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TKG-Delegation nahm an der Gedenkfeier des Konzentrationslagers Mauthausen teil

Die Delegation der Österreichisch-Türkischen Kulturgemeinschaft (TKG) betete auch in diesem Jahr bei der Internationalen Befreiungsfeier Mauthausen, an der sie seit 2009 jährlich teilnimmt, für die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Republik Türkiye und gedachte in stillem Gedenken aller Opfer.

MAUTHAUSEN (TKG, 10.05.2026) — Auf dem KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand die Internationale Befreiungsfeier statt, die gemeinsam vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), dem Internationalen Mauthausen Komitee (CIM) und der Österreichischen Lagergemeinschaft (ÖLM) organisiert wurde. Die Gedenkveranstaltungen zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers wurden über den Fernsehsender ORF III sowie den YouTube-Kanal des MKÖ live für die internationale Öffentlichkeit übertragen.

 Die Delegation der Österreichisch-Türkischen Kulturgemeinschaft (TKG) setzte auch in diesem Jahr die seit 2009 ununterbrochen gepflegte Teilnahmetradition fort. Die Delegation betete vor der türkischen Gedenksteinmauer für die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Republik Türkiye, die zwischen 1938 und 1945 in Mauthausen und den Nebenlagern ihr Leben verloren, und gedachte in stillem Gedenken aller Opfer aus verschiedenen Ländern und mit verschiedenen Wurzeln. TKG-Obmann Birol Kılıç bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Delegation. Anschließend marschierte die TKG-Delegation zum gemeinsamen Denkmal gegenüber dem Bereich, in dem die Bundesregierung und das Mauthausen Komitee Platz genommen hatten, legte einen Kranz nieder und gedachte der Opfer in einer Schweigeminute.

Thema 2026: Die Rolle der Täterinnen und Täter im Nationalsozialismus

Das MKÖ widmete die diesjährigen Gedenkveranstaltungen dem Thema „Täterinnen und Täter im Nationalsozialismus“. MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi erklärte dazu:

„Das Gedenken darf nicht auf die Opfer beschränkt bleiben. Wir müssen auch verstehen, wie Täterinnen und Täter handeln konnten und welche Strukturen dafür den Boden bereitet haben. Nur so können wir verhindern, dass Ausgrenzung, Entmenschlichung und Gewalt erneut geschehen.“

Die TKG-Delegation betete bei der Feier, an der sie seit 2009 jährlich teilnimmt, vor der türkischen Gedenksteinmauer für die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Republik Türkiye, die zwischen 1938 und 1945 in Mauthausen und den Nebenlagern ihr Leben verloren, und gedachte in stillem Gedenken aller Opfer aus verschiedenen Ländern und mit verschiedenen Wurzeln. Die TKG hatte diese Gedenksteinmauer im Jahr 2009 gemeinsam mit Zivilgesellschaftsorganisationen aus Deutschland ohne jegliche staatliche Unterstützung aus eigenen Mitteln errichten lassen.

Die herausragende Persönlichkeit der Feier war die amerikanische Zeitzeugin Lucy Waldstein, geboren 1930 in Wien, die nach dem „Anschluss“ gemeinsam mit ihrer Familie das Land verlassen musste. Als Vertreterin der letzten Generation, die den Nationalsozialismus am eigenen Leib erfahren hat, schilderte Waldstein ihre Erlebnisse in ihrer Ansprache.

Thema 2026: Die Verantwortung der Täterinnen und Täter

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) widmete die diesjährigen Gedenkveranstaltungen dem Thema „Täterinnen und Täter im Nationalsozialismus“. MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi erklärte:

„Das Gedenken darf nicht auf die Opfer beschränkt bleiben. Wir müssen auch verstehen, wie Täterinnen und Täter handeln konnten und welche Strukturen dafür den Boden bereitet haben. Nur so können wir verhindern, dass Ausgrenzung, Entmenschlichung und Gewalt erneut geschehen.“

Die Feier begann mit dem mehrsprachigen Verlesen des „Mauthausener Schwurs“. Anschließend fand ein Gedenkmarsch statt, bei dem internationale Delegationen Kränze niederlegten und der von Musik sowie mehrsprachigen Beiträgen begleitet wurde. Der Marsch endete mit dem symbolischen Auszug aus dem ehemaligen Häftlingslager, während die Veranstaltung durchgehend in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht wurde.

Die Feier begann mit dem mehrsprachigen Verlesen des „Mauthausener Schwurs“. Anschließend fand ein Gedenkmarsch statt, bei dem internationale Delegationen Kränze niederlegten und der von Musik sowie mehrsprachigen Beiträgen begleitet wurde. Der Marsch endete symbolisch mit dem Auszug aus dem ehemaligen Häftlingslager.

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