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TKG gratuliert Brazer Bozlak: Ein schwedischer Unternehmer mit türkischen Wurzeln wird Unternehmer des Jahres 2026

Ata Sel

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) gratuliert von Wien aus dem schwedischen Unternehmer mit türkischen Wurzeln Brazer Bozlak sehr herzlich zu seiner Auszeichnung als „Årets Företagare i Sverige 2026“, Unternehmer des Jahres in Schweden. Diese Anerkennung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für einen bemerkenswerten Unternehmer, sondern auch ein ermutigendes Beispiel für Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in Österreich, Deutschland, Schweden und ganz Europa.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich sieht in der unternehmerischen Entwicklung von Brazer Bozlak eine Erfolgsgeschichte, die weit über die Grenzen der Gastronomie hinaus Bedeutung besitzt. Sie zeigt, was Menschen erreichen können, wenn sie ihre Ideen mit Mut, Fleiß, Kreativität, wirtschaftlicher Vernunft und persönlicher Verantwortung verwirklichen. Aus einem einzigen Restaurant, das er 2017 aus der Konkursmasse eines gescheiterten Unternehmens übernahm, entwickelte Bozlak innerhalb von weniger als zehn Jahren eine international tätige Restaurantgruppe, die heute zahlreiche Arbeitsplätze schafft und ihre Expansion über die Grenzen Schwedens hinaus fortsetzt.

Unternehmerischer Erfolg bedeutet auch Verantwortung für das Gemeinwesen

Für die TKG ist diese Entwicklung zugleich ein Beispiel dafür, wie Menschen mit Einwanderungsgeschichte einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ihrer jeweiligen Heimatländer leisten können. Wer ein Unternehmen gründet, investiert, Arbeitsplätze schafft, Mitarbeiter beschäftigt, Steuern und Sozialabgaben entrichtet und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet, übernimmt Verantwortung nicht nur für sich selbst und seine Familie, sondern auch für die Gesellschaft, in der er lebt.

Gerade darin liegt nach Auffassung der TKG eine besonders wertvolle Form gesellschaftlicher Integration: Menschen verwirklichen ihre eigenen Ideen, schaffen wirtschaftliche Werte und tragen gleichzeitig zur Finanzierung und Weiterentwicklung des Gemeinwesens bei. Sie werden damit nicht nur zu erfolgreichen Unternehmern, sondern auch zu Arbeitgebern, Steuerzahlern, Ausbildern und aktiven Mitgestaltern ihres Landes.

Die Geschichte von Brazer Bozlak sollte deshalb insbesondere jungen Menschen, angehenden Selbstständigen, Gewerbetreibenden und Unternehmern mit Wurzeln in der Türkei Mut machen. Sie verdeutlicht, dass eine Einwanderungsgeschichte kein Hindernis für wirtschaftlichen Aufstieg sein muss und dass unternehmerische Initiative, Qualifikation und Leistungsbereitschaft entscheidende Voraussetzungen für gesellschaftlichen Erfolg sein können.

Schwedens Anerkennung ist auch ein wichtiges gesellschaftliches Signal

Die TKG würdigt ausdrücklich, dass eine angesehene schwedische Unternehmerorganisation mit dieser Auszeichnung die wirtschaftlichen Leistungen eines Unternehmers mit türkischen Wurzeln in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stellt. Die Ehrung durch den unabhängigen Unternehmerverband Företagarna macht deutlich, dass unternehmerische Leistung und gesellschaftlicher Beitrag unabhängig von der familiären Herkunft Anerkennung finden können.

Für die Türkische Kulturgemeinde in Österreich besitzt diese Entscheidung deshalb auch eine integrationspolitische und gesellschaftliche Bedeutung. Sie steht beispielhaft für eine Haltung, in der Menschen mit türkischen Wurzeln nicht ausschließlich über Migration, Herkunft, Religion oder vermeintliche Integrationsprobleme wahrgenommen werden, sondern vor allem durch ihre Fähigkeiten, ihre Leistungen und ihren konkreten Beitrag zum gemeinsamen Wohlstand.

Eine solche öffentliche Wertschätzung kann gerade bei schwedischen Bürgerinnen und Bürgern mit türkischer Familiengeschichte das Gefühl der Zugehörigkeit, der Anerkennung und der Verbundenheit mit Schweden stärken. Wer erlebt, dass sein Land persönliche Leistung unabhängig von der Herkunft würdigt, kann sich umso stärker mit dessen gesellschaftlichen Werten und wirtschaftlicher Zukunft identifizieren.

Die TKG betrachtet diese Auszeichnung daher auch als ein positives Zeichen des Respekts gegenüber den Leistungen jener Menschen türkischer Herkunft, die Schweden längst als ihre Heimat betrachten und seine Entwicklung mitgestalten. Türkische familiäre Wurzeln und eine selbstverständliche Verbundenheit mit Schweden stehen dabei keineswegs im Widerspruch zueinander.

