Monat: August 2019

27 08 2019
By: TKG 0

2 Meter großer Messermann (Täter) mit kurzen Haaren läuft in Wien frei herum !

TKG wünscht Andac A. gute Besserung nach niederträchtiger Messerattacke in der  Stadt Wien.

von Antonia Gabriel -Türkische Kulturgemeinde in Österreich

Wien. Andac A. ist ein junger, ruhiger und lieber Mann der in Wien Architektur studiert und bisher mit ÖsterreicherInnen nie Probleme gehabt hat – ganz im Gegenteil. Was aber Andac A. am 24. August 2019, einem Samstagabend, gegen 22 Uhr widerfahren ist, wird sein Leben für immer prägen.

Herr Andac zeigt uns hier den ungefähren Ort des Geschehens.

„….dass ich eine tiefe blutige Wunde am Rücken habe“ 

Der Vorfall ereignete sich im 17. Wiener Bezirk in der Taubergasse, Höhe Rosensteingasse. Andac A. hat, wie viele andere junge Menschen in einer der sichersten Städte der Welt (Wien) mit Kopfhörern auf der Straße Musik gehört, als er am Weg zu einem Freund war und wurde dabei von hinten von einem unbekannten Mann (ca. 2 Meter groß, kurze Haare, Dreitagebart) niederträchtig, skrupellos und menschenfeindlich mit einem Messer in den Rücken gestochen. Andac A. kennt den Mann nicht. Als ihm der Stich zugefügt wurde, hat er zuerst geglaubt, dass es nur ein unglaublich brutaler Faustschlag war, da er durch den schnellen harten Stoß das Messer garnicht spürte. Erst nach mehreren Minuten, nachdem er von dem Mann weggelaufen war, stellte er fest, dass die Stelle nass war. Er hat daraufhin Panik bekommen und sofort angefangen nach Hilfe zu schreien. Den Ablauf beschreibt Andac A. dann wie folgt: „Als ich weggelaufen bin und nach Hilfe geschrien habe, sind Menschen auf mich zugekommen und haben mir gesagt, dass ich eine tiefe blutige Wunde am Rücken habe. Dann habe ich verstanden, dass dieser Mann, den ich gerade noch am Straßenrand stehen gesehen habe, versucht hat, mich zu erstechen. Ich kann mich noch erinnern, dass er etwas in der Hand hatte, was für mich wie ein Holzbrett ausgeschaut hat. Vermutlich war darin das Messer versteckt. Ich hatte mir so etwas wirklich nicht erwartet. Man hat mich dann sofort in das Lorenz Böhmer Unfallkrankenhaus gebracht, in welchem ich bis jetzt noch auf der Intensivstation liege. Ich fühle noch immer einem Schockzustand und muss erst verstehen, wie das alles passiert ist.“

Wir haben in Namen der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) Herrn Andac A. am 27. August  mit unserem Obmann der TKG, Birol Kilic, besucht und ihm nicht nur gute und baldige Genesung gewünscht, sondern auch eine sofortige anwaltliche Hilfe und eine einmalige finanzielle Unterstützung angeboten, was wir als NGO bei solchen extremen Fällen ad hoc zur Verfügung haben. Andac A. hat sich höflich mit folgenden Worten bedankt: “ Vielen herzlichen Dank. Ihr Besuch hat mich sehr gefreut und ist eine große Unterstützung.“ Die finanzielle und anwaltliche Hilfe hat er jedoch abgelehnt.

