, die die Religion der Muslime tatsächlich instrumentalisieren.

 

Birol Kilic, ein in Wien lebender Auslandskorrespondent türkischer Abstammung, warnte einerseits davor, dass aufgrund des großen Arbeitsdrucks immer öfter Informationen ungefragt übernommen würden und andererseits davor, dass Lobbyismus und unabhängiger Journalismus auf demokratiepolitisch notwendigem Abstand bleiben.