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TKG: „Respekt und Applaus für Österreich!“

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„Respekt und Applaus für Österreich! So oder so ähnlich lauteten gestern die Kommentare im türkischen Fernsehen, die von 85 Millionen Menschen gehört wurden.

Die österreichische Nationalmannschaft hat gestern bis zur letzten Sekunde gekämpft wie ein Löwe, den wir als hier lebende Menschen aus der Türkei in den letzten 35 Jahren nicht gesehen haben. Die türkische Nationalmannschaft hat mit zwei Toren gewonnen und wir gratulieren dem Sieger sehr herzlich. Favorit war aber die österreichische Nationalmannschaft, die Geschichte geschrieben hat. Das haben alle türkischen ZuschauerInnen in der Türkei und in der Welt gesehen und wir sehen aus Wien aus den Kommentaren, die mehrheitlich eines von Türken in der Welt und in Österreich schreiben und zeigen: „Respekt und Applaus für Österreich“.

Wir schließen uns diesen tausenden Kommentaren aus Wien an und wünschen den nächsten Spielen faire und erfolgreiche Spiele.

Wien war gestern friedlich unter den Wiener TürkInnen. Vor allem viele Frauen und Kinder, die spontan auf die Straße gegangen waren, sind nach kurzer Zeit wieder nach Hause gegangen.

Die Wiener Polizei

MitgliederInnen und Sympathisanten der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) haben die Ereignisse vom Kursalon über Favoriten bis zum Brunnenmarkt verfolgt. Ein besonderer Dank gilt der Wiener Polizei, die gestern wirklich hochprofessionelle Arbeit geleistet und allen gezeigt hat, wie Rechtsstaatlichkeit funktioniert. Man sieht, man hat sich vorbereitet und aus den alten Fehlern der letzten Jahre gelernt. Das Vertrauen in den Rechtsstaat mit Gewaltenteilung, das wir in unseren Heimatländern leider vermissen. Auf der anderen Seite haben auch viele Menschen aus der Türkei, die in Österreich ihre neue Heimat und ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben, Österreich ist ein hoch zivilisierter Rechtsstaat und seine freiheitliche, liberale, säkulare Verfassung, wo wir daraus sehr viele Rechte als BürgerInnen haben.

Rechte, Pflichten und „Goldene Regeln“
Jetzt müssen wir zweimal nachdenken: Was sind unsere Pflichten und Verantwortungen, über die wir intensiver nachdenken, reden und handeln müssen. Eine davon ist auf der Straße, wie wir uns verhalten müssen. Egal zu welchem Anlass, mit Empathie und mit goldenen Regeln.

Was man in der Türkei nicht will, soll man auch in Österreich nicht tun. Der kategorische Imparativ des ewigen Immanual Kant wäre wünschenswert.

Wir sind mit den österreichischen „Goldenen Regeln“ zufrieden.

Türkische Kulturgemeinde in Österreich(TKG)

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