„Der Täter war ca. 2 Meter groß hat kurze Haare und einen Dreitagebart!“

Herr Andac A. hat das Profil des Täters wie folgt beschrieben: „Er war ca. 2 Meter groß hat kurze Haare und einen Dreitagebart.“  Des Weiteren erzählte er: „Warum man bis jetzt kein Phantombild für die Fahndung verlangt hat ist mir ein Rätsel. Man könnte mir ja vielleicht auch sofort mehrere Bilder zeigen, von Personen, welche in Fragen kommen könnten. Vielleicht könnte ich den Täter ja sofort erkennen. Aber man hat mir nur kurz ein paar Fragen gestellt und eine Visitenkarte hinterlassen. Das war alles von letzten Samstag bis heute (Dienstag,27.09.2019). Der Täter wollte mich umbringen (Das Messer hat das Herz de facto um 3 cm verfehlt). Ich kenne den Täter nicht und er läuft jetzt weiter unauffällig in der Öffentlichkeit in Wien herum. Man hat mich in dem Krankenhaus sehr gut behandelt, wofür ich mich insbesondere bedanken möchte. Ein Dank gilt auch den Behörden, welche vor Ort sehr schnell und gut reagiert haben. Ich habe in meinen Leben mit niemanden einen Streit und lebe grundsätzlich ein sehr ruhiges Leben. Es ist alles ein Wunder, dass ich noch lebe. Wie kann in Wien so etwas passieren und wer wird vom den Täter wohl das nächste Opfer sein? Es geht hier nicht nur um mich, sondern um die Sicherheit der gesamten Gesellschaft.“

Akute Gefahr für das Gemeinwohl- Wer ist das nächste Opfer?

Der Obmann der TKG Birol Kilic wünscht im Namen der Türkische Kulturgemeinde in Österreich , Herrn Andac A. baldige Genesung und fordert die rasche Erstellung eines Phantombildes vom Täter, welcher für das Gemeinwohl eine akute Gefahr darstellt, sowie dessen Verteilung an die österreichische und besonders an die wiener Presse denn der 2 Meter große skrupellose Messermann (Täter) egal welcher Abstammung mit kurzen Haaren darf  in Wien nicht frei herum spazieren und stellt folgende Frage: „Wer ist das nächste Opfer?“ (TKG, Wien,28.08.2019)

28-Jährigen in Rücken gestochen: Jetzt spricht das Opfer
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/28-Jaehrigen-in-Ruecken-gestochen-Jetzt-spricht-das-Opfer/394776333

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20 08 2019
By: TKG 0

TKG: Beileidsbekundung für das plötzliche Ableben von Rudolf Hundstorfer!

Unser aller Mitgefühl in diesen schweren Stunden seiner Familie, Freunden und Bekannten.

Wien (OTS) – Mit großem Bedauern, tiefer Betroffenheit und Trauer haben wir vom Ableben von Rudolf Hundstorfer erfahren.

Der Obmann der TKG, Birol Kilic: „Unser Freund Rudolf Hundstorfer war eine engagierte Persönlichkeit der österreichischen Demokratie und hat Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft immer gezeigt. Er war ein vorbildlicher Mensch und hat sich für das gesellschaftliche Miteinander, Gerechtigkeit und insbesondere ein friedliches Zusammenleben eingesetzt. Wir danken ihm herzlich.“

Im Namen des gesamten Vorstandes der TKG und unseren MitgliederInnen, sowie unseren vielen Mitbürgern und Mitbürgerinnen aus der Türkei in Österreich sprechen wir unser tiefstes Beileid und Mitgefühl den nahen Angehörigen aus.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)

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16 08 2019
By: TKG 0

TKG: Vorsicht! In Österreich ist der Rechtsextremismus und politisierte Glaube stärker geworden.

Gegen Demokratie und Verfassungsfeindliche Organisationen, egal aus welcher Richtung muss man ohne Scheinheiligkeit und Freunderlwirtschaft vorgehen.

Wien (OTS) – Die TKG begrüßt nach dem Verfassungsschutzbericht diese Woche den Willen der Parteien der ÖVP und FPÖ gegen rechtsextreme, linksextreme und insbesondere religiöse Verfassungs- und Demokratiefeindliche Gruppierungen vorzugehen.