Ein Vorbild für Menschen mit türkischen Wurzeln in ganz Europa

Die TKG verbindet ihre herzlichen Glückwünsche an Brazer Bozlak mit dem Wunsch, dass solche Erfolgsgeschichten in der europäischen Öffentlichkeit noch größere Beachtung finden. Denn Millionen Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte leisten als Selbstständige, Unternehmer, Angestellte, Fachkräfte und Arbeitgeber täglich ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Länder, in denen sie leben.

Die Leistungen dieser Menschen verdienen Anerkennung, ohne ihre Herkunft zum alleinigen Maßstab ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung zu machen. Eine gelungene Integration zeigt sich schließlich auch darin, dass Menschen ihre Zukunft eigenverantwortlich gestalten können, wirtschaftliche Chancen erhalten und durch ihre Arbeit einen sichtbaren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich gratuliert Brazer Bozlak und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung und wünscht ihm für seine weiteren unternehmerischen Vorhaben viel Erfolg.

Nachfolgend dokumentieren wir den ausführlichen Bericht über Brazer Bozlak und den Aufbau seiner internationalen Restaurantgruppe im Wortlaut.

Vom Konkurslokal zum Unternehmer des Jahres: Der Aufstieg von Brazer Bozlak in Schweden

Der schwedische Unternehmer mit türkischen Wurzeln hat innerhalb von neun Jahren eine internationale Restaurantgruppe aufgebaut. Nun wurde Brazer Bozlak in Stockholm als „Årets Företagare i Sverige 2026“ ausgezeichnet. Hinter dem Erfolg stehen ein ungewöhnliches Finanzierungsmodell, ein ausgeprägtes Gespür für Gastronomiekonzepte und ambitionierte Expansionspläne.

Stockholm. Als Brazer Bozlak 2017 in der mittelschwedischen Stadt Falun die Überreste eines insolventen Restaurants übernahm, war nicht abzusehen, dass daraus einmal eine internationale Gastronomiegruppe entstehen würde. Neun Jahre später betreibt seine Urban Italian Group Restaurants in Schweden und Spanien, beschäftigt nach eigenen Angaben bald 1.000 Menschen und bereitet den Markteintritt in Norwegen vor. Am 10. Oktober 2026 wurde der Unternehmer im Stockholmer Rathaus von der schwedischen Unternehmerorganisation Företagarna zum „Årets Företagare i Sverige 2026“, zum Unternehmer des Jahres, gekürt.

Die Auszeichnung zählt zu den angesehenen Unternehmerpreisen des Landes. Sie wird nicht von der schwedischen Regierung, sondern vom unabhängigen Unternehmerverband Företagarna verliehen, der nach eigenen Angaben rund 60.000 Unternehmer vertritt. Der Auswahlprozess beginnt auf kommunaler Ebene, führt über regionale Wettbewerbe und endet mit einem nationalen Finale. Bozlak setzte sich gegen die Gewinner aus 20 weiteren schwedischen Regionen durch.

Die Jury würdigte vor allem, dass es ihm gelungen sei, innerhalb von weniger als zehn Jahren aus einer überschaubaren Geschäftsidee ein international tätiges Unternehmen zu entwickeln. Hervorgehoben wurden neben seinem Geschäftssinn und seiner Expansionsstrategie auch die Möglichkeiten, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern zur beruflichen Weiterentwicklung bietet.

Vom Architekturstudium in die Gastronomie

Der 1989 geborene Bozlak wuchs in Schweden auf und hat einen ungewöhnlichen beruflichen Hintergrund für einen Gastronomen. Er studierte Architektur in den USA und spielte während seiner Studienzeit Fußball für die Academy of Art University in San Francisco. Die Universität führte ihn in ihren Mannschaftsunterlagen als Studenten der Fachrichtung Architektur und als früheren Spieler schwedischer Nachwuchsmannschaften.

Bevor er sich selbstständig machte, sammelte er Erfahrungen in der Architektur und im Bauprojektmanagement. Kenntnisse, die sich später als wesentlicher Bestandteil seines Geschäftsmodells erweisen sollten. Denn bei Urban Italian Group geht es nicht allein um italienisches oder spanisches Essen, sondern ebenso um die Gestaltung der Räume, die Inszenierung des Restaurantbesuchs und die Wiedererkennbarkeit der einzelnen Marken.

Den Anfang machte 2017 ein Restaurant in Falun. Wie Bozlak im November 2025 gegenüber dem schwedischen Branchenmedium RS & FastFood erklärte, hatte er damals die Konkursmasse eines gescheiterten Gastronomiebetriebs übernommen. Das Startkapital betrug rund eine Million schwedische Kronen. Für die Einrichtung ließ er Möbel unter anderem aus China und Indien importieren, die Gestaltung der Räumlichkeiten übernahm das junge Unternehmen weitgehend selbst.

