Monat: Oktober 2020

17 10 2020
By: TKG 0

Kaltblütiger Mord in Paris: Türkische KULTURgemeinde in Österreich (TKG) verurteilt auf das schärfste

Wien (OTS) – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) verurteilt auf das Schärfste den kaltblütigen Mord gegenüber einem Geschichtslehrer in Paris.

Schon kurz nach dem Mord begannen die Spekulationen um ein mögliches Motiv. So soll der Mittelschullehrer Samuel P. im Geschichtsunterricht Mohammed-Karikaturen gezeigt und über Meinungs- und Pressefreiheit gesprochen haben.

TKG Obmann Birol Kilic: „Die Straftäter, die ihre kaltblütigen Morde mit einer Religion begründen, sind egal aus welchem Motiv, genauso Mörder wie alle anders motivierten Verbrecher. Dies war nicht nur ein Angriff auf das Opfer, sondern auf die Republik und Demokratie sowie den säkularen Rechtsstaat. Es ist eine abscheuliche Tat und eine Barbarei der Sonderklasse.Unser tiefes Mitgefühl gehört den Familien, Freunden und Kollegen der Opfer in Paris.“

Terror und Gewalttaten im Namen einer Religion, wenn auch im Ergebnis aus Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind absolut nicht hinnehmbar. Es darf nicht zugelassen werden, dass Rechtspopulisten und Rassisten diese Tat instrumentalisierten, um „ihre Hetze gegen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Identitäten in Frankreich und in der EU zu begründen.

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16 10 2020
By: TKG 0

TKG bedauert die Entscheidung des Nationalrats bezüglich dem 3. Nationalratspräsidenten und FPÖ-Chef Norbert Hofer!

Wien (OTS) – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) bedauert die Entscheidung des Nationalrats von Donnerstag, in der einstimmig gegen die staatsanwaltschaftliche Verfolgung des 3. Nationalratspräsidenten und FPÖ-Chefs Norbert Hofer gestimmt wurde.

Die Entscheidung des Nationalrats, über die Aussagen des 3. Nationalratspräsidenten und FPÖ-Chefs Norbert Hofer, wurde folgendermaßen begründet: „Die Abgeordneten im Nationalrat verweigerten am Donnerstag jedoch die Aufhebung der Immunität, weil sie einen Zusammenhang zwischen der Äußerung und der politischen Tätigkeit Hofers sahen.“

Das können wir als normale Staatsbürger nicht verstehen. Zwischen Verhetzung und politischer Tätigkeit ist ein großer Unterschied, wegen dem auch die Staatsanwaltschaft hier die Auslieferung gefordert hat.

TKG Obmann Birol Kilic: „Die Republik Österreich ist ein Rechtstaat und hat hier durch Einbezug der Staatsanwaltschaft richtig reagiert, wofür wir dankbar sind. Die Staatsanwaltschaft Wien hatte um die Auslieferung des Dritten Nationalratspräsidenten gebeten, weil sie Anzeigen wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren gegen Hofer nachgehen wollte.Alle BürgerInnen sind vor dem Gesetz gleich zu behandeln. Das sollte auch für alle PolitikerInnen und Abgeordnete gelten. Oder?“

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) ist seit über 30 Jahren ein Aufklärer und Kämpfer (ProponentenInnen) auf der einen Seite und gegen den politischen Glauben auf der muslimische Seite, vor allem wenn der Glaube und die Religion für politische und wirtschaftliche Zwecke missbraucht wird.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) wiederholt in aller Höflichkeit:

Wer in einer der höchsten Funktionen des Staates als 3.Nationalratspräsident der Republik Österreich und unseres Parlaments solche verhetzenden Aussagen wie: „Der Koran ist gefährlicher als das Corona Virus.“ (Tatbestand der Verhetzung – StGB Paragraph 283 und Paragraph 188 Herabwürdigung religiöser Lehren) vertritt, tätigt und nochmals bestätigt (Hofer: „Das ist mir nicht herausgerutscht.“, private TV), sollte umgehend von seiner Funktion als 3. Nationalratspräsident zurücktreten, um Schaden vom Hohen Haus, vom Parlament und den anderen Parlamentariern abzuwenden.

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09 10 2020
By: TKG 0

TKG: „Einladung zur Wiener Wahl am 11. Oktober. Tag der Dankbarkeit“

„Einladung zur Wiener Wahl am 11. Oktober. Tag der Dankbarkeit für diese schöne Stadt Wien, die wir lieben und wo wir leben“



Wien (OTS) – Die Wiener Wahlen am 11. Oktober haben in der über 60-jährigen Geschichte der Migranten aus der Türkei in Österreich mit österreichischer Staatsbürgerschaft ein noch nie da gewesenes Interesse in der türkischen Community in Wien erweckt.

Das ist gut so

Das Hauptthema in den sozialen Medien und in den türkisch erscheinenden Zeitungen, die auch zum Teil in deutscher Sprache erscheinen, scheint einzig und allein der 11. Oktober und die Wien Wahl zu sein.

Welche Partei wollen wir wählen?
Welchen Kandidaten sollen wir unsere Vorzugsstimme geben?
Was bieten die Parteien für die Zukunft der Stadt Wien an? Wie schaut es mit der Bildungs-, Arbeits-, Umwelt- und Wohnungspolitik der Parteien aus? Wie schaut es mit dem kulturellen Rassismus der Parteien aus, der auch missbraucht wird?
Welche Partei geht gegen den kulturellen Rassismus vor, der vor allem gegenüber den Menschen aus der Türkei, Dank der falschen Politik aus der Türkei, in Österreich als Brandbeschleuniger agiert? Das ist gut so.