Die TKG diagnostiziert und fordert:

1) Fakt ist, dass sich seit der ÖVP-FPÖ Regierung die rechtsextremen Gruppierungen und der politische Islam und dessen Gruppierungen  in Österreich psychologisch gestärkt fühlen und mit ihren Aktivitäten den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat in Österreich, mit seiner Gewaltentrennung, als Selbstbedienungsladen sehen. Diejenigen die sich als Brandlöscher darstellen, missbrauchen die demokratischen Grundstrukturen in Österreich und somit verliert die Bevölkerung, egal welcher Abstammung, das Vertrauen gegenüber dem Rechtsstaat Österreich und seiner Gewaltenteilung. Das ist das schlimmste was der Republik Österreich passieren kann. Wir müssen dem Rechtsstaat Österreich mit seiner Gewaltenteilung und mit seiner demokratischen Verfassung nicht mit dubiosen politischen Haltungen unter dem Vorwand Liberalismus bzw. Patriotismus untergraben. Österreich soll seine Reputation als Exporteur und Tourismusland, mit einer starken demokratischen Verfassung sowie mit einer Vielfalt und Rechtsstaatlichkeit, nicht verlieren.

2) Der politisierte Glaube, egal welcher Religion, ist eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und ist für die TKG in Österreich, wie die Proponenten unseres Vereins seit 30 Jahren warnen, verfassungsfeindlich. Für die autochonen und die zugewanderten Migrantinnen die Ihren Lebensmittelpunkt in Österreich sehen, sollte die säkulare Verfassung der Republik Österreich das wichtigste und verbindlichste „heilige Buch“ sein, bei dem wir geprüft, gecheckt und gerüttelt werden. Wenn es nötig ist müssen wir als wehrhafte Demokraten dafür auch kämpfen. Deswegen fordern wir von allen Parteien gegen den politisierten Glauben und ihre Proponenten, die in Österreich unter dem Vorwand Religionsfreiheit den guten Willen und die Unwissenheit von Politikern, Journalisten und der Bevölkerung missbrauchen, einen offenen und demokratischen Widerstand. Hier muss man die Spreu vom Weizen trennen. Das bedeutet den Glauben Islam nicht vorsätzlich mit dem politisierten Islam zu vermischen. Weil diese Vermischung die Vertreter des reaktionären, fundamentalistischen und politisierten Glaubens stärkt. Sie sehen sich als Opfer und mischen in den demokratischen Diskussionen als Brandlöscher mit, obwohl sie fleischgewordene Brandstifter sind. Es kann nicht sein, dass Parteien aus dem Ausland, die in der Türkei gegen die laizistische Verfassung gekämpft haben und deswegen gegen die demokratische Grundordnung verstoßen, in Österreich als Ansprechpersonen für Problemlösungen angenommen werden.

3) Leider ist in der Regierung ÖVP-FPÖ der Rechtsextremismus und insbesondere der politische Islam gestärkt und noch mehr salonfähig gemacht worden. Wir fordern, dass die Sprache gegenüber Muslimen und Musliminnen bzw. gegenüber dem Glauben Islam in Österreich nicht pauschal feindlich und hetzerisch verwendet wird. Diese kulturalistische Sprache in sozialen Medien, Zeitungen und Fernsehen von Parteien und ihren Proponenten, hat das Zusammenleben in Österreich nicht gestärkt sondern nur die politischen Islamvertreter. Die größten Verlierer sind die 700.000 Muslime in Österreich, die sich in Österreich integriert haben und die österreichische Verfassung als ihre eigene sehen und schätzen.

4) Wenn hier ein Wille da ist, gegen den Demokratiefeindlichen und politisierten Glauben vorzugehen, muss man sobald wie möglich definieren was man mit politischen Islam meint und wer die Akteure in Österreich sind. Hinter den Türen mit einigen sehr parteiischen Beamten bzw. mit den angeblichen Experten, hat man das Problem bis jetzt nicht gelöst, sondern ganz im Gegenteil, den politischen Islam in Österreich gestärkt und betoniert.

Wir bitten hier die Spreu vom Weizen zu trennen und sich von Pauschalisierungen gegenüber MuslimInnen zu distanzieren. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich kennt das Problem und möchte das Problem überparteilich und ohne Freunderlwirtschaft im Interesse der freiheitlich demokratischen Grundordnung und für die Stärkung der säkularen Verfassung der Republik Österreich und seiner BürgerInnen gelöst sehen.

Türkischer KULTURgemeinde in Österreich (TKG)

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