Daraus entstand Basta, das erste Restaurant einer später stetig wachsenden Gruppe. Mittlerweile ist die Marke in zahlreichen schwedischen Städten vertreten. Hinzu kamen neue Gastronomiekonzepte, darunter Florentine, Trattoria Giorgio’s, Villa Valentina und Lola Maria. Während Basta und Florentine auf italienische Küche setzen, orientieren sich andere Betriebe an spanischen und mediterranen Traditionen.

Bozlak verfolgt dabei einen Ansatz, bei dem Architektur, Einrichtung, Gastronomie und Service möglichst eng aufeinander abgestimmt werden. Das Konzept richtet sich nicht ausschließlich an ein hochpreisiges Publikum, sondern soll unterschiedliche Altersgruppen und Gäste mit verschiedenen Erwartungen ansprechen. Der Restaurantbesuch wird dabei als Gesamterlebnis verstanden, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht zuletzt davon abhängt, ob Gäste wiederkommen.

Wachstum ohne klassische Fremdfinanzierung

Besonders bemerkenswert ist die Finanzierung der Expansion. Nach Darstellung Bozlaks und seines Unternehmens ist Urban Italian Group bislang ohne externe Investoren, Bankkredite oder Leasingfinanzierungen gewachsen. Stattdessen seien die Überschüsse der bestehenden Restaurants wieder in neue Standorte investiert worden.

In einer Branche, in der Neueröffnungen oft erhebliche Investitionen in Immobilien, Küchen, Einrichtung und Personal erfordern, ist dieser Weg keineswegs selbstverständlich. Bereits im November 2025 erklärte Bozlak gegenüber RS & FastFood, dass der laufende Cashflow konsequent für bestehende Betriebe und die weitere Expansion eingesetzt werde.

Obwohl diese Angaben von der Unternehmensführung wiederholt bestätigt wurden, handelt es sich dabei zunächst um deren eigene Darstellung. Eine unabhängige Überprüfung der vollständigen Konzernfinanzierung und der wirtschaftlichen Ergebnisse wäre nur anhand entsprechender Geschäftsunterlagen möglich.

Der Expansionskurs lässt sich hingegen an den eröffneten Restaurants nachvollziehen. Aus dem ersten Betrieb in Falun entwickelte sich eine Gruppe, die inzwischen in mehreren schwedischen Städten sowie in Madrid und Marbella vertreten ist.

Nach Angaben des Unternehmens zählte Urban Italian Group im September 2026 rund 18 Restaurants. In anderen Mitteilungen ist von mehr als 20 Betrieben die Rede. Die unterschiedlichen Angaben dürften auch mit der Zählweise von Restaurantkonzepten, Dachterrassen und Neueröffnungen zusammenhängen. Eine einheitliche, unabhängig bestätigte Zahl liegt nicht vor. Das Unternehmen gibt außerdem an, jährlich mehr als zwei Millionen Gäste zu bedienen.

Expansion nach Spanien und Norwegen

Mit Florentine gelang Urban Italian Group der Schritt auf den spanischen Markt. Standorte in Marbella und Madrid markieren den Übergang von einer schwedischen Restaurantgruppe zu einem international tätigen Unternehmen.

In Marbella investierte die Gruppe nach früheren Angaben rund 50 Millionen schwedische Kronen in ihr dortiges Restaurantprojekt. Auch in Madrid setzt das Unternehmen auf großzügige Räumlichkeiten und eine auffällige architektonische Gestaltung. Die spanischen Betriebe sollen nicht bloß Ableger bestehender Restaurants sein, sondern eigenständige gastronomische Anziehungspunkte schaffen.

Der nächste Expansionsschritt steht bereits bevor. Im September kündigte Urban Italian Group an, am Aker Brygge, einem der bekanntesten Ausgeh- und Geschäftsviertel von Oslo, gleich zwei Restaurants zu eröffnen. Basta soll im November 2026 folgen, Lola Maria im Jänner 2027. Zusammen sind rund 1.500 Quadratmeter Fläche und knapp 570 Sitzplätze vorgesehen.

Mit dem Eintritt in den norwegischen Markt würde die Gruppe künftig in drei europäischen Ländern tätig sein.

Die Expansion geht allerdings mit erheblichen unternehmerischen Anforderungen einher. Steigende Personalkosten, der Wettbewerb um qualifizierte Köche und Servicekräfte sowie die hohen Investitionen in attraktive Innenstadtlagen gehören zu den Herausforderungen einer schnell wachsenden Restaurantgruppe. Je größer die Zahl der Standorte wird, desto schwieriger kann es werden, Qualität und wirtschaftliche Kontrolle im gesamten Unternehmen aufrechtzuerhalten.