Was nicht gut ist

Es ist in Wien vor den Wahlen auch ziemlich bedenklich, dass die alten Brandstifter jetzt als Feuerlöscher in verschiedenen Parteien agieren, was für die säkulare freiheitlich demokratische Republik Österreich kein gutes Zeichen ist.

Die politischen Geschehnisse aus der Türkei in Österreich und Ihre verlängerten Arme werden von den Rechten in Österreich mit herzlichem Dank aufgegriffen und aufgeputscht, ohne die Spreu vom Weizen zu trennen. Es wird jedes Ereignis pauschal gegen die Menschen aus der Türkei für die Stigmatisierung, Kriminalisierung und vor allem Dämonisierung missbraucht. Es gibt hier eine Win-Win Situation, von der alle PolitikerInnen gewarnt werden müssen, die rechtsstaatliche Verfassung und die demokratische Grundordnung in Österreich ohne Hetze gegen Verhetzer aus Österreich zu schützen. Vor allem muss auch aufgehört werden, die reaktionären Kräfte und Missbraucher des politischen Glaubens zu verteidigen.

Die Verteidigung funktioniert nicht, wenn man mit den Proponenten der Reaktionäre in den Parteien oder außerhalb der Parteien gleich ins Bett geht und sich nach draußen scheinheilig als Demokrat verkauft.

Die TKG warnt: Alten Wein in neue Schläuche

Die früheren reaktionären, fundamentalistischen Kräfte und Persönlichkeiten versuchen unter dem Vorwand der Wien Wahl am 11.Oktober alten Wein in neue Schläuche zu gießen um ihre reaktionäre Agenda zu vermarkten, Religion zu missbrauchen und ihre nationalistische Politik unter dem Deckmantel „wir sind Opfer des Rassismus in Wien“ verstecken. Die WienerInnen werden diesen PolitikerInnen, egal woher sie stammen, sicher nicht verzeihen. Weil diese WienerInnen die demokratische und freiheitliche Grundordnung mit Tränen und viel Schmerz erreicht haben. Die Erfolgsgeschichte in Wien ist nicht durch Zufall entstanden.

Erinnerung: Reaktionäre verhaften den roten Bürgermeister Karl Seitz -1934

Richtig: “ Der erfolgreiche rote Bürgermeister Karl Seitz wurde im Februar 1934 im Rathaus aus politischen Gründen verhaftet. Und zwar deshalb, weil das rote Wien immer für konservative und reaktionäre Kräfte ein Dorn im Auge war. Das rote Wien war immer ein Ort an dem fortschrittliche Politik gemacht wurde. Die damalige Demokratieverteidigung war an erster Stelle antifaschistisch, antiklerikal und antireaktionär.“

Heute 11 Oktober 2020: Wo sind heute die Reaktionäre, die mit neuen Schläuchen alten Wein gießen?

Jetzt erwarten wir im Jahre 2020 nach den Wahlen, dass die Politiker nicht Wasser predigen und Wein trinken, sondern auch gegen die reaktionären Gesinnungen in ihren Parteien aus der Türkei oder aus anderen Ländern vorgehen. Die österreichische Parteien mit Ihrem Holdingmäßigen Möglichkeiten darf nicht als Hinterland bzw. als Entwicklungskeim erlaubt werden. Das ist eine Gefahr nicht nur für die Parteien und Ihren wahren Gesinnungsmitgliedern, sondern die gesamte Republik Österreich.

Die Solidarität ist keine Einbahnstraße, sondern beruht auf Gegenseitigkeit

Die Proponenten der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) kämpfen als überzeugte wehrhafte Demokraten seit 30 Jahren gegen politisierten Glauben und Rassismus jeder Art, egal welche Religion bzw. Nation, weil hier unter dem Vorwand Religionsfreiheit, Solidarität, Demokratie und Unkenntnis der AnsprechpartnerInnen der Gesellschaft die freiheitlich demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung mit der Zeit ausgehöhlt wird. Die Mehrheit der Menschen aus der Türkei in Österreich sind gegen den reaktionären bzw. legalistischen, extremistischen und politisierten Glauben. Die Solidarität ist keine Einbahnstraße sondern beruht auf Gegenseitigkeit die man von MigratenInnen unbedingt ohne Scheinheiligkeit erwarten muss.

Obmann Birol Kilic: „Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) lädt alle WienerInnen, aber vor allem die Bürger aus der Türkei die in Wien ihr Lebenszentrum haben, unbedingt ein ihre Stimmen am 11. Oktober abzugeben. Es ist ein Tag der Dankbarkeit für diese schöne Stadt Wien, die wir lieben, in der wir leben und in der unsere Kinder als ehrenhafte säkulare Verfassungspatrioten und freiheitlich demokratische Bürger aufwachsen können und wollen. Sagen wir am 11. Oktober Danke mit unserer Stimme an die Schöne Stadt Wien und an die Menschen die Tag und Nacht für diese Stadt und für die Zukunft Sorgen und das Beste daraus gemacht haben und weiterhin machen wollen.“

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