Bozlak setzt nach eigenen Angaben deshalb verstärkt auf die Ausbildung und Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiter. Neue Restaurants sollen nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, sondern Beschäftigten auch Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Gruppe eröffnen. Dieser Aspekt spielte bei der Entscheidung der Jury eine wesentliche Rolle.

Eine Milliarde Kronen Umsatz als nächstes Ziel

Wie weit die Ambitionen reichen, zeigt das Umsatzziel des Unternehmens. Urban Italian Group strebt für 2027 nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von einer Milliarde schwedischen Kronen an. Das entspricht größenordnungsmäßig rund 90 Millionen Euro, abhängig vom jeweiligen Wechselkurs.

Dabei handelt es sich ausdrücklich um eine Zielgröße, nicht um einen bereits erreichten Jahresumsatz. Ebenso ist die Angabe von annähernd 1.000 Beschäftigten als Unternehmensangabe zu verstehen. Die in einer türkischsprachigen Pressemitteilung genannten 1.500 Mitarbeiter und 100 Millionen Euro Jahresumsatz lassen sich anhand der aktuell veröffentlichten schwedischen Unternehmensinformationen nicht bestätigen.

Der Unterschied ist für die wirtschaftliche Einordnung wesentlich. Ein ambitioniertes Wachstumsziel kann das Potenzial eines Unternehmens illustrieren, ersetzt aber keinen nachgewiesenen Geschäftserfolg. Dass Bozlak für seine bisherigen Leistungen ausgezeichnet wurde, steht davon unabhängig fest.

Eine Auszeichnung mit wirtschaftlichem Gewicht

Företagarna bewertet bei der Wahl zum Unternehmer des Jahres unter anderem Eigentümerverantwortung, unternehmerische Initiative, Führungsqualitäten, Innovation, Rentabilität und Wachstum. Damit soll nicht allein die Größe eines Unternehmens prämiert werden, sondern auch dessen nachhaltige Entwicklung und die Rolle des Unternehmers.

Zur diesjährigen Jury gehörten unter anderem Halldora von Koenigsegg, die Vorsitzende von Företagarna und Führungskraft des Sportwagenherstellers Koenigsegg, sowie Johanna Minding Kriisa, Geschäftsführerin von Volvo Car Sverige.

Magnus Demervall, Geschäftsführer von Företagarna, würdigte Bozlak nach der Preisverleihung als Unternehmer, der nicht nur Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum schaffe, sondern mit seinen Restaurants auch zur Belebung schwedischer Städte beitrage.

Bozlak selbst sprach bei der Verleihung von einer Entwicklung, die er und seine Mitstreiter in diesem Ausmaß nicht erwartet hätten. Innerhalb von weniger als zehn Jahren habe sich aus einem kleinen Restaurant in Falun ein Unternehmen entwickelt, das heute auf internationalen Märkten konkurriere. In seiner Stellungnahme verwies er wiederholt auf die Mitarbeiter und deren Anteil am Aufbau der Gruppe.

Gerade darin liegt ein bemerkenswerter Aspekt dieser Geschichte. Der Unternehmer, dessen Ausbildung ursprünglich in eine andere Richtung führte, hat sich in einer hart umkämpften Branche durchgesetzt, ohne dass seine Expansion bislang auf dem Einstieg großer externer Kapitalgeber beruhen soll. Das Geschäftsmodell verbindet standardisierbare Restaurantmarken mit dem Anspruch, jedem Standort eine eigene Atmosphäre zu geben.

Wie tragfähig diese Verbindung auf Dauer ist, wird sich insbesondere bei der weiteren internationalen Expansion zeigen müssen. Die wirtschaftlichen Maßstäbe verändern sich schließlich mit jeder Neueröffnung, ebenso die Anforderungen an Führung, Finanzierung und Personal.

Eine durchaus eigentümliche Begleiterscheinung der jüngsten Erfolgsmeldung zeigt sich ausgerechnet in Falun, wo alles begann. Das erste Basta-Restaurant musste am 12. Oktober wegen eines Wasserschadens vorübergehend schließen. Anfang 2027, zum zehnten Jahr seines Bestehens, soll es renoviert wiedereröffnen.

Während sich Urban Italian Group auf neue Märkte vorbereitet, wird damit auch jener Ort erneuert, an dem Bozlak 2017 seine unternehmerische Laufbahn in der Gastronomie begann.

Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG),
Wien, 19.10.2026

Quellen: Företagarna, Preisverleihung vom 10. Oktober 2026; Urban Italian Group, Pressemitteilungen vom 9. September, 17. September, 23. September und 13. Oktober 2026; RS & FastFood, Interview vom 5. November 2025; Academy of Art University, historische Sportlerbiografie von Brazer Bozlak